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Leserbriefe

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zu Seite 1932

          Seite 936 

K. Goebbels-Eckardt
26.01.2017
Seite 379
Meine politischen Freundinnen und ich sind entschieden dafür, irgendetwas zu verbieten, wir wissen aber noch nicht, was.
Jedenfalls protestieren wir, d.i. R. Künast ("Miss Kantenfresse"), C.Roth ("verhütet durch ihr Aussehen") M. Käsemann (blau) und ich ("dumm wie Dosenbrot") dagegen, dass es hässliche Frauen geben soll. Das ist sexistisch, menschenverachtend und rassistisch. Mindestens.




Klugscheißer
26.01.2017
Seite 379
@Polit-Mediale Blase:
Die Niederschrift der großartigen Rede des selbsterklärten Menschenfreundes und Kämpfers gegen den Hunger in der Welt ist wirklich nur zum Niederknien. Rilke und Goethe hätten bitterlich geweint und nie mehr wieder eine Zeile geschrieben, wenn sie diese Rede hätten lesen dürfen.
"Dankbar und glücklich müssen wir sein, dass wir dabei sein dürfen". (Wer hat's gesagt?)
Welche großartige Zeiten, in denen wir leben dürfen, in denen wieder einmal "Deutsche" Geschichte schreiben.

Antwort:
Diesmal zum Positiven,wie KGE feststellte.



Klugscheißer
26.01.2017
Seite 379
@Dieter D. D. Müller:
Mit "konstuieren" haben Sie recht.
Genau wie "gender" ist auch "Look" nur ein soziales Konstrukt, das sich die Industrie ausgedacht hat, um all die "ungünstig Konstruierten" zu diskriminieren. Weiß man doch!
Ich fordere Look-Beauftragte in jedem Provinzdorf. Wo sind die Grünen, wenn man sie mal braucht?
Apropos Bukowski: Vielleicht macht Alkohol doch nicht nur blöd? Vielleicht wäre es auch eine Chance zur Integration? Für manchen "Kanzlerkandidaten"?
Übrigens: Wofür steht das Doppel-D "D. D." in Ihrem Namen?




Dieter D. D. Müller
26.01.2017
Seite 379
@Klugscheißer: Wie gut, dass Sie so nachdrücklich und kritisch auf den "Lookismus" hinweisen! Lookismus ist eine Schwerst-Diskriminierung nach DIN F28-b und wird täglich auf dem Rücken von unzähligen Menschen ausgetragen. Das Fiese daran: Niemand fühlt sich dafür schuldig. Denn die Diskriminierer glauben, schuld wäre die Natur. Witz komm raus! Da dekonstruieren sie auf der einen Seite die Natur, und dann ist doch wieder die Natur an allem schuld!

Einfach das Letzte. Ob jemand schön oder hässlich ist, ist eine Frage der Einstellung, nicht der Natur. Das hat erstaunlicherweise Charles Bukowski besonders klar erkannt. Er schreibt: "Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." Richtig! Der Feminismus hat die nötige Einstellung vermittelt, und das Ergebnis ist die volle Integration der hässlichen Frauen.

Dagegen kann niemand etwas haben, das ist einfach Demokratie pur. Und mit Lookismus wäre dieses Ziel wohl kaum erreicht worden!

Antwort:
Postfeminismus macht die hässlichen Frauen zu Männern.



Polit-Mediale Blase
26.01.2017
Seite 379
@Klugscheißer

Es scheint als würden Sie es immer noch nicht verstehen. Na ja... das können nur Elitäre auf Anhieb verstehen. Lassen Sie sich von Herrn Gabriel noch einmal erklären, wie es richtig ist. Z.B. auf der Bundespressekonferenz vom 25.1.17, bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts.

www.jungundnaiv.de/2017/01/26/jahreswirtschaftsbericht-von-sigmar-gabriel-bpk-vom-25-januar-2017/

*** Minute 4:35 - 5:35 ***

"Die Populisten und Vereinfacher am rechten Rand machen sich diese Unsicherheit zu Nutze und suggerieren, wir könnten die Veränderungen aufhalten, wenn wir die Schotten dicht machen, wenn wir uns abschotten, Mauern hoch ziehen, Zäune errichten.
Übrigens - Schotten dicht - weil ich Segler bin, das ist das Kommando eines Kapitäns auf 'nem Schiff, das sinkt. Das ist sozusagen die Parole der Rechtspopulisten, die Schotten dicht, ist die der Angst und des drohenden Untergangs. Wir wissen mit'nander, dass ein offenes und weltoffenes Deutschland und Europa die Voraussetzung für Wohlstand ist. Das Abschotten führt dazu, dass z.B. ein Land wie Europa Millionen von Arbeitsplätzen weniger haben wird. Das, was die rechten Populisten dort propagieren, ist der Weg in die Arbeitslosigkeit und in große soziale Verwerfungen..."




Klugscheißer
26.01.2017
Seite 379
@Polit-Mediale Blase
"alle, die schon länger im Bundestag herum sitzen, sind super.":
Das ist absolute Fremdenfeindlichkeit gegen die, "die in den Bundestag noch rein wollen"! Welches Recht haben den die "die schon länger da rum sitzen" ihre Grenzen zu schließen und sich abzuschotten?
Würden die auch eine Mauer um den Bundestag bauen, damit keiner reinkommt? Würde die auch auf "Menschen, die da rein wollen" schießen? Sind wir schon wieder so weit? Übernehmen jetzt auch die anderen Parteien das menschenverachtende Vokabular von AfD und Co?




Klugscheißer
26.01.2017
Seite 379
Meine Meinung: Dieser "Artikel" über Cem Özdemir hätte niemals erscheinen dürfen! Weiß der Presserat davon? Das bestärkt doch die Bürger nur wieder in ihren übelsten Vorurteilen! Als wenn alle türkische Taxifahrer etwas gegen Herrn Özdemir hätten! Sollte es ein oder zwei Mal zu "Vorkomnissen" gekommen sein, sind das alles nur Einzelfälle. Auf dem Oktoberfest geht es viel schlimmer zu!
Es tut mir leid. Auch wenn ich als liberaler Bildungsbürger Denunziantentum natürlich zutiefst ablehne, muss ich Sie leider melden. Hass und Hetze haben in unseren zum Glück bunten Medien keinen Platz! Wissen übrigens all die Firmen, die auf Ihrer Seite werben, welche grundlosen Vorurteile Sie gegen türkische Taxifahrer schüren? Vielleicht sollte die eine oder andere Werbeagentur diese Firmen einmal kontaktieren?
Alles, was jetzt folgt, haben Sie sich selbst zuzuschreiben!
Übrigens: Screenshot ist gemacht! (Das habe ich bei dem kostenloser Workshop der tollen und glorreichen Amadeu Antonio Stiftung gelernt! Ätschibätsch!)




Polit-Mediale Blase
26.01.2017
Seite 379
@Deutsch Amerikanische Freudschaft

Was Herr Gabriel damit meint ist: alle, die schon länger im Bundestag herum sitzen, sind super. Bei der Missachtung von Gesetzen, Herstellung von Nebelgranaten und heißer Luft, "Weltoffenheit" sowie Kontrollverlust in der inneren Sicherheit. Er will den aktuellen Zustand bewahren - da ist er erzkonservativ - am liebsten ohne Alternative für Deutschland, also alternativlos.

Wir empfehlen noch mehr Gabrielsprech unter: www.jungundnaiv.de/2017/01/26/jahreswirtschaftsbericht-von-sigmar-gabriel-bpk-vom-25-januar-2017/




Klugscheißer
26.01.2017
Seite 379
Das ist kein "Sexismus". Das ist Lookismus! Eine sehr sehr schlimme Diskriminierung! Ich weiß wovon ich rede! Nur weil Leute häßlich sind, werden sie nicht so oft in den Medien gezeigt. Außer natürlich es sind "Rechte". Dann werden nur Häßliche gezeigt.
Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich schon bei angeblich linken und progressiven Frauen mit Lookismus konfrontiert war! Ich wollen doch glatt nicht mit einem Typ (mir) schlafen, weil er nicht dem von der Industrie propagierten Idealbild entspricht. Geht's noch? Und das wollen Gutmenschen sein und diskriminieren täglich Hunderte von Typen?

Antwort:
Das ist dann eben doch wieder Sexismus.



Deutsch Amerikansiche Freundschaft
26.01.2017
Seite 379
Lieber Siggi, was heisst hier „Da kommen welche, die sich uns zum Feind gemacht haben“; wir wohnen und tanzen schon länger hier!

Antwort:
Sehr ausgrenzend.



          Seite 936 
 


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16. Oktober 2026

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Auf Antrag des Bundeskanzlers wird aus dem Sondervermögen für besondere Angelegenheiten die Initiative zum Denken an die Opfer des Antihereroismus in Namibia gefördert, die ein Konzept für Stolpersteine vorgelegt hat. «Obwohl ich nicht Reichskanzler bin, sehe ich unsere Verantwortung für die Taten des Deutschen Reiches, die uns die Lehren für Gerechtigkeit auferlegen», so Friedrich Merz in der ZZ-Bundespressekonferenz. «Das Geld fehlt übrigens woanders nicht», stellte er klar.

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Länder rühmen sich gern damit, die Regierung zu haben, die sie verdienen. Das mag auf Länder zutreffen, die nicht von Angela Merkel regiert werden. Als Kanzlerin hat sie uns davor bewahrt, den Lack der Zivilisation abzustreifen und in unser barbarisches Wesen zurückzufallen. Dafür hatte sie ein Teil der Bevölkerung gewählt und die gesamte Medienwelt bewundert. Sollte sie Bundespräsidentin werden, wäre dies ein völlig unverdientes Glück, dessen oder dem wir uns würdig erweisen müssen, sofern wir das schaffen.

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