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Leserbriefe

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zu Seite 1862

          Seite 889 

Dummer Leser
15.02.2017
Seite 388
Ob diese unabhängigen Richter - unabhängig von Gerechtigkeit und Rechtsempfinden - so Preislisten in der Tasche haben? Was es wohl kosten mag, den amtierenden Gesinnungs- und Gedankenkontrollminister Wieheißterdochgleich eine rote Drecksau zu nennen? Oder wär das gar Verrat von Staatsgeheimnissen und ich krieg - wie für Snowden gefordert - Asyl in Deutschland?




Dieter D. D. Müller
15.02.2017
Seite 388
... und Präzision, wir wissen es alle, ist nicht umsonst zu haben. Unter 2000 Euro geht da gar nichts.

Antwort:
Für einen guten Zweck.



Dieter D. D. Müller
15.02.2017
Seite 388
Ach SO war das? "Linksfaschistische Sau" hat der Typ unsere Claudia genannt? So genau hatte ich das gar nicht gewusst. Aber da sieht man mal wieder, dass der Realismus tief im deutschen Volk verankert ist. Immer wieder führt er zu treffenden Analysen und brillanten Formulierungen derselben, die an Präzision nichts zu wünschen übriglassen. Präzision! Typisch deutsch halt!




Leser1
15.02.2017
Seite 388
Soll das auf der schematischen Darstellung eine nackte Frau sein? Wenn ja, weiss sie, dass sie eine ist?

Antwort:
Dazu müsste man sie ganz sehen.



Nasowas
15.02.2017
Seite 388
Gewisse Feinheiten fallen mir ja immer erst nachher auf, wenn ich die ZZ schon mindestens einmal durch habe (ich bin halt nicht der Schnellste und Hellste im Kopf), z.B. der Schleier bei der schmematischen Nacktheit oder dieser große TypIn, der/die/das* dem Steinmeier auf der Zeichnung die Hand schüttelt. Den* kenne ich garantiert, obwohl ich die Bundesprediger-"Wahl" selbst nicht gesehen habe bzw. nicht sehen wollte. Aber die schönen Fotos nachher von seiner bunten Wählerschar fand ich ganz toll. Die Merkelfans verstehen sich ja alle so wahnsinnig gut untereinander. Wenn nur diese blöde rechtspopulistische dunkle hinterwäldlerische AfD nicht wäre, dann wären wir ein einig Mutti- & Pippilangstrumpf-Land, wo jeder jeden ganz toll lieb hat und alle ganz bunt sind.

Antwort:
Das schaffen wir schon noch.



K. Goebbels-Eckardt
15.02.2017
Seite 388
Weil er C.Roth als "linksfaschistische Sau" bezeichnet hat, ist jemand zu 2000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Also man darf C.Roth nicht als "linksfaschistische Sau" bezeichnen, es sei denn man hat 2000 Euro übrig, dann darf man sagen, dass
C.Roth eine "linksfaschistische Sau" ist. Also bitte C.Roth nicht "linksfaschistische Sau" nennen. Wenn es 2 Euro kosten würde...


Antwort:
Genau, man darf nicht. Normalerweise muss der Beleidigte Strafantrag stellen, das hat C.R. hier gar nicht getan.



Übrigens
15.02.2017
Seite 388
Da wir ja alle wissen, wie es eigentlich geschrieben aussehen soll, finde ich die kleinen Verschreiberli immer richtig sympaghisch.
Lustig!

Antwort:
Man lernt in der Schule deshalb nur noch Sympathiepunkte.



Klugscheißer
15.02.2017
Seite 388
Ich finde es eine Schande, dass wir dem Dunkeldeutschen und Wutbürger M. Luther heute noch gedenken.

Antwort:
Mit gebührender Distanz. Aber seine Israelkritik ist immer noch zeitgemäß.



Klugscheißer
15.02.2017
Seite 388
Da sieht man: Schon vor 500 Jahren wurde das Establishment ohne Grund und böswillig von selbsternannten Reformatoren angegriffen. Und was ist daraus geworden? Käßmann und Bedford-Irgendwas.
Terrorismus läßt sich eben nicht abschutteln.




Dieter D. D. Müller
14.02.2017
Seite 388
@Ein Leser mehr & Jörg Kachelfrau: Ihrem Loblied auf die 500-Jahre-ZZ-Retrospektive kann ich mich nur anschließen. Einen Bauernkrieg können wir jetzt wirklich nicht brauchen! Wehret den Anfängen! Sogar Stegner scheint dieser Auffassung zu sein, wenn ich seine Mundwinkel richtig interpretiere. Überhaupt ist das Stegner-Foto ein Meisterwerk des Realismus. Fotos sind halt objektiv, die stehen jenseits von Hofberichterstattung und Hofmeinung. Gut so, ZZ.




          Seite 889 
 


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6. Mai 2026

Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.

Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.

Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.

Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.

Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.

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