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Leserbriefe

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zu Seite 1886

          Seite 377 

Komplettalleshinterfrager
06.11.2017
Seite 499
Die lächelnden Kopftuchmädchen sind keine Kopftuchmädchen, sondern Eisschnellläuferinnen im Arbeitsanzug. Der Winter kommt. Die Saison beginnt. Sport ist nicht Mord, sondern Integration. Spätestens seit Erfindung der "Mannschaft" und allerspätestetes seit der Grenzöffnung für alles (z.B. Ehen) weiß man das.

Habe ich mich verständlich ausgedrückt? Vermutlich nicht. Aber das kenne ich ja schon.

Antwort:
Sie laufen nur nicht schnell und ohne Schlittschuhe.



Dörfler
06.11.2017
Seite 499
"Die wirklich heißen Typen sind die coolen Typen." Hat mal die örtliche, sehr heiße Dorfschönheit gesagt. Das Bild dazu ist wieder eine Klasse für sich. Licht, Stimmung: Nur als Pressefoto viel zu schade.


Antwort:
Kann man kaufen.



Karl Eduard
06.11.2017
Seite 499
Das mit den lächelnden Kopftuchmädchen, die die Blätter zieren, ist doch ein alter Hut. Überzeugender wäre eine Gruppe U-Bahntreter oder "Freunde des gepflegten Waldlaufs", die in die Kamera lächeln. Da hinkt die Presse mächtig hinterher, deren menschliche Seite in den Vordergrund zu rücken. Obwohl sie unzweifelhaft vorhanden ist. die menschliche Seite.

Antwort:
Wird als bekannt und beliebt vorausgesetzt.



Stammtischbruder
06.11.2017
Seite 499
@Dummer Leser: Die ZZ ist nicht bloß für Sie Platz 1, sondern rein objektiv, und zwar in der Kategorie "Satirezeitung". Gibts unter den Apo-Blogs sonst noch Satirezeitungen? Eben. Das ist der Punkt. Wenn man den meistverkauften Faschingshut mit dem meistverkauften Normalhut vergleicht, ist das ja auch sinnlos.

Antwort:
Beim letzten Mal war der Postillion mitgezählt, wollte wohl nicht noch mal.



Dummer Leser
05.11.2017
Seite 453
Wie 39. Platz? Ich versteh kein Wort. Für mich ist ZZ schon lange Platz 1; kein Wunder, ich kenn gar keine anderen.
Meinem Namen Ehre machend.




Örtlicher Leser
05.11.2017
Seite 499
Oha, so sieht also der durchschnittliche Leser der ZZ aus. Ein Rosa schimmernder..was soll das sein? - eine rosa Daunenjacke mit rosa Puschel am Kragen und Hintern?

Antwort:
Der Durchschnitt ist selten typisch.



Konfuzius' Gattin
05.11.2017
Seite 499
@D3M, Ministein und ZZ
Träumen Sie ruhig weiter: das letzte Wort hat immer die Frau.




durchschnittlicher ZZ Leser
05.11.2017
Seite 499
Ich wünsche der ZZ, dass sie es bis zur 500. Ausgabe noch vom 39. auf den 1.Platz schafft. Verdient wäre es. Toi, toi, toi, der Countdown läuft.

Antwort:
Dann gäbe es zu viele Störungen.



Dieter D. D. Müller
05.11.2017
Seite 498
@Minikonfuziusstein: Da sieht man es mal wieder. Der alte Gelbling wusste schon alles! Nietzsche hatte also recht mit seinem Konzept der "ewigen Wiederkehr".

Spätere Generationen mussten höchstens noch ein paar Begründungen nachreichen, WARUM die Theoreme des Gelblings stimmen. Zum Beispiel: Warum ist das Leben ohne Frauen unmöglich? Darum:

Die Frau ist der einzige Trost für das Unheil, das sie anrichtet. (Wolfram Weidner)

Oder: Warum kann sie das Unheil wiedergutmachen, das sie anrichtet: Deshalb:

Die Frau ist eine raffinierte Mischung aus Brandstiftung und Feuerwehr. (Marcel Aymé)

Andere Kommentatoren beschränken sich aufs Warnen, zum Beispiel der hier:

Hüte dich vor den Frauen! Du kannst dir eine Weltanschauung holen, die dir das Mark zerfressen wird. (Karl Kraus)

Wiederum andere leugnen die #Gleichstellung der Frau und schlagen wild um sich:

Wehret den Frauen! Sie klammern und kleben,
klägliche Kletten, am männlichen Leben.
(Alfred Kerr)

Dieser offene #Sexismus ist nicht jedermanns Sache, und wir hören daher auch sanfte, politisch korrekte Ratschläge:

Frauen sind wie Perlen. Man muss sie mit Fassung tragen. (Harrison Ford)

Gleichwohl finden wir schon bei den alten Griechen offenen #Sexismus:

Heirate auf jeden Fall! Kriegst du eine eine gute Frau, wirst du glücklich, kriegst du eine böse Frau, wirst du Philosoph. (Sokrates)

So locker und stoisch-gelassen war Nietzsche nicht drauf, weshalb er nur brüsk beschied:

Frau: Eine Falle der Natur.

Das wiederum stimmt auf jeden Fall, egal wie man's dreht und wendet. Es möge daher das Schlusswort sein. (For complete information see --> Otto Weininger, "Geschlecht und Charakter", 1903.)

Antwort:
Die Ratschläge sind auch an Frauen gerichtet.



Nemorino
05.11.2017
Seite 498
LeseLinks, nicht unbedingt aus der Jamaika-Jubelpresse

de.reuters.com/article/deutschland-koalition-idDEKBN1D50U4

de.reuters.com/article/deutschland-csu-idDEKBN1D50D2




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1. Juli 2026

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Bundeskanzler Merz mit klarer Botschaft an die CDU: «Deutschland ist stolz auf euch!»
Mit deutlichen Worten brachte der Kanzler seine klare Botschaft an die CDU zum Ausdruck. Die Leistung der CDU hätte nicht präziser umschrieben werden können. Die Kritik daran war eingeplant, kommt sie doch von einschlägiger Seite. «Es gibt nichts schlechtzureden, und dabei bleibt es auch», ergänzte er gegenüber der ZZ.

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Zu einem Lapsus der besonderen Art geriet die feierliche Enthüllung des Gemäldes der Kanzlerin für die sogenannte Ahnengalerie, in der alle Bundeskanzelnden seit 1949 in chronologischer Reihenfolge zu bestaunen sind. Beim Abnehmen des Vorhangs, wie es üblich ist bei Vernissagen, geschah der unübliche Zwischenfall, bei dem das Bild in einem Riss in der Erde verschwand, was sogar in Berlin nicht alle Tage vorkommt. Anwesende berichten, Musiktöne wie von Saxophonen oder Posaunen gehört zu haben. Überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Ob der Fall von der Versicherung gedeckt ist, wird überprüft, eine zweite Anfertigung des Gemäldes soll unabhängig davon vorgenommen werden.

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