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Leserbriefe

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zu Seite 1922

          Seite 1257 

Krawinkel
29.04.2016
Seite 258
Bis zur Wende war der Begriff "Ossi" in den gebrauchten Bundesländern für Angehörige des Volksstammes der Ostfriesen gebräuchlich.
Denen sagte man nach, daß man deren Lehrlinge nach der Mittagspause neu anlernen müsse, weil sie danach alles vorher gelernte wieder vergessen hätten.

Aber durch Otto Waalkes und seinen, damals einzigartigen, Humor und der Tatsache, daß die Ostfriesen tatsächlich ein sehr stolzes und kriegerisches Stammesgebilde mit großem Zusammenhalt und großem Einfluß waren, ist der Begriff "Ossi" hier dann doch wieder gerettet worden.

Antwort:
Bis zur Wende waren Wessis auch nur die in Westberlin auftauchenden Westdeutschen.



Dieter D. D. Müller
29.04.2016
Seite 258
"Kunstform" ist auch dialektisch hochgeschraubt, höhö ... aber ich würd's gucken, die Show würde ich mir nicht entgehen lassen. Übrigens, mal ganz naiv gefragt: Als wie diffamierend etc. würden Sie die Bezeichnung "Ossi" empfinden? Ich meine, statt z.B. "Mensch aus der ehemaligen DDR"? Wir Wessis sind da nämlich sehr unsicher!




Ein Leser mehr
29.04.2016
Seite 258
Bei uns in der Zone gab es damals so eine Art Parallel-Tatort namens "Der Staatsanwalt hat das Wort", bei der konnte man den moralischen Zeigefinger buchstäblich im Rektum spüren. Diese Kunstform könnte man doch heute auf einer dialektisch hochgeschraubten Ebene wieder einführen als "Der Justizminister hat das Wort". Der erste Fall wäre dann natürlich die ethisch-juristische Aufarbeitung des Falles Petry-Klonovsky.

Antwort:
"Staatsanwalt" war die Parallele zum amerikanischen "Law & Order", das es damals noch gar nicht gab.



Peter MF
29.04.2016
Seite 258
@Dieter D. D. Müller: Abwarten. Bestimmt wird unserer Bundesjustizmarionette was einfallen.




Dieter D. D. Müller
29.04.2016
Seite 258
Jaaaaa, genau, der Klono!! Ich bin vor Freude im Karree gesprungen, als ich das gestern bei den libertären Staatsfeinden gelesen habe. OK, so wie bisher konnte es bei Klonovsky eh nicht weitergehen, die Beziehung zum FOCUS war nicht mehr zu retten, aber dass er gleich so in die Vollen geht? Jubilate! Und die AfD hat die optimale Entscheidung getroffen. In dubio pro Klono!




Krawinkel
28.04.2016
Seite 258
Donnerschlag:

Michael Klonovsky wird Sprecher von Frauke Petry.
Wer den Mann, nun Ex-Focusredakteur, kennt, weiß, daß man mit ihm an der Seite sich vor Heerscharen von Stegners nicht zu fürchten braucht.
Quasi Winnetou und Old Shatterhand in Personalunion.

Halleluja!

Antwort:
Klingt wie die Vorläufernachricht von "Der Staatsschutz ermittelt".



Ein Leser mehr
28.04.2016
Seite 258
@Susi Barbusi: Ob die Insider-Kontakte der ZZ-Redaktion für Vorab-Auskünfte zum Ausgang des Pegida-Batman-Prozesses gut sind, wage ich zu bezweifeln. Da bräuchte es doch eher Kontakte hoch ins Politbüro!

Antwort:
Journalismus hält Distanz.



Hans Moser
28.04.2016
Seite 258
Blasphemie? Ich dachte jetzt immer, bei Erdogan und den Ziegen gehe es um Sodomie, oder sagt man Gomorrhamie, ach immer diese Fremden Wörter aus Nahost, können die nicht mal was in Mönchsstellung machen, ich meine einfach auf Deutsch.




GP
28.04.2016
Seite 258
Die Bundesregierung will als Konsequenz aus den Ermittlungen gegen Jan Böhmermann den § 103 StGB "Majestätsbeleidigung" abschaffen. Wem nutzt das? Wenn die Türkei ein islamischer Staat wird, wie vom türkischen Parlamentspräsidenten gefordert, und sich ein deutscher Satiriker nochmals frech zu Erdogan äußern sollte, käme nicht §103, sondern § 166 StGB "Blasphemie" zum Tragen.




Krawinkel
28.04.2016
Seite 258
Und deswegen brauchen wir Entbuntungsbeauftrage in Deutschland.
Quasi jemand, der einschreitet, wenns hier den Leuten zu bunt wird.

Schwarz, rot und gold sind sogar meinem Friseur mit italienischen Wurzeln bunt genug.

Antwort:
Mit Geld für Kampf gegen Bunt.



          Seite 1257 
 


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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
23. September 2026

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