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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
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Leserbriefe

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Name
zu Seite 1922

          Seite 1249 

Dieter D. D. Müller
06.05.2016
Seite 261
Nazis? Genau die will das Münchner Hofbräuhaus nicht im Haus haben haben, ja nicht mal im Keller. Das freut besonders den "Tagesspiegel"! Er lässt alle unnötigen Rücksichten fallen und schreibt: "Was haben Adolf Hitler, Alexander Gauland und Frauke Petry gemeinsam? Sie alle wollten im Hofbräukeller in München auftreten." Jedoch? Jedoch: "Frauke Petry jedoch hat der Wirt nach einer ersten Zusage abgesagt." Hm, der Wirt hat den Hitler-Vergleich wohl vorausgeahnt.

Antwort:
Hitler hat er zugelassen, aus Sorge um den Ruf und Angst vor Gewalt.



Aufsteher & Zeichensetzer
06.05.2016
Seite 261
Nazis halt.
Der übelsten, weil der dümmsten Sorte, die glaubt, mit göttlichem Auftrag unterwegs zu sein.
Ich hoffe, bei einem Politikwechsel wird man sich ihrer annehmen.
Es gibt so viele Straßen mit Kopfsteinpflaster wieder auszubessern; die Flüchtis brauchen Rikschafahrer, mit denen sie ihre Familie spazierenfahren können und auch die Rheinschiffahrt könnte wesentlich ökologischer gestaltet werden, wenn man wieder auf Galeeren umstellt.




Wandzeitung
06.05.2016
Seite 261
Im Kampf um die goldene Ährennadel ("Die größte Ähr' im ganzen Land, die gebührt dem Denunziant'") veröffentlichten Aktivisten auf der bekannten und beliebten website indýmédia.de eine Liste mit Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen aller 272.496 Personen, die bei den Landtagswahlen 2016 in Sachse-Anhalt für die AfD gestimmt hatten. Der Account "nie wieder" lässt zwar auf eine einmalige Aktion schließen, aber die breite Zustimmung zeigt sich in den Kommentarspalten: "Gut, dass keiner dieser Hetzter mehr heimlich aus dem Versteck einer Hecke feuern und hetzen kann !" - Hecke, das sagt eigentlich schon alles.






Winnetou
06.05.2016
Seite 261
Hugh, Bruder @Steinmeier: Manschen? heißen diese Stammesbrüder nicht Komanschen?

Antwort:
Und mindestens Komanschinnen.



Dieter D. D. Müller
06.05.2016
Seite 261
Stimmt ja, die drohenden Wahlen ... o Gott! Die hatte ich fast schon wieder verdrängt. Aber ist ja auch kein Wunder nach dem 13. März, jenem Schwarzen Sonntag der freiheitlichen Demokratie. Möchte wissen, wo Steinmeier da noch seine "Hoffnung in die Zuversicht zu einem Ergebnis demokratischer Wahlen" hernimmt, das "der ... (Moment, wie war das? Ach ja, hier:) ... der freien Welt im globalen Zeitalter entgegenkommt" natürlich. Was sonst. Aber komisch ist es schon irgendwie.




Ein Leser mehr
06.05.2016
Seite 261
Da muss der Steinmeier mal noch ein bisschen nachjustieren an der Demokratie - Wahlen drohen hier ja auch gelegentlich wieder. In der dafür richtigen Partei ist er ja schon.




Ein Leser mehr
06.05.2016
Seite 261
Ist ja echt übel, was die Augsburger Rechten so alles treiben - Zwangsprostitution, Zwangstaxiwerbung und weiß der Teufel was noch alles. Also so was gibt's hier bei uns nicht. Wohl deshalb klappt es hier auch mit dem Kampf gegen Rechts oft noch nicht so gut.




Dieter D. D. Müller
05.05.2016
Seite 261
Halt, ich habe was Wichtiges zu zitieren vergessen:

"Angeregt hatte die Möglichkeit die Beratungsstelle Solwodi, die sich unter anderem für die Opfer von Zwangsprostitution einsetzt."

Und ich dachte, die "vielen Frauen" hätten's selber gefordert. Na ja, vielleicht haben sie's nur vergessen.

Antwort:
Die Werbung wird ja oft unter Zwang hergestellt.
05.05.2016
Die Werbung wird ja oft unter Zwang hergestellt.
05.05.2016
Dopplung wegen des Zwangs.



Dieter D. D. Müller
05.05.2016
Seite 261
Da sieht man es, wozu Augsburgerinnen in der Lage sind, wenn Mann sie nur lässt! Der FOCUS sagt's:

"Wunsch von Augsburgerinnen: Frauen können jetzt Taxis ohne Erotik-Werbung bestellen"

Denn: "Viele Frauen" fühlen sich "offenbar unwohl, in Taxis mit Sex-Werbung zu steigen". Wussten Sie's? Nein? Genau das ist Ihr Problem!




Dieter D. D. Müller
05.05.2016
Seite 261
Steinmeier weiß eben, wer wirklich die letzten Mohikaner sind: Es sind die Vertreter der restdeutschen Restzivilgesellschaft, also wir. Daher redet er lieber mit vorletzten Mohikanern, z.B. mit diesen Vertretern der amerikanischen Zivilgesellschaft. Die haben noch demokratisches Potential, denn sie können zwar Trump wählen, aber wenigstens keine AfD. Wir dagegen (Achtung, nicht verwechseln mit "das Wir", das ist was anderes!), also: wir dagegen ... ach, reden wir nicht davon. "No hope", wie der aufgeklärte Schoschone sagt.




          Seite 1249 
 


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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
23. September 2026

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