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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
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Leserbriefe

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zu Seite 1923

          Seite 1217 

Dieter D. D. Müller
10.06.2016
Seite 274
Donnerwetter, Peter MF und Bernd Z, alle Achtung! Dass man hier eine derartige musikalische Bildung erleben darf! Fabelhaft. Ich kann Ihnen nur zustimmen: Die Zwölftonmusik hat in der Tat die langersehnte Politisierung der Musik gebracht. Bei ihr war noch das privateste Chanson d'amour politisch. Zum Glück war sie straff links, d.h. strikt basisdemokratisch – was eigentlich für eine breite Renaissance in unseren heutigen Tagen sprechen sollte. Aber der Türkenpop dudelt eben mehr, da kommt das Berg-Violinkonzert nicht mit, so schön es auch ist trotz Zwölftontechnik. Tja, tempi passati!




Ein Leser mehr
10.06.2016
Seite 274
Beim Anblick der beiden Erbinformationsträger kommt mir der schäublesch zu nennende Gedanke, dass es bei manchen unserer überlokal bekannten und bedeutsamen Zeitgenossen seinerzeit gewiss besser gewesen wäre, statt ihrer selbst die jeweilige Nachgeburt großzuziehen. Aber jetzt müssen wir da eben durch.




Ein Leser mehr
10.06.2016
Seite 274
Wenn man von der Diskriminierung zwischen weißen und schwarzen Tasten endlich wegkäme, quasi im Sinne der neuen Schäubleschen Offenheit durch Verhüllung, dann wäre doch ohnehin nur noch Zwölftonmusik spielbar, ganz abseits musiktheoretischer Gründe.

Antwort:
Die beiden Pedale sind schon gleich, da guckt nur keiner hin.



Peter MF
10.06.2016
Seite 274
@Antwort: Doch, hat sie wirklich, Herr Zeller! Die Zwölftonmusik hat genau diese Mißstände beseitigen wollen, aber dann kam der Türkenpop und hat sie gleich wieder überflüssig gemacht. Nein, Scherz beiseite: Die Zwölftonmusik war der reinste Kommunismus in Tönen, der herrschaftsfreie Diskurs von Ganz- und Halbtönen, von weißen und schwarzen Tasten, ergo streng antirassistisch und antisexistisch und natürlich übernationalistisch. Aber leider: Die damalige Gesellschaft war noch nicht weit genug dafür, und daher hat dann doch der Türkenpop triumphiert. Der war einfach den entscheidenden Tick populistischer.




El Lipse
09.06.2016
Seite 273
In der Wikipedia steht: "Die Pro-Bewegung wird als rechtsextrem und verfassungsfeindlich klassifiziert".
Was profamilia, pro-international, Pro-Asyl, pro-wildlife, pro-Bahn und Pro7 wohl davon halten?

Antwort:
Pro Bewegung klingt schon so nach Kruppstahl.



Miet-Burger
09.06.2016
Seite 273
Seit ich über campact mal für mehr Demokratie unterschrieben habe, kriege ich von "ZEIT" zu "ZEIT" interessante email-Aufrufe, so wie diesen: hand-in-hand-gegen-rassismus.de
Da wurde ich kurz wach, da mit Menschenketten Kirchen, Moscheen, Synagogen, Flüchtlingsunterkünfte und Rathäuser verbunden werden sollen. Kurz kam mir der Gedanke: "Ist dies einer aus der Reihe: was passt nicht in die Reihe?". Moschee und Flüchtlingsunterkunft erklärt sich selbst. Rathaus und Flüchtlingsunterkunft und Rathhaus und Moschee auch. Dann überlegte ich, was das für Menschen sein werden, die Kirchen mit Moscheen und Moscheen mit Synagogen werbinden, ob Ärzte, Ingenieure und Kindergärtner darunter sein werden, ob die Reihenfolge eine Bedeutung hat und was mit Tempeln ist. Um das in der Wirklichkeit zu prüfen, schaute ich also nach, in welcher Stadt Kirche und Moschee oder Moschee und Synagoge verkettet werden sollen und wurde nicht recht fündig. Allein von München ("Menschenkette ohne München? Geht gar nicht") wird gesagt, dass der Kettenkreis "alle Religionsgemeinschaften" umschliesse. Erst las ich ja: "Menschenkette ohne Menschen? Geht gar nicht!" - das leuchtete einen Moment ein, dann wieder auch nicht, weil eine Menschenkette an sich nicht geht und eine Menschenkette ohne Menschen keine ist usw. Ich verhedderte mich im Paradoxon, dann fiel mir der Lesefehler auf. Ich suchte dann recht ergebnislos nach Tempeln der Sikh, Hindus und Buddhisten und nach einem Shinto-Tor, erst recht nach den heiligen Stätten des fliegenden Spagetthismonsters und des rosafarbenen unsichtbaren Einhorns. Vielleicht sind die auf der Karte nur nicht eingezeichnet oder einfach unausgesprochen mitgemeint.




Peter MF
09.06.2016
Seite 273
@Dieter D. D. Müller: Das mit den Halbtönen halte ich sogar für den größten Skandal von allen. Man muss sich nämlich klarmachen, dass diese "Halbtöne" auch noch die schwarzen (!) Tasten sind, während sich die angeblichen "Ganztöne" allesamt der weißen Tastenfarbe erfreuen. Das ist Rassismus pur, und hinzu kommt wüster Sexismus: In der Musik gibt es nach wie vor "Tongeschlechter" (!), in der westlichen Musik sogar nur zwei (!), nämlich "Dur" = "hart" = "männlich" und "Moll" = "weich" = "weiblich". Aus diesem vorgestrigen Reduktionismus bietet eigentlich nur der Türkenpop einen Ausweg, da ist die zugrundeliegende Tonleiter einheitlich und umfasst deshalb auch alle Geschlechter.

Antwort:
Moment, hat nicht die Zwölftonmusik genau da angesetzt? Wenn nicht: hätte sie sollen.



Dieter D. D. Müller
09.06.2016
Seite 273
OK, Halbmetalle und Halbleiter, aber wie steht's mit den sog. "Halbtönen"? Hier wird doch suggeriert, dass z.B. das "Cis" nur halb so viel wert ist wie das "C", also dass es überhaupt kein ganzer, gleichberechtigter Ton ist! Unerträglich. Dann wäre Beethovens "Mondscheinsonate" in cis-Moll bloß eine Halbsonate, oder was? Ich glaub, 's hackt! Völlig zutreffend ist hingegen, was die FDP-Politikerin Cornelia Pieper in ihrem legendären BUNTE-Interview von 2007 gesagt hat: "Während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, männliche und weibliche, und sich in allen Bereichen selbst verwirklichen kann, blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen – als halbes Wesen." Das stimmt. In der Hausfrauenrolle komme ich mir irgendwie halbiert vor, immer noch.




Dolores Haze alias Lolita
09.06.2016
Seite 273
@Humbert Humbert: Das will ich meinen! "Schülerinnen" = behindert forever, eher noch schlimmer. Ich muss doch sehr bitten.

Antwort:
Immerhin bei Facebook, nichts Schlimmeres.



Erkenntnisse & so
09.06.2016
Seite 273
Sehr notwendig - das mit den Halbmetallen. Diskriminierung in Reinkultur und das mit Sicherheit aus der Mitte der Gesellschaft - Skandal! Aber da hört's doch nicht auf. Was ist zB. mit den Halbleitern?




          Seite 1217 
 


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