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Leserbriefe

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zu Seite 1890

          Seite 121 

Schuppe aus dem Auge
13.03.2018
Seite 556
@96 Jahre - Den letzten beißen die Hunde

Justament am letzten Wochenende war ich in Bergen-Belsen. Im dortigen Dokumentationszentrum ist, selbst mit oberflächlichen Blick, gut festzustellen, bei wie vielen Scherginnen und Schergen, die wirklich den allerübelsten Dreck am Stecken hatten, die Ermittlungsverfahren bis weit nach dem Krieg eingestellt und laufen gelassen wurden.

Mit der Verurteilung dieses uralten Schreibstubenhengstes musste jetzt ein mutiges Zeichen im Kampf gegen rechts gesetzt werden. Alleine dessen Existenz als einer der Letzten war eine nicht hinzunehmende Provokation. Da ist er im Nachhinein selbst für Himmler, Heydrich oder Amon Göth verantwortlich zu machen. Die Kinder und Enkel der Scherginnen und Schergen, von Gabriel bis Trittin, legen darauf den allergrößten Wert. Niemand ist so mit aller Gewalt antifaschistisch bekennend wie die. Ganz so mit dem Schmackes, wie es ihnen ihre Eltern und Ommas und Oppas vorgemacht haben. Warum wird der Typ auch so alt, da hat er eben Pech gehabt.



Antwort:
Wir warten auf den Film Fuck You Göth.



Bekenner
13.03.2018
Seite 556
Ich habe den Turm auch nicht gelesen. Aber ich darf das, weil ich kein Literaturkritiker bin, sondern nur ein ZZ-Leserbriefschreiber, und auch nur manchmal. Was mich aber nicht an einer Meinung hindert, nämlich meiner: Wer in Zukunft über Türme schreibt, sollte sich unbedingt auf linke Türme beschränken. So sind nun mal die neuen Spielregeln. Oder man kriegt Ärger mit seinem Verleger, falls man überhaupt einen findet.

Antwort:
Die Verlage sagen ja, was ihre Meinung ist.



Ihre deutschen Richter und Staatsanwälte
13.03.2018
Seite 556
Diese 96jährigen sind schon deshalb verdächtig, weil sie weder wegen diverser Straftaten "polizeibekannt" noch drogensüchtig noch psychisch verwirrt sind.
Und wenn die dann plötzlich sterben, obwohl wir, mutig wie wir sind, sie für voll verhandlungs- und haftfähig erklärt haben - tja, rätselhaft.

Antwort:
Die müssen sowieso nicht die ganze Strafe absitzen.



Gerechtigkeit der Erden, o Herr, hat Dich getötet
13.03.2018
Seite 556
Muslimische Messerstecher und schwarzafrikanische Gruppenvergewaltiger haben wir laufen gelassen. Wir sind schließlich vollauf damit beschäftigt, 96jährige, die mit 20 als Buchhalter in einem KZ tätig waren, in den Knast zu bringen.
Frau <> gratuliert uns zu unserem Mut.

Ihre deutschen Richter und Staatsanwälte.




StrangeNews
13.03.2018
Seite 556
... weil sie ja nicht nur Schwätzig heißt, sondern auch Manuella. Meinen Sie das so?




StrangeNews
13.03.2018
Seite 556
+++ MäcPom-Sprechpuppe Manuela Schwätzig plötzlich verstummt! +++ Anne Will: "In der Sendung sprudelte sie noch vor lustigen Einfällen" +++ Bundestag setzt parlamentarische Geschwätzkommission ein +++

Antwort:
Sie macht es jetzt manuell.



TragicNews
13.03.2018
Seite 556
+++ SCHOCK: Anne Will – aber sie kann nicht +++ Extrem begabter 17-Jähriger scheitert tragisch bei "Germany's Next Superwitzbold" mit seinem Kalauer "Anne Will – aber sie kann nicht" +++ BILD sprach mit der verzweifelten Mutter: "Es kann nur an der korrupten RTL2-Jury gelegen haben!" +++ Sender verklagt +++




Arbeitsagentur Essen-Nord
12.03.2018
Seite 556
Kebele: Haben wir auch schon vergeblich angefragt, seitdem er bei der Essener Tafel nichts mehr zu fressen bekam, ist er abgetaucht.
Dabei hatten wir einen Job für ihn in der Serie "Bad Banks": als Schwarzer Freitag.




Dieter D. D. Müller
12.03.2018
Seite 556
@Neuer ZZ-Leser: Einfach zu dumm, der Typ. Weg mit dem. A propos, was macht eigentlich @Kebele? Hallo?




Soderix
12.03.2018
Seite 556
Vielleicht könnte man der Nahles so ein Minipferd auf die Auslauf-Wiese dazu stellen, so.




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10. Juli 2026

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Berliner CDU stärkt den Wahlkampf: «Kai Wegner, ein Mann wie die Stadt»
Die CDU der Hauptstadt dieses Landes reagiert geschlossen auf die neuen Vorwürfe gegen Kai Wegner und stärkt ihm den Rücken, indem sie sein Profil schärft und erst recht mit ihm die laue Phase des Wahlkampfs zündet. «Genau dit ist Berlin, wa», so der neue Slogan, der über seinem Gesicht auf den Plakaten prangt. «Ein klares Signal für unseren Anspruch, die Regierung zu repräsentieren», so der bisherige und weiterhinige Spitzenkandidat in der ZZ-Bundespressekonferenz.

Die Beweislastumkehr für Chats hat nicht nur Signalcharakter
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Unverständlich: Heidi hat kein Foto für Charlotte Merz
«Ich habe kein Foto für dich», diese Ansage fürchtet jedes nächste Top-Model am meisten, denn das heißt übersetzt: du bist draußen. Jetzt hat es Charlotte Merz getroffen, dabei sprechen alle über ihren glamourösen Auftritt an der Seite weniger attraktiver Hingucker. Die Reaktionen reichen von «nicht nachvollziehbar» bis «ein Schlag ins Gesicht aller, die das nicht verstehen», das ändert aber nichts mehr.

Zivilgesellschaft erhält Fördermittel für Aufbau einer Frühwarn-Eingreiftruppe, damit Medienelemente gar nicht erst zu provozierendem Verhalten kommen
Wie lassen sich unschöne Bilder vom Rand friedlicher Proteste am Rande verhinderungswürdiger Ereignisse vermeiden, wo erst im Nachgang festgestellt wird, dass sie unschön sind? Eine Task Force soll feindliche Reporter frühzeitig dingfest machen, um zu vermeiden, dass sie ihre Anwesenheit zur Provokation nutzen. «Provokationen gegen die Demokratie dulden wir nicht», sagte Karin Prien der ZZ.

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