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zu Seite 1808

          Seite 1205 

G. Gønndømo
23.06.2016
Seite 280
Hetzt der Busch, der Rechtspopulist:

"Oftmals paaret im Gemüte
Dummheit sich mit Herzensgüte
während höh're Geistesgaben
meistens böse Menschen haben."








Ein Leser mehr
23.06.2016
Seite 280
Der Begriff "think tank" lässt sich übrigens statt mit "Denktank" ebenso gut, vielleicht sogar von Fall zu Fall noch treffender, mit "Denkpanzer" übersetzen.

Antwort:
Dies machte den Eindruck von Beweglichkeit.



Presseschau (unkritisch kommentiert)
23.06.2016
Seite 280
Die FAZ schreibt: "Sie soll dem strenggläubigen Mann wegen der Verweigerung des Händedrucks mangelnden Respekt und Frauenfeindlichkeit vorgeworfen haben. Dieser wiederum spricht dem Sender zufolge nun von Beleidigung, Verletzung der Religionswürde und fremdenfeindlicher Diskriminierung." [...]

Merke auf: Der Vorwurf der Frauenfeindlichkeit entspricht ab nun Beleidigung, Verletzung der Religionswürde und fremdenfeindlicher Diskriminierung.

Der strenggläubige Mann diskriminiert (unterscheidet) zwar auch: in Mann und Frau, vermutlich auch in strenggläubig, gläubig, wenigergläubig und ungläubig, doch lesen Sie selbst:

"Der Imam sagt, er habe die Aufforderung freundlich aber bestimmt zurückgewiesen, stattdessen zum Gruß seine Hand aufs Herz gelegt, so der Sender. Dazu habe er erklärt, diese Geste sei die höchste in seiner Religion mögliche Respektbezeugung bei der Begrüßung einer Frau."

Hand aufs Herz und Glück im Unglück für die Lehrerin, dass die Religion des strenggläubigen Mannes keine andere höchste Respektbezeugung für eine Frau vorsieht. Schließlich gibt es außer Herz und Hand auch noch andere Teile des eigenen oder anderen Körpers, auf die eine Hand zum Gruß gelegt werden kann.

Einige denken, es ist nun an der Zeit, dem großen Dianetiker nachzueifern und eine anerkannte steuerbefreite Religionsgemeinschaft zu gründen, die den Gläubigen Rechte gibt und Pflichten nimmt und das empfindsame Herz vor kritischen Bemerkungen schützt, auf dass der Furor nicht hervorbreche.

Antwort:
Immerhin wendet er sich an ein deutsches Amtsgericht. Hat ja auch gute Aussichten.



Kasper David
23.06.2016
Seite 280
Wer nicht dabei gewesen ist, wird später die hohe Kunst hinter dem Brexit-Artikel in der ZZ nicht mehr rekonstruieren können - weil diese kein Datum trägt.

Es sei denn, es kommt doch anders, als einige denken und der ZZ wird posthum(or) noch übernatürliches Wesen und Präexistenz zugeschrieben.




Gruppenführer Wilhelm Weiß
23.06.2016
Seite 280
Hätte "er" das so vorher gewusst, "er" hätte doch auch darauf gewartet, ganz sicher.




WunschBert
23.06.2016
Seite 280
Gottlob, der Justizminister ist noch da und meldet sich mit einem Paukenschlag in der ZZ zurück. Ich habe recherchiert und seit dem 14.06. ("Heiko Maas total verknallt beim Paul McCartney-Konzert") keine News mehr gefunden. Aber die ZZ hat ihn nicht vergessen. Gibts eine Exclusiv-Abo-Report-Vereinbarung zwischen ZZ und HM? Ist doch noch zusammen gewachsen, was zusammen gehört?

Antwort:
Der ist doch nicht unser einziger Justizminister.



Lichtgeschwindeligkeit
23.06.2016
Seite 280
Zeller ist schneller, lautet offenbar Ihr Motto. Aber was, wenn nach 23.00 die Stimmen der Briten für den Einstieg zum Austritt überwiegen? Für den sicher schon vorproduzierten Kommentar verschenke ich meine Titelidee AusBrit, ha ha ha ...

Antwort:
Ausgezählt ist schon, Austritt abgelehnt.



Hadschi Halef Opar
23.06.2016
Seite 280
Im Islam findet man Frieden. Mitunter den ewigen.

Antwort:
Vorher wird man nicht in Ruhe gelassen.



Ein Leser mehr
23.06.2016
Seite 280
Den Beweis des Friedlichkeits-Theorems darf man gewiss als das Ei des Kolumbus der modernen Weltorientierung feiern, andererseits wussten wir es doch auch ohne formellen Beweis: Die das Gute vermuten, haben immer recht, denn alle andere sind doch Nazis.

Antwort:
Das ist der indirekte Beweis.



Michels Law
23.06.2016
Seite 280
Sind nun alle Briten Hochverräter? Also so oder so herum?

Antwort:
Nur mittelhoch.



          Seite 1205 
 


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31. Dezember 2025

Berliner Silvesterbilanz: Polizei und Einsatzkräfte überwiegend unverletzt
Der Berliner Senat hat eine ausgeglichene Bilanz rund um die Partynacht zu Neujahr gezogen. Die meisten Polizisten und Rettungskräfte überstanden die Silvesterstimmung ohne nennenswerte Blessuren. «Das heißt nicht, dass die staatlichen Bediensteten sich in den Kiezen aufführen können, wie sie wollen, und mit provozierendem Gebaren auftreten», stellt Kai Wegner im ZZ-Gespräch klar.

Studie räumt mit Mythos auf, die Jahreswechsel kämen immer häufiger
Schon wieder Jahreswechsel, war der letzte nicht eben erst? Fakt ist, die Zeit vergeht immer schneller, weil sich der Raum immer schneller ausdehnt. Aber das Kontinuum ist nun mal der Referenzpunkt, der die Relation vorgibt. Das heißt, die gefühlte Beschleunigung der Zeit ist in Bezug zu setzen zur real beschleunigten Zeit, so dass die Frequenz der Jahreswechsel stabil geblieben ist, nämlich einer auf zwölf Monate, auch die gefühlten.

Die Kriminalitätsrate ist nicht gestiegen, sie war nur vorher woanders
Kriminalität hat Ursachen, daraus ergibt sich, sie ist eine Folgeerscheinung. Dies öffnet den Komplottfabeln Sack und Tüten, die für abstruse Kausalzusammenhänge sorgen sollen. Vorbehalte gegen Kriminelle lassen sich leicht instrumentalisieren, um Stimmung gegen die vermeintlichen Ursachen zu machen. Wäre es diesen Milieuschädigern ernst, würden sie sich den sozialen Ursachen widmen, aber dafür ist ihnen das Geld wieder zu lieb, als dass sie es in Prävention und Vielfalt investieren würden.

Kann der Rückbau der Chemiebranche das Silvesterfeuerwerk ausgleichen?
Das Jahr beginnt mit einer guten Nachricht, mit der schon das alte endet. Feuerwerk klingt gar nicht gut für die Erreichung der Klimaziele, bringt wenigstens der Wegfall von Chemieproduktion einen Ausgleich? Ja, die menschengemachte Chemieindustrie war für das Klima so schlimm wie Atomkraftwerke, weil sie das ganze Jahr über ausstößt und nicht nur zu Silvester. Noch besser wäre natürlich, auch noch das Böllern bleibenzulassen, aber das gehört für viele zur Kultur.

Studentin kommt nicht damit klar, dass der Ansichten-Onkel jetzt irgendwo Silvester feiert
«Zu Weihnachten konnte ich ihm ja Paroli bieten und ihn damit konfrontieren, dass seine Parolen auch von der Randpartei kommen könnten», stellt die Studentin gegenüber der ZZ fest. «Aber zu Silvester ist er irgendwo, wo ihn keiner aufhält und wo er seine Sprüche klopfen kann», sorgt sie sich. Das trübt die Stimmung, mit der sie ins neue Jahr durchstartet.

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