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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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Frechheit
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Generation GroKo - Wir schaffen das (was mit Wischen auf dem Display geschafft werden kann)
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Das perfekte Mitbringsel für Freunde mit Niveau und schrägem Humor.
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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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Furcht und Elend des Grünen Reiches
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Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Leserbriefe

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zu Seite 1847

          Seite 1200 

Ein Leser mehr
27.06.2016
Seite 282
Und ich dachte schon, nur in der ZZ gäbe es noch etwas zum Lachen. Schön, dass sich nun selbst der EU noch etwas Lustiges abgewinnen lässt.




Dieter D. D. Müller
27.06.2016
Seite 282
Sagen Sie mal, liebe_r ZZ-Reporter*innen, haben Sie etwa GELACHT, als Sie diese arme lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur interviewt haben? Das, was Schulz da von sich gibt, klingt jedenfalls ganz danach!! Also wirklich.




Ein Leser mehr
27.06.2016
Seite 282
Für mich als Hobby-Bildbesprecher sieht es so aus, als würde die Haltung der Frau ein Verweht-Sein im Leben symbolisieren - und hinter dieses künstlerisches Mittel müssten dann eben die Ansprüche der Statik und Aerodynamik zurücktreten.




Krawinkel
26.06.2016
Seite 282
Ja, der Faschismus ist lebendiger denn je.

Gut zu sehen an Leuten, die bisher jede Schweinerei an der Menschlichkeit global mit der Verbreitung der Demokratie begründen möchten, aber nun auf einmal gegen Volksabstimmungen sind, wenn die "falsche" Meinung dabei die Oberhand bekommt.
Eindeutiger läßt sich Faschismus nicht demonstrieren.


Gut gefällt mir aber dagegen die Frau, die durch den Wind ist.
Könnte ich mir so übers Sofa hängen.
Als Hobbyaerodynamiker und Diplomklugscheisser sträubt sich mein Sinn aber gegen die Körperhaltung der Frau.
Wenn ihr der Wind den Mantel nach hinten weht, müßte sie sich gleichzeitig nach vorne beugen, um nicht umzufallen.

Natürlich kann es sein, daß die ZZ genau diesen einen Moment festgehalten hat.
Und das wäre dann historisch.

Antwort:
Ein Mantel weht leichter als eine Frau.



Presseschau (unkritisch kommentiert)
26.06.2016
Seite 282
Steffen aus der Käfergruppe schreibt bei Bento unter der Rubrik "Gerechtigkeit" und der Überschrift "Wenn die Alten den Jungen die Zukunft verbauen" (0 shares):

"Eine Vision ist zerbrochen. Schuld daran sind die Alten, sie haben der Jugend die Zukunft gestohlen."

Als Beweis ein Twitter-Tweet, aus dem hervorgeht, dass bei den Jungen (18-24 Jahre) 75% für drinbleiben waren, bei den Alten (25-49 Jahre) 56% für Austreten.

(Glücklicherweise wurde bei der Griechenlandrettung nicht abgestimmt, sonst hätte man den Satz mit dem Stehlen vielleicht umdrehen müssen.)

"Die Stimme einer 90-Jährigen zählte genauso viel wie die einer 21-Jährigen. Und 16- und 17-Jährige durften nicht einmal abstimmen – obwohl das viele Kritiker gefordert hatten."

Ganz klar, das gleiche allgemeine Wahlrecht kommt an seine Grenzen. Bei demokratischer Beschränkung des Wahlalters auf 3 bis 24 Jahre gäbe es endlich gerechte Demokratie und richtige Entscheidungen: Besinnungsloses Grundeinkommen am dem 3. Lebensjahr, Schule als Chance und Abitur für alle: Weed-a-weed-a-weed-bumm-bumm.

"Die Jugend ist wütend – und das zurecht. Denn es ging im Referendum um ihre Zukunft."

s.o.

Dem Steffen sei zur Kühlung des Gemüts gesagt: es gab von deren Innenperspektive aus betrachtet auch schon Jugendbewegungen, die erfolgreich allen möglichen Gruppen die Zukunft stahlen - auch den Alten: es sei an Deutschland 33-45 und China 66-76 erinnert, und vielleicht gelingt das am Ende auch der Jugendbewegung 68-17.

Antwort:
Die Jungen wissen, dass man in der EU bleiben muss, das haben die in der Schule gelernt.



Krawinkel
26.06.2016
Seite 282
Oh...gerade gesehen:
Auf einer weiteren Dödelshow, diesmal in Istanbul, ist jemand festgenommen worden.
Ich sag jetzt nicht den Namen, aber es ist jemand, der immer gaaanz vorne steht, wenn es irgendwo moralisch gewaltig stinkt.

Aber diesmal sind irgendwie die Polizisten die bösen.
Gut; sind jetzt nur Türken und auch noch weder bunt noch multi.
Da geschieht ihnen mit dem ÖR-Shitstorm eigentlich nur recht.

Spannend; die Gegenüberstellung beider Beiträge aus dem gleichen Haus.

Antwort:
Wahrscheinlich steht er darauf.



Krawinkel
26.06.2016
Seite 282
Auch der Bundesgauckler wurde gerade von seinem Volk ausgebuht und mit Bonbons beworfen, wie der heilige MDR empört vermerkte und genüßlich über den folgenden Reizgasangriff der Polizei auf die Zuschauer berichtete.
Mehrere unbeteiligte Personen wurden dadurch "beeinträchtigt".

Was hätte da wohl gestanden, wenn Gauck "beeinträchtigt" worden wäre?

Aber vielleicht war es ja gar nicht das Volk, das da demonstrierte, sondern die "Dödel", von denen Gauck auch schon in aller Öffentlichkeit geredet hat.
Dann wäre der Gaseinsatz selbstverständlich gerechtfertigt.

Erich hätte seine helle Freude an dem, was er uns vererbt hat.
Pfeif auf den Palast der Republik.


Antwort:
Die Unbeteiligten werden schon insgeheim mitgemacht haben, umsonst stehen die nicht unter Generalverdacht.



I-Wa-da-Bai
26.06.2016
Seite 281
Entsetzt vom Brexit und informiert durch Spiegel online, erregte sich eine Kollegin, dass es furchtbar sei, dass die Alten in der Mehrheit für den Brexit gestimmt hätten, dadurch Tatsachen schafften und die Welt bestimmten, in der die Jungen nun zu leben hätten.

Etwas überrascht ob dieser Demokratie-Kritik merkte ich an, dass ich dieses Phänomen auch schon mehrfach beobachtet hätte, da in meiner Stadt 20 Prozent der Einwohner Studenten sind, welche erheblichen Einfluss auf die Zusammensetzung des Stadtrats haben und über Infrastrukturen bestimmen, die sie selbst nicht bezahlen und in denen sie nicht leben werden. Bekam ich zu hören, dass die Studenten alle nur Nebenwohnsitz hätten. Hat sich der stolze Oberbürgermeister wohl beim Prahlen mit den studentischen Einwohnern vertan.

Gut, sagte ich, ich hätte auch gelesen, dass die Reichen für den Verbleib wären und die Armen für den Austritt - darauf sagte sie: "Naja, man kann sich immer was aussuchen, was einem passt". Da waren wir einer Meinung.

Nun meinte sie, die Briten würden schon sehen, was sie da angerichtet haben (und sie würde es denen auch gönnen) - die Großbanken hätten das Verlassen der City of London angedroht. Etwas ungläubig fragte ich, worin genau der Schaden bestünde und zweifelte auch ein bisschen, weil außerhalb der EU die Bedingungen für solche Gebilde vermutlich günstiger sind.

Nun, wie es aussieht, wird eine zweite Wahl vorbereitet, weil das erste Ergebnis nicht dem Willen von - ja von wem eigentlich - entsprach. Dann nimmt bestimmt alles doch noch ein gutes Ende.

Antwort:
Demnach sind die Reichen noch jung oder die Jungen schon reich.



Krawinkel
26.06.2016
Seite 281
Sollte natürlich heißen:

"Aber schon heute Nachmittag aus der gleichen Ecke:

"DREI Millionen fordern neues Referendum!" "


Blöd, wenn man aus Faulheit C&P benutzt und dann aus Blödheit dann noch schludert.
Vielleicht sollte ich mich damit bei der Tagesschau bewerben.





Krawinkel
26.06.2016
Seite 281
Heute morgen frisch aus der Lügenpresse der ÖR:

"Zwei Millionen fordern neues Referendum!"

Aber schon heute Nachmittag aus der gleichen Ecke:

"Zwei Millionen fordern neues Referendum!"

Wenn das so weitergeht, müssen die Briten nächsten Monat eine Extrarunde poppen einlegen, damit die von der Tagesschau vorgegebene Zahl von plötzlich auftauchenden Brexit-Gegnern mit eigenen Leuten mengenmäßig überhaupt noch gestemmt werden kann.

Aber vielleicht haben wir es hier redaktionell einfach nur mit miesen Verlierern zu tun.
Oder mit Arschlöchern.

Vermutlich aber eher mit einer Kombination von beiden.






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1. April 2026

Strand-Challenge wird zum besorgniserregenden Trend unter Buckelwalen
Experten sind in einem Mittelding zwischen alarmiert und bekümmert. «Besorgt trifft es ganz gut, aber da fehlt der Aspekt der Warnung vor Nachahmung», sagen Experten. Die mediale Aufmerksamkeit mag gut gemeint sein, heizt den Trend indes nur noch weiter an.

Kritik an Forderung von Kanzler Merz: Rückkehr nach Syrien würde vor allem einseitig Syrer betreffen
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Die Zivilgesellschaft ist ausreichend demokratisch legitimiert durch die Fördermittel
Die Forderungen nach einer Verfassung für die Zivilgesellschaft haben einen rechtsstaatlichen Anstrich. Die dahinterstehenden Ressentiments sind wohlfeil. So demokratisch es sich anhört, dass Widerspruchsverfahren geregelt und Revisionsinstanzen eingesetzt werden sollen und dass Gehör sowie Rechtsbeistand gewährt werden sollen und der Datenschutz eingehalten wird, so überflüssig wäre das bürokratische Monstrum, wenn all dies Realität würde. Die Legitimität ist durch die Steuergelder gewährleistet, die vom Parlament kontrolliert werden. Daran gibt es nichts zu delegitimieren.

Universitäten bieten Berufsausbildung zum Arbeitsantreiber
Wenn mehr und länger gearbeitet werden muss, muss es jemanden geben, der mehr und länger arbeitet, und das bedeutet, es muss Fachpersonal geben, das die Arbeitenden antreibt. Die Motivlage wird in einer studienbegleitenden Ausbildung vermittelt, da die Akademikenden kaum noch Aussicht haben, vom Öffentlichen Dienst übernommen zu werden.

Gutachten mit klarem Befund: Wolf psychisch gestört
Die gefühlt immer häufiger auftretenden Streite mit einem Einzelwolf eskalieren zu Beißereien, so scheint es. Aber stimmt das überhaupt? «Die meisten Bissverletzungen geschehen durch Hunde von deutschen Besitzern», stellt die Antidiskriminierungsstelle des Ministeriums für Risikofolgenabschätzung fest. «Der Aufenthalt in einem Einkaufszentrum ist für einen Wolf eine psychische Belastungssituation, die zum Klima noch dazu kommt», heißt es in dem Gutachten. Der Bundespräsident warnt davor, den Wolf pauschal ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. «Nur zusammen stehen wir für die Geschlossenheit, die unsere Stärke ausmacht», sagte Frank-Walter Steinmeier im ZZ-Podcast.

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