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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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Frechheit
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Die Opportunitäer - So sind nicht alle
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Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
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Merkelokratie
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Leserbriefe

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zu Seite 1924

          Seite 1182 

GP
13.07.2016
Seite 289
@ZZ ein Völkertotschlagargument!




Krawinkel
13.07.2016
Seite 289
Ja, unser kleiner Heiko schickt seine Leute jetzt bundesweit zu den Bürgern nach Hause, wenn sie schlechte Gedanken haben.
60 Deutsche sind so wohl schon überfallen worden, wie die Tagesshow heute prahlt.

Ob die wohl nachts kommen?




GP
13.07.2016
Seite 289
Der Bundestag hat erneut einen "Völkermord" eruiert. Wieder ein Affront gegen Justizminister Heiko Schicki Micki Maas (MdB in spe). Er rief noch ins Plenum: "Wollt ihr die totale pragmatische Entnazifizierung?" Doch "Völkerkörperverletzung mit Todesfolge" stand nicht einmal zur Abstimmung.

Antwort:
Und Völkertotschlag?



WunschBert
13.07.2016
Seite 289
Der Roboter ist doch Wall-e, aus dem Film, oder? Und der hat jetzt einen Job bei der Polizei? Naja, da die Polizei nicht genug Migranten für den Nachwuchs bekommt, hat sie nun wohl auch für die Roboterkollegen die Einstellungsvoraussetzungen deutlich reduziert.
Die Sexpuppe scheint mir dagegen von dem Macho-Bot emotional ausgebeutet zu werden. Was sagt denn der Zentralrat der Sexpuppen-Benutzer dazu?

Antwort:
Geht halal.



Krawinkel
13.07.2016
Seite 289
Die neue ZZ wärmt wieder mal das Herz.

Endlich gibts auch hier eine Jugendseite für die Jugend und die, die im Geist noch ganz jung geblieben sind und das auch nicht mehr weiter schaffen.
Bei "Bento" hat man ja auch des Spiegels Hitlerjugend ein Zuhause gegeben, wo sie auf ebenem Niveau miteinander Meinungsaustausch machen können.
Natürlich nur, wenns die richtige Meinung ist; klar.
Sonst wärs ja auch keine Meinung, sondern Hetze.

Die Stolpersteinentfernung gefällt mir.
Das waren doch letztendlich nur die moralischen Prilblumen aus den 60ern, die man früher überall kleben hatte. Heute grinst man darüber.
Also weg damit.

Das die ZZ auf die Ausrufezeichen in der Überschrift verzichten will, finde ich unklug.
Man könnte alle Leute, die bei GMX einen Account haben, als Kunden gewinnen.
Und auch die, die es tatsächlich wagen, bei SAT, Tele5, VOX und RTL 1 bis RTL 243 in dem Videotext nach den Nachrichten zu gucken.
Die Frage ist nur, ob man das will.

Die Sache mit der Sexpuppe und dem Roboter fand ich nicht gut.
Meine Sexpuppe fühlt sich dadurch diskriminiert.
Und die ist ja auch nur ein Mensch.

Antwort:
Aber eben nur einer, das diskriminiert.



Peter MF
13.07.2016
Seite 289
Genau, Genderbeauftragte gehören gefeuert, und zwar grundsätzlich.




Edewolf
12.07.2016
Seite 289
Ihr Beitrag zeigt, daß übelster Sexismus in der Mitte nicht nur angekommen, sondern dort sogar endakzeptiert ist. Fällt Ihnen gar nicht auf, daß in Ihrer Darstellung nur der Roboter Subjekt ist, während die Sexpuppe als Objekt dargestellt wird? Es handelt sich doch offensichtlich um eine Beziehung zweier gleichberechtigter Individuen. Aus meiner Sicht sollten Sie Ihren Genderbeauftragten feuern, und ich meine das nicht bildlich.

Antwort:
Vielleicht fühlt sich die Roboterin ganz gern auch als Objekt.



Dieter D. D. Müller
12.07.2016
Seite 289
@Pérégrinateur:

Phantastisch. Das ist der Durchbruch! Und den haben wir natürlich GEMEINSAM geschafft, was sonst. ("Das Wir" sind nämlich wir, liebe SPD!) Also, ich fasse zusammen: 1) Die demokratische Weltgemeinschaft benötigt zur Friedenssicherung zwingend ein (in Worten: EIN) Pantosex-Zeichen, das sämtliche existierenden und noch zu entdeckenden Geschlechter abbildet. 2) Dieses Zeichen muss absolut diskriminierungsfrei sein, was zwingend erfordert, dass es bunt ist, mindestens aber hundert Farben aufweist.

Dies muss m.E. die folgenden weiteren Schritte nach sich ziehen:

3) In Par. 3 Abs. 2 Grundgesetz ist der Terminus "Männer und Frauen" endlich (!) zu ersetzen durch "alle Geschlechter". Satz 2 lautet dann: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung aller Geschlechter und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." 4) Infolge dieser grundgesetzlich garantierten Selbstverpflichtung hat der Staat sämtliche Typographen sowie Computer-, Handy- und Druckerhersteller zwingend anzuweisen, das Pantosex- Zeichen GEMEINSAM zu entwickeln und dafür Sorge zu tragen, dass sämtliche Computer, Handys und Drucker das Zeichen abbilden bzw. drucken können. 5) Nicht pantosexfähige Computer, Handys und Drucker sind vom Staat bis spätestens 31. Juni 2017 einzuziehen. Für Ersatz sorgt in sozialen Härtefällen ein staatliches Förderprogramm. 6) Schwarzweiß-Drucker sind mit Wirkung vom 1. Juli 2017 zu verbieten.

... und dann wollen wir mal sehen! Ich höre schon die Dankgesänge des Gleichberechtigungstaumels, der dann weltweit losbricht. (Ach so, Gerichtsstand ist Brüssel, würde ich sagen. Okay?)




Pérégrinateur
12.07.2016
Seite 289
@Dieter D. D. Müller, 10.07.2016

Ich gratuliere, eine geniale Idee mit dem Unisex – Entschuldigung, ich meinte natürlich: – Pantosexzeichen! Wir sollten aber wirklich höher zielen, auf allgemeine Antidiskriminierung. Das Zeichen muss also vor allem bunt sein. Ich danke an das erste Computerfontzeichen, das eine obligatorische Farbe hat – was sage ich denn, natürlich hundert obligatorische Farben!

Ich weiß aber nicht, ob das allein mit den schwachen Kräften der vereinten Antidiskriminierungsbewegungen zu erreichen ist, gegen diese Mehrzahl von mehr oder weniger verkappten Nazis hierzulande! Da habe ich mir gedacht, Hewlett-Packard in Böblingen muss doch bestimmt innovationsfreudig sein – da bekommen alle Windmüller Subventionen, dass sie nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld, der Nachbar Mercedes in Sindelfingen bekommt jetzt auch noch innovationsfördernde Elektroautosubventionen – und wo bleibt bei dem allem die Innovationsförderung in der Druckertechnik?

Also muss ein Gesetz her, in fünf Jahren muss jeder Bürodrucker am Kopf und Fuß jeder Seite automatisch unser Pantosexzeichen in die Mitte jedes Blattkopfes und -fußes drucken. Der schwarze Druckertoner-Ruß muss aus recyceltem Kohlendioxid gewonnen werden, weil ja sonst die Welt untergeht. Ich glaube, den HP-Leuten muss man das gar nicht besonders penetrant nahelegen, bis sie darauf einsteigen, welt- und deutschlandweiter Pantosex- und Kuhfurzrecycling-Pionier zu werden. Mit einer gewissen Pflege der Berliner Landschaft können die das Gesetz bestimmt leicht durchdrücken. Vielleicht fällt ja für uns beide auch ein Scherflein an Dankbarkeit ab – wer etwas Gutes für die Welt bewirkt, hat doch auch einen gewissen Anspruch auf Anerkennung. Was Barroso recht ist, kann uns billig sein. (Aber bitte nicht zu billig, die Lebensführung wird aus ganz unverständlichen Gründen immer teurer.)




Ein Leser mehr
12.07.2016
Seite 289
"...in der Redaktion lange überlegt und teilweise heftig gestritten." - Das klingt für mich doch ziemlich nach Populismus! Gibt es denn in der ZZ-Redaktion keine Ausgabe des Pressekodex?

Antwort:
Die Verantwortung wird nicht davondelegiert.



          Seite 1182 
 


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