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Leserbriefe

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zu Seite 1926

          Seite 1119 

Ein Leser mehr
13.09.2016
Seite 316
@Dieter D. D. Müller: Schämen Sie sich nicht, bei mir ist es noch schlimmer: Da bin ich hingekommen! - Aber im Ernst, was den Zonenhumor angeht, der ist nach dem Zusammenbruch binnen kurzer Zeit buchstäblich vertrocknet. Es war einfach nichts mehr wirklich lustig, man hörte im besten Falle noch Witze über Theo Waigels Augenbrauen. Da sind wir jetzt wieder besser dran, wo eine ZZ jede Menge Leser (und Schreiber) findet. Schlechte Zeiten sind eben lustiger als gute.

Antwort:
Auch der Kampfzonenhumor weitet sich aus.



Peter MF
13.09.2016
Seite 316
Hat die Clinton jetzt eigentlich Parkinson oder MS? Weil, mit MS ging's ja trotzdem, und sogar viel besser, sagt die SPD.




Dieter D. D. Müller
13.09.2016
Seite 316
Freut mich, dass auch Ihnen nicht dauernd schlecht war, hi-hi (dieser verdammte Witz geht mir nicht mehr aus dem Wessischädel, sorry, aber daran ist Zeller schuld!). Und ganz besonders freut mich, dass Ihnen die Wende so gut ... übrigens, ist eigentlich der berühmte Zonenhumor, den ich postwendisch in so mancher DDR-Witzesammlung genießen konnte, nach der Wiederverbrüderung komplett zusammengebrochen, oder lebt er weiter? Im Untergrund vielleicht, also zum Beispiel bei lokalen Typen? Ich sehe gespannt Ihrer Antwort entgegen! Gut, so lange kann ich ja noch 'nen Mantafahrerwitz erzählen:

Stehen siebzehn Mantafahrer vor dem Autokino. Warum? Der Film ist erst ab achtzehn.

Nicht, dass ich stolz wäre auf diese Subkultur! Aber okay, einer geht noch: Der Manta wurde eine Zeitlang nur noch achtzig Zentimeter breit gebaut. Warum? Damit der Fahrer seine Ellbogen auf beiden Seiten raushängen kann. – Ist aber bald wieder rückgängig gemacht worden. Warum? Weil der KENWOOD-Aufkleber nicht mehr auf die Heckscheibe gepasst hat. (Mein Gott, ich schäme mich so! DA komme ICH her!!)




Ein Leser mehr
12.09.2016
Seite 316
@Dieter D. D. Müller: Nein, in der Aktuellen Kamera wurden natürlich keine Mantafahrer-Witze vorgetragen, die hätte der Zoni doch nur als Westautofahrer-Witze (und damit gar nicht) verstehen können. Das war für uns dann später sozusagen ein Wende-Zugewinn an Humor-Erzeugnissen, wie Sie sie sehr treffend nannten. Es war eben nicht alles schlecht, gerade auch an der Wende nicht.




Dieter D. D. Müller
12.09.2016
Seite 316
... und/oder um dem Arbeiter- und Bauernvolk die Differenz zwischen "Proletarier" und "Prolet" zu veranschaulichen?

Antwort:
Das hieß nicht -volk, sondern -klasse.



Dieter D. D. Müller
12.09.2016
Seite 316
@Ein Leser mehr: Jetzt machen Sie mich neugierig! Wie lange schon kennen Sie – als ehemaliger Zoniker – die westliche Subkultur namens "Manta" sowie die zugehörigen Humor-Erzeugnisse? Und: Woher kennen Sie die? Wurden möglicherweise in der Aktuellen Kamera Mantafahrer-Witze vorgetragen, um die peinlichen Wessis bloßzustellen? Spannend!!




Ein Leser mehr
12.09.2016
Seite 316
In den Gegenden, wo die Fahrer tiefergelegter Mantra typischerweise wohnen, sieht man sie mit ihrem Mantra aber wohl nicht so häufig.




Dieter D. D. Müller
12.09.2016
Seite 316
@US-Chronist/Antwort: Ja ja, das sogenannte MANTRA ist immer beliebter geworden als Erklärungshilfe, bzw. als Erklärungs-Ersatzstoff. Kein Wunder, denn es nutzt sich nicht ab, egal wie oft man's wiederholt. Im Gegenteil: Wiederholung ist die Seele des Mantras! Oder wie der Lateiner sagt: Repetitio est anima mantrae. Das leiert dann so schön vor sich hin, dass man ganz dusselig wird im Kopf, d.h. es erfüllt dieselbe Funktion wie die Koran-Sure als solche. Die wirkt ja genauso beruhigend auf den Leierer.

Deshalb ist natürlich auch Merkel zur begeisterten Mantrafahrerin mutiert. Ihr früherer Dienst-Trabi wäre längst zusammengebrochen unter einer solchen Dauerbelastung, und das weiß sie. Zudem ist ihr das beschissene Design des Mantra genauso egal wie das des Trabi. Es macht ihr überhaupt nix aus, im Mantra gesehen zu werden! Und sogar die immer zahlreicheren Mantrafahrerwitze lassen sie kalt. Sie findet nichts Peinliches daran, ihren Mantra immer tiefer legen zu lassen, und das qualifiziert sie endgültig zur idealen Volkskanzlerin.




US-Chronist
12.09.2016
Seite 316
11. September 2001: Ein paar Türme brechen zusammen. Grund: Osama bin Laden.

11. September 2016: Hillary Clinton bricht zusammen. Grund: Lungenentzündung.

11. September 2031: Die USA brechen zusammen. Grund: Entweder die Russen oder die Nazis (noch nicht abschließend geklärt).

Antwort:
Oder Hillary.



Alf Eimer
12.09.2016
Seite 316
Horkheimer? War das nicht Horlemann, der das sagte? Was heute Atta, war früher übrigens Vim bzw. der Mime Marcel Marceau, wenn er die Kinder von der Bühne weggruseln wollte.

Antwort:
Hat uns immerhin Sophie Marceau hinterlassen.



          Seite 1119 
 


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