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Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Leserbriefe

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zu Seite 1928

          Seite 1065 

alter weißer Mann
10.11.2016
Seite 345
Natürlich haben wir einen "Schwarzen", der BundespräsidentIn werden könnte: Nelson Müller, Sohn ghanaischer Eltern, Migrant, Sternekoch, Fernseh-Entertainer, Musiker, Lebensmitteltester, Quizshows-Teilnehmer etc.pp. und außerdem - wie mir scheint - ein ziemlich netter Kerl. Das müsste ja eigentlich als Quali für den BP-Job wohl völlig ausreichen oder?
Einziges Manko: Er ist keine Frau. Seiner Karriere förderlich wäre es sicherlich auch, wenn er Moslem wäre (am besten Muslimin, aber s.o. ist er ja nicht) Ich habe aber null Ahnung, ob er einer Religion angehört und wenn ja, welcher. Normalerweise interessiert mich das auch nicht, aber als BundespräsidentIn muss man ja bekanntlich irgenwie religiös sein und gut predigen können.

Weiteres kleines Manko: Er ist erst 37 Jahre alt und kann daher erst bei der nächsten BP-Wahl antreten (Mindestalter 40). Gegebenenfalls sollte er bis dahin noch zum Islam konvertieren, dann hätte er sicher gute Chancen. Und vielleicht sind Männer bis dahin ja auch wieder "in" in Deutschland. man weiß es ja nicht.

Antwort:
Man kann ihn doch altersmäßig hochstufen, oder er verliert einfach seine Papiere.



GP
10.11.2016
Seite 345
Die Büchse des grünen Wüstenfuchses
Für NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grünen) ist der Klimawandel längst in unseren Breiten angekommen. In seinem nun vorliegenden Bericht heißt es: "Es trifft uns spürbar in allen Regionen (...). Die Boten der fortschreitenden Erwärmung sind: Hitze, exotische Tiere und Ernteausfälle."
Die Wirtschaft hat umgehend auf die Kassandrarufe reagiert: "20% auf alles - außer Kamelnahrung."

Antwort:
Wieso keine Willkommenskultur für exotische Tiere?



Lokaler Typ
10.11.2016
Seite 345
@ Teiresias:

hatte mich auch etwas verunsichern lassen, dafür
war das der spannendste 8/9 November ever.

Meine Dozentin hat gerade ihre Fassungslosigkeit
zum Ausdruck gebracht. So schlimm, mir fehlen die
Worte. Gestern konnte ich mir das Grinsen nicht
mehr verkneifen, musste mir leider den Nachmittag
freinehmen, sonst wären sie mir auf die Schliche
gekommen, meine lieben Kollegen hier.


Antwort:
Spannend war Reichskristallnacht nicht.



GP
10.11.2016
Seite 345
Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sagte im ZDF-Morgenmagazin: Wenn Trump das Atomabkommen mit dem Iran, das in zehn Jahren mühsamer Diplomatiearbeit entstanden sei, mit einem Federstrich wegstreiche, dann lade er Israel ja direkt ein, den Iran zu bombardieren. - Man konnte es sich denken, dank Arnold hat man nun die Gewissheit, wer die Schuld an Trumps Wahlsieg trägt.

Antwort:
Dann muss Arnold Israel davon ausladen.



Peter MF
10.11.2016
Seite 345
@Zweitleser: Genau das. Ich sags schon seit Monaten: Brexit, Hofer, Trump. Gestern hab ich nur ein bisschen geschwächelt, siehe unten ... war mir plötzlich nicht mehr sicher, ob Trump gewinnt. Sehr peinlich für mich (meine Freunde nennen mich Teiresias), aber das war nur ein kurzer Angstanfall. Sehr verständlich, würde ich sagen.

Antwort:
Über Brexit und Hofer müssen vielleicht noch die Parlamente entscheiden.



Zweitleser
10.11.2016
Seite 345
Brexit? Check. Trump? Check. Und nu Hofer?




Ein Leser mehr
10.11.2016
Seite 345
Müssen wir hier in Deutschland jetzt eigentlich dutzendweise Asylanträge von Hollywood-Stars fürchten, die für den Fall einer Wahl Trumps ihre Ausreise bzw. -bürgerung angekündigt hatten?

Antwort:
Nein, die machen nach Bollywood.



der Müdien Lediger
09.11.2016
Seite 345
Diese Wahl bedeutet das Ende unserer Gewissheit, wir wüssten, wie die dunkle, wütende, hassende Seite in uns allen zu besiegen sei. Sagt dieser Kommentator mit Papageienfrisur...




Ein Leser mehr
09.11.2016
Seite 345
Wieso stehe ICH nicht in der Liste der Fassungslosen? Bitte etwas präzisere Recherche, liebe ZZ, bei aller gebotener Aktualität.

Antwort:
Liste ist nicht abschließend.



M. Möhling
09.11.2016
Seite 344
B. Zeller, der Höllenbrueghel unserer Zeit mit dem flotten Strich.

Antwort:
Danke vielmals,
und wie üblich: bitte weitersagen.



          Seite 1065 
 


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7. Oktober 2026

Angela Merkel mit klaren Worten: «Die besten Identitäten nützen nichts, wenn die Bürger nicht bezahlen wollen»
Bei der Verleihung der Bonus-Auszeichnung für die meisten Auszeichnungen nahm die Kanzlerin a.D. in gewohnter Deutlichkeit Stellung zu den drängenden Fragen. Dabei teilte sie gegen das Volk aus, das noch immer in großen Teilen die nötigen Einsichten verweigert. «Das zeigt für mich umso mehr, dass wir die mit sich nicht alleine lassen dürfen, weil sonst der untere Rand gestärkt aus den Krisen hervorgehen würde», erläuterte sie gegenüber der ZZ.

Sachsen-Anhalt muss im Verband der Bundesrepublik bleiben, damit der Bundeszwang ausgeübt werden kann
Der Dammbruch, der ohne eine ansagestarke Kanzlerin nicht rückgängig gemacht wird, ist der demokratische Sündenfall, der vor dem Sturz in die Hölle kommt. Neu sind diese Erkenntnisse nicht. Leider wird es in Sachsen-Anhalt in diesem Geiste weitergehen, zumal die Zivilgesellschaft keine Lust zu haben scheint, den Faschismus immer noch dann zu verhindern, wenn er anbricht. Doch ein Ausschluss des Landes aus dem Bundesverband wäre keine tragkräftige Lösung, zumal Sachsen-Anhalt dann auch als aus der EU ausgetreten zu behandeln wäre. Demokraten müssen dies verhindern.

Lars Klingbeil verbessert gesetzliche Grundlagen für den BND, Drittmittel einzuwerben
Das Budget für den BND soll künftig noch weniger nur aus dem Bundeshaushalt bestritten werden. Lars Klingbeil setzt auf Dienstleistungen, die der BND auf dem Markt anbieten kann. Der vormalige Kanzleramtsminister und Geheimdienstkoordinator Frank-Walter Steinmeier begrüßt die Öffnung zu einem effizienten Unternehmen, das weltweit Karrierechancen eröffnet.

Skandal-Skulptur im EU-Parlament soll nackte Ursula von der Leyen zeigen
Kunst müsse provozieren bis zur Aufregung, so rechtfertigt sich der dänische Künstler, der seine Plastik im EU-Parlament aufgestellt hat, gegenüber Kritikern. Diese werfen ihm vor, die demokratische Gewaltenteilung missachtet zu haben, denn Ursula von der Leyen ist Kommissionspräsidentin und gehört nicht zum Parlament.

SPD mit Wagen auf Berlintifada
In Zeiten rutschartiger Wählendenwanderungen muss sich eine Partei da zeigen, wo das Wahlvolk ist. Zum ersten Mal nimmt die SPD mit einem eigenen Wagen an der Berlintifada teil, was ein kostspieliges Unterfangen ist, schon das Unterfangen selbst. Die Folgekosten sollen aus der Regierung mit den Koalitionspartnern beglichen werden, so die Kalkulation.

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