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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
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Leserbriefe

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zu Seite 1857

          Seite 1040 

Nemorino
24.11.2016
Seite 353
@ZZ:

Postquadrarltisch und Einhornhornisse.

Bravo, bravissimo.


@ 4. Lesermeinung


Darf ich hier 'zur soziologischen Psychologie der Löcher' ausnahmsweise Herr 'Panther' zitieren, er hat es für uns alle genial mit spitzer Feder "gelocht":

"Das Merkwürdigste an einem Loch ist der Rand. Er gehört noch zum Etwas, sieht aber beständig in das Nichts, eine Grenzwache der Materie." So wahr mir die Raute helfe, das könnte des Rätsel Lösung sein.


"Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist.

Das Loch ist ein ewiger Kompagnon des Nichtlochs: Loch allein kommt nicht vor, so leid es mir tut. Wäre überall etwas, dann gäbe es kein Loch, aber auch keine Philosophie, und erst recht keine Religion, als welche aus dem Loch kommt. Die Maus könnte nicht leben ohne es, der Mensch auch nicht: Es ist beider letzte Rettung, wenn sie von der Materie bedrängt werden. Loch ist immer gut.

Wenn der Mensch »Loch« hört, bekommt er Assoziationen: Manche denken an »Zündloch», manche an »Knopfloch« und manche an Goebbels.

Das Loch ist der Grundpfeiler dieser Gesellschaftsordnung, und so ist sie auch. Die Arbeiter wohnen in einem finstern, stecken immer eins zurück, und wenn sie aufmucken, zeigt man ihnen wo der Zimmermann es gelassen hat, sie werden hineingesteckt, und zum Schluß überblicken sie die Reihe dieser Löcher, und pfeifen auf dem letzten. In der Ackerstraße ist Geburt Fluch; warum sind diese Kinder auch gerade aus diesem gekommen? Ein paar Löcher weiter, und das Assessorexamen wäre ihnen sicher gewesen.

Das Merkwürdigste an einem Loch ist der Rand. Er gehört noch zum Etwas, sieht aber beständig in das Nichts, eine Grenzwache der Materie. Das Nichts hat keine Grenzwache: während den Molekülen am Rande eines Lochs schwindlig wird, weil sie in das Loch sehen, wird den Molekülen des Lochs ... festlig? Dafür gibt es kein Wort. Denn unsre Sprache ist von den Etwas-Leuten gemacht; die Loch-Leute sprechen ihre eigne.

Das Loch ist statisch; Löcher auf Reisen gibt es nicht. Fast nicht.

Löcher, die sich vermählen, werden ein Eines, einer der sonderbarsten Vorgänge unter denen, die sich nicht denken lassen. Trenne die Scheidewand zwischen zwei Löchern: Gehört dann der rechte Rand zum linken Loch? oder der linke zum rechten? oder jeder zu sich? oder beide zu beiden? Meine Sorgen möcht ich haben.

Wenn ein Loch zugestopft wird: wo bleibt es dann? Drückt es sich seitwärts in die Materie? oder läuft es zu einem anderen Loch, um ihm sein Leid zu klagen – wo bleibt das zugestopfte Loch? Niemand weiß das: unser Wissen hat hier eines.

Wo ein Ding ist, kann kein anderes sein. Wo schon ein Loch ist: kann da noch ein anderes sein?

Und warum gibt es keine halben Löcher –?

Manche Gegenstände werden durch ein einziges Löchlein entwertet; weil an einer Stelle von ihnen etwas nicht ist, gilt nun das ganze übrige nichts mehr. Beispiele: ein Fahrschein, eine Jungfrau und ein Luftballon.

Das Ding an sich muß noch gesucht werden; das Loch ist schon an sich. Wer mit einem Bein im Loch stäke und mit dem andern bei uns: der allein wäre wahrhaft weise. Doch soll dies noch keinem gelungen sein. Größenwahnsinnige behaupten, das Loch sei etwas Negatives. Das ist nicht richtig: der Mensch ist ein Nicht-Loch, und das Loch ist das primäre. Lochen sie nicht; das Loch ist die einzige Vorahnung des Paradieses, die es hienieden gibt. Wenn sie tot sind, werden sie erst merken, was Leben ist. Verzeihen sie diesen Abschnitt; ich hatte nur zwischen dem vorigen Stück und dem nächsten ein Loch ausfüllen wollen."





Naturbursche (ungegendert)
24.11.2016
Seite 353
Ich finde es gut das vor der Einhornisse (lat. vespa rinocerotis) gewarnt wird!
Bin aber völlig unzufrieden damit, dass wieder der Wolpertinger (lat. lepus cornutus) unterschlagen wird!


Antwort:
Der hat jetzt ja auch Herbstschlaf.



von Kettenbrink
24.11.2016
Seite 353
Ist das so 'ne Art Schneeball-System mit dem Weitersagen wie damals mit den Kettenbriefen? d. h., wenn ich es vier Leuten weitersage, kriege ich 4000 Klicks zurück?

Antwort:
Ja, nur dass der Schnee nicht so schnell alle wird.



Karl Klaus Kläbrig
24.11.2016
Seite 353
Was Angst ... nirgends hat's gebrannt bis jetzt, also Holzkreuze natürlich.




4. Lesermeinung
24.11.2016
Seite 353
Postquadratisch im Kontext ist nur ein Loch, also so sehe ich das.

Antwort:
Auf die Form kommt es an.



Ichbezogener Leser
24.11.2016
Seite 353
... ich alleine bin schon mindestens 40 Leser, was soll ich denn noch tun?

Antwort:
Vervierzigfachen.



Präsidentenrangliste
24.11.2016
Seite 352
Sorry, Korrektur auf dem ersten und letzten Platz ...

0 $ Papst Fränziskus
1.700.000 $ Lee Hsien Loong

Antwort:
Der Papst macht es umsonst? Kriegt er wenigstens Wohnzuschuss?



Präsidentenrangliste
24.11.2016
Seite 352
1 $ Donald Trump
22.000 $ Xi Jinping
124.600 $ Matteo Renzi
136.000 $ Vladimir Putin
194.000 $ Francois Hollande
197.000 $ Tayyip Erdogan
203.000 $ Shinzo Abe
215.000 $ Theresa May
234.400 $ Angela Merkel
260.000 $ Justin Trudeau
400.000 $ Barack Obama
441.000 $ Johann Schneider-Ammann

Antwort:
Erdogan ist der einzige, der durch Einsparungen im öffentlichen Dienst sein Salär gegenfinanziert.



Schulz kommt, so oder so
24.11.2016
Seite 352
Menschen, die schon länger hier leben, pardon ich meine hier kommentieren sind oder waren häufiger auch mal so eine Art blond, wie Trump, in der Schädelbasis von innen her eher dunkelhäutig, so oder so ähnlich.

Antwort:
Wir alle haben ostafrikanische Wurzeln.



Nachtragender
24.11.2016
Seite 352
"Antwort:
Handke imitiert seine Fans."

Ich hau mich wech. Die Antworten von Zeller sind doch immer wieder verblüffend. Wo holt der Kerl das alles nur her?

Und wieder an meinen lieben Phrasel-Feind gerichtet: Wie soll man es denn bei solchen ZZ-Anworten gut sein lassen können? Ich kann das jedenfalls nicht, ich muss da einfach nochmal meinen Senf dazu geben, auch wenm es Sie, lieber Phrasel-Feind, einfach nur nervt. Da kann ich keine Rücksicht drauf nehmen :-)

Antwort:
Es gibt nicht immer Antworten.



          Seite 1040 
 


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24. April 2026

Quellen: Beunruhigendes Klima zeigt sich am Ausbleiben des Aprilwetters
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Die marginalisierten Gruppen unter den Männern dürfen nicht unter Mitverdacht gestellt werden
Die Gefahr, die von Männern in Partnerschaften ausgeht, ist real, da alle Beziehungstaten aus dieser Mischung hervorgehen. Vor Doppelverdächtigungen müssen aber marginalisierte Gruppen geschützt werden. Zwar gilt auch für sie die Unschuldsvermutung nicht, weil sie Täterschutz bedeutet, aber die Erklärungsmuster sind andere, die es zu berücksichtigen gilt. Toleranz und Respekt dürfen nicht auf dem Altar der Gesamtpauschalisierung geopfert werden. Das würde die Gesellschaft zerreißen.

Zivilgesellschaft formiert Gegendemonstrationen gegen den Wal
Immer mehr Menschen fühlen sich durch den Wal verfolgt, so dass die Aufmerksamkeit abgelenkt wird von den wichtigen Themen. Daniel Günther stellt Fördermittel bereit für die Gegendemonstrationen gegen die einseitige Dominanz des Wals in den Medien, damit die Kapazitäten frei werden für den Kampf gegen Portale in Berlin und andere selbsternannte Falschaussagenverbreiter. «Wir alle sind gemeinsam gefragt, Gesichter zu zeigen», heißt es von der Initiative «Kein Platz für Hetzwale».

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