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Macht Friedrich Merkel die Koalition jetzt rückgängig? Übernimmt Angela Merz interimsmäßig? Erinnert sich Lars Scholz noch an seine Zeit als Schlumpf? Tritt Olaf Klingbeil aus der Linken aus? Kommt Robert Söder nach Berlin? Oder übernimmt Markus Habeck den CSU Vorsitz? Was auch eintrifft, es bleibt beim Alten und wird nicht spannend.
Roter Alarm im Saunaclub! – Hildegard (Bärbel Bas) hat sich ohne Clubausweis Zutritt zum Club verschafft und schmort laut grunzend in der heißesten Kabine. Ihre Leibesfülle und ihr ordinäres Benehmen wirken abstoßend auf die übrigen Gäste; es kommt zu Wortgefechten mit Bordschlampe Christina. Hildegard verläßt schweißüberströmt die Kabine, springt ins Abkühlbecken – und das gesamte Wasser springt aus dem Becken und überflutet den Raum. In diesem Augenblick kommt Bordgreis Wiseman mit seinem Rollator durch die Tür herein, er gleitet in den Wasserfluten aus und droht ins Becken zu fallen. Doch da naht Rettung durch den athletischen Bordneger Jim! Ohne zu zögern zieht er seine berühmte Flugnummer durch: Er stößt sich hart ab, segelt auf Wiseman zu, pflückt ihn aus der Luft und setzt ihn sicher am Beckenrand ab. Dort aber regen sich auf einmal seltsame Tentakel – die Arme von Hildegard, die verzweifelt Halt suchen, um den Ausstieg aus dem wasserlosen Becken zu bewerkstelligen. Bordneger Jim schaut ins Becken, er identifiziert Hildegard mit der Sicherheit des Weltraumkenners als Alien – und erschießt sie fachgerecht mit der Faser-Pistole. Dann ist es allmählich Zeit für die Cocktail-Hour, und die Stammgäste begeben sich nach und nach zur Cocktail-Lounge, wo Bordschlampe Christina schon in ihrem grünen Sex-Fetzen hinter der Bar ...
Großes ZZ-Ratespiel - Wer ist es? 13.10.26
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Er bläst zum Angriff und rudert dann zurück – immer wieder.
Tipp: Der Vorname fängt an mit Frie, in der Mitte ist ein dri und am Ende steht ein ch.
Lars und Bärbel haben sich so richtig eingegroovt miteinander, sie haben die komplette CDU in der Zange und drücken täglich fester zu – da tritt die blöde Sau zurück. Ja scheiße! Was soll das denn? Und vor allem: Wie ist es für Lars, den sensiblen Finanzhai? An den denkt keiner. Immer nur Frauen und Frauenschicksale. Ich sage: Für Lars ist Bärbels Fahnenflucht eine Katastrophe. Der geht ein wie eine Primel. Lars hat von Bärbel das Mütterliche gebraucht – man hat's ihm angesehen am verträumten Wonneproppen-Blick, vgl. die einschlägigen Zeller-Zeichnungen. Dieser Bub hat in Bärbel seine dringend benötigte Bundestagsmutter gefunden und wieder verloren. Das packt der nicht. Der wird in den nächsten Wochen peu a peu dekompensieren, und dann zieht er wieder bei seiner Mutter ein, der normalen natürlich. Und ich sage euch: So wird's kommen!
Was keiner über den Rücktritt schreibt, ist natürlich mal wieder die Wahrheit: Bärbel sollte Gesetzentwürfe zu verschiedenen Reformvorhaben anfertigen, hat's aber nicht geschafft. Die CDUler glaubten, Bas würde die Arbeiten absichtlich "verschleppen", weil sie sowieso ganz andere Gesetze will und das Vereinbarte ablehnt. Aber es war keine Absicht, sondern schlichte Unfähigkeit: Bärbel war zu dumm für den Job, und dann musste es auch noch so schnell gehen, dass es eh aussichtslos war für sie. Mehrere Gesetzentwürfe gleichzeitig, damit war ihre Leistungsgrenze einfach überschritten. Sie wusste es auch, und sie überlegte, wie sie aus der Nummer rauskommt. Dann hat sie einen günstigen Zeitunkt abgewartet, hat sich noch ein paar Geschosse gegen die CDU zurechtgelegt und ist zurückgetreten. So, jetzt ist es raus.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
30. September 2020
Dieser Nachteil der Einzelfreiluftperformances ist trotzdem oder gerade deshalb zugleich ein Vorteil
In Zeiten von Corona, also jetzt, müssen Wohnzimmervorstellungen nach draußen verlegt werden, was einer Absage gleichkommt. Es gibt aber auch Vorteile dieser neuen Art der kreativen Darbietung für die Künstler, denn Fische spenden zwar nur stumm Applaus, aber dafür husten sie auch nicht. «Das ist am Anfang ungewohnt, aber je länger der Anfang zurückliegt, desto gewohnter wird es», sagte die örtliche Liedermacherin der ZZ.
Das letzte Rätsel um die Mona Lisa ist gelüftet: Darum hatte Leonardo das Bild behalten
So unglaublich es klingt, so sehr stimmt es doch, weshalb man es ruhig glauben sollte, will man nicht zu den Verschwörungstheoretikern und Nichtverschwörungsleugnern gehören: Warum die Mona Lisa lächelt, weiß man inzwischen; ihr war eben so. Aber wie kam es, dass Leonardo da Vinci, nachdem er das Bild als Auftragsarbeit angefertigt hatte, es behielt? War dem Auftraggeber der Da-Vinci-Code zu heiß? Weit gefehlt. Die Frau Lisa fand sich auf dem Bild zu alt. So kommt es, dass wir eins der meistgestohlenen Gemälde im Louvre bewundern können.
Gattung ist nicht wichtig:
Wildschwein unterrichtet Grundschulkinder
Nicht nur entgegen allen Vorbehalten, sondern sogar diesen zum Trotz unterrichtet ein Wildschwein die örtlichen Grundschulkinder. «Der beste Lehrer, den wir je hatten», finden diese, obwohl ihr Erfahrungshorizont an Lehrkräften in den unteren Klassen natürlich noch sehr beengt sein muss. «Dass die Kinder dadurch ihrerseits zu Wildschweinen werden, ist ein Mythos, der aus der einschlägigen Ecke gestreut wird», sagte die Schulamtsleiterin im ZZ-Gespräch. Denn: «Es kommt nicht auf die Gattung an, sondern allein auf das Engagement, mit dem sich die Unterrichtenden Respekt verschaffen.»
Mutige Reform: Rundfunkbeiträge werden nach Erfolg verteilt
Es wäre das entscheidende Signal für eine wirkliche Reform der Rundfunkbeiträge, bei der man sich nicht an den Wünschen der Anstalten, sondern ihren messbaren Erfolgen orientiert. «Die sogenannte Demokratieabgabe steht in der Pflicht, sich zu beweisen. Je demokratierelevanter die Sendungen sind, desto höher ist die Ausschüttung», erklärt Rundfunkstaatsministerin Drothee Bär (CSU). «Und dabei sind nicht Absichtserklärungen von Belang, sondern die Effekte bei den Zuschauenden», betont sie. In den Genuss können dann auch die Privaten kommen, sofern sie systemrelevanten Content bieten.
Kanzlerin stellt Gutachten vor: «G-Punkt» ist steuerborddunkler Kampfbegriff
Wie Sascha Lobo und Margarete Stokowski in ihrem Gutachten übereinstimmend feststellen, ist «G-Punkt» ein weißes männliches Konzept, das in steuerborddunklen Ecken Zuspruch findet. «Gegen dieses Narrativ gehen wir brachial vor», erklärte die Kanzlerin bei der Präsentation in der ZZ-Bundespressekonferenz.