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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Leserbriefe


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zu Seite 873 


Seite 1          

Emotionstrainer im Nebenerwerb
30.09.26
Seite 1925

 

Richtig, die Mehrheit verabscheut eine weinerliche Führungsfigur.
Um insbesondere auch bei Frauen zu punkten und das gesamte Wählerstimmenpotential der vielen einsamen Herzinnen für sich zu binden, sollte er im Coaching mal die Emotionskombination von lüsternem Blick und brünstiger Miene trainieren.

 

@Bei Grassen musst' ich passen.
30.09.26
Seite 1925

 

Na hören sie mal, Verehrtester, Sie haben doch am Ende keine Vorurteile gegen die SS?

 

Berlin-Ticker
30.09.26
Seite 1925

 

+++ Bundeskanzler Merz will seine Politik besser erklären und auch sein Verhalten ändern: „Ich werde in Zukunft nicht mehr bei bestimmten Gelegenheiten zurückrudern, sondern ich werde von nun an anlasslos zurückrudern, und zwar mit Hochdruck, das verspreche ich den Menschen da draußen im Lande“. ++

 

Sehr schön
30.09.26
Seite 1925

 

@Lyrik-Kaskade: Auch ich habe schöne Erfahrungen mit Literaten und lyrischen Casibus gemacht.
Ich ging mit Hessen essen und mit Schlinken trinken, ich war mit Frischen fischen, mit Wolfen golfen und mit Tellkampen trampen, ich hörte Zweigen geigen und Prousten husten.
Tja, so geht's halt zu in der Literatur.

 

Oma gegen Rechts
30.09.26
Seite 1925

 

Ich bin Oma gegen Rechts. Da hab ich was eigenes, da hab ich mein Omas-gegen-Rechts-Diplom.
Und Rotgrün zahlt mir jede Menge Schmiergeld.

 

Konsequenzen
30.09.26
Seite 1925

 

Bundestagspräsidentin will in Debatten nur
noch die Pausen zwischen den Wörtern zulassen
und folgt damit einer Anregung des Kommunikationsforschers Prof. Zeller.
Dadurch werde die Debattenkultur entspannter
und intellektuell anspruchsvoller,
sagte sie zu Serienmörder Nadochbrindt.

 

@Wahlgewinnerin klagt
30.09.26
Seite 1925

 

Egal ob die Prozesskosten von -Bunte Hilfe- oder -Demokratie jetzt – übernommen werden, die Mittel stammen letztlich doch immer aus den großzügigen Zuwendungen vom Ministerium für Zweckentfremdung.

 

Dolf aus dem Söden
30.09.26
Seite 1925

 

Halt' Du sie dumm, ich halt' sie arm.

 

Es darf gewettet werden:
30.09.26
Seite 1921

 

hat der russische Pilot den ukrainischen Pilot bewusstlos geschlagen oder umgekehrt?

 

@@
30.09.26
Seite 1925

 

In Paris/Texas. Aber da wollen Sie nicht hin,
glauben Sie mir.

 

Seite 1          




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Klare Worte der Kanzlerin: Willkommikulti ist nicht gescheitert
Wie Regierungssprecher Steffen Cybert in seiner Regierungserklärung mitteilte, hält die Kanzlerin am Kurs der Menschlichkeit und der offenen Vielfalt fest. «Die Kosten werden nicht geleugnet, sondern vom Staat bezahlt», versicherte er in der ZZ-Bundespressekonferenz.

Handy-Aufräumphilosophie von Ursula von der Leyen: «Habe ich noch Freude an dieser Nachricht? Wenn nicht – weg damit!»
Datenmüll, von dem man sich nicht trennt, weil man nicht weiß, ob man ihn noch brauchen wird – dieses Problem kennt jeder, der in der modernen Welt angekommen ist. Ursula von der Leyens Videoblog, in dem sie Aufräum-Tipps für das Smartphone gibt, schießt deshalb durch die Decke, was Aufrufe angeht, aber auch die Kommentare sind begeistert. «Das macht mich motiviert und lässt mich die Sache spirituell angehen», sagt zum Beispiel einer der begeisterten Kommentatoren. Woran man keine Freude mehr hat, wird zur Belastung und kann weg, das ist die simple Botschaft, auf die man erst einmal kommen muss.

Darum brauchen wir einen Klimagerichtshof. Jetzt. Punkt.
Wenn das Verfassungsgericht sich für unzuständig erklären sollte in der Klimaklage oder wenn es eine klare Entscheidung umgehen sollte, wäre dies der Beweis, dass damit alle sonstigen Verfassungsrechtlichen Entscheidungen nur noch die Makulatur einer Kulisse sind. Was soll man mit Berufsfreiheit unter Wasser, was mit Eigentum in der Hitze, so dass man es nicht anfassen kann? Die Gewaltenteilung ist einfach nicht für die Klimakatastrophe gemacht. Darum brauchen wir ein effizientes Mittel, um rechtsstaatlich fundiert das Klima zu retten. Experten für die Besetzung der Senate haben wir glücklicherweise genug, jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, bevor es für Nägel und Köpfe zu spät ist.

Große Sorgen um Dunja Hayali
Von der sympathischen Großen Alten Dame des Migrationshintergrundes ist aktuell gar nichts zu hören, ihre Anhänger sind in heller Aufregung. Sie sorgte immer zuverlässig für die Haltung zu einem kontroversen Thema, was dann immer selbst zum Thema wurde, aber momentan ist gar nichts zu vernehmen. «Besonders schlimm finden wir, dass manche sagen: Ich habe keine Sorgen um sie. Das geht gar nicht», ist auf der Twitterseite ihrer Follower zu lesen.

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