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Das perfekte Mitbringsel für Freunde mit Niveau und schrägem Humor.
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zu Seite 853 


Seite 1          

Philosoph
17.03.26
Seite 1840

 

Die große Frage ist halt, ob sich eine Nachbarin jemals wieder entkleidet bei derart blockierenden Gedankengängen.

 

PD Dr. Grübelreiner
17.03.26
Seite 1840

 

Ich wurde bei Prof. Rübenreiber promoviert und kann daher aus fachlicher Sicht ergänzen: Jetzt, nach dem Ableben des "Roten Riesen" und dem Ende der Habermast, dürfen wir uns getrost in postkommunikatives Nichthandeln fallen lassen. Denn das kommunikative Handeln hat nie ein greifbares Ergebnis gezeitigt, geschweige denn auch nur einen Cent an Steuern eingebracht. Wir dürfen uns herrschaftlich räkeln im dolce far niente, denn die Herrschaftsfreiheit hat nie für uns gegolten, sondern nur für den Diskurs. Und wenn wir dennoch handeln wollen – was natürlich zu begrüßen ist –, dann sollten wir es nichtdiskursiv und somit besteuerbar tun. Besteuerbar freilich nur im Prinzip, denn: Alle Strategien zur Steuervermeidung sind weiterhin möglich und willkommen!

 

Aber sicher
17.03.26
Seite 1840

 

Prof. Rübenreiber ist klar besser als Habermarx.
Der dekonstruiert den nach Belieben, sieht man ja.

 

Nobelpreiskomittee
17.03.26
Seite 1840

 

Lieber Professor Rübenreiter,
Ihnen gebührt der noch zu vergebende Nobelpreis für Philosophie. Zusammen mit Herrn Zeller.

 

Omas gegen Habermas
17.03.26
Seite 1840

 

Sehen wir genauso. Darm frei für verdaulichere Kost! Stopfen stoppen! Omas gegen rechts jagen!

 

Prof. Raban Rübenreiber
17.03.26
Seite 1840

 

Die nachgerade exorbitale Wirkmächtigkeit des nunmehr erloschenen Sternberger Sozialastrologen war ohne Zweifel hyperkonglomerant, und das heißt letztlich: total. Sie lag wie Bleigießen über dem Land – so könnte man es vielleicht ein wenig retropalliativ formulieren –, und sie tat es über einen Zeitraum von fast siebzig Jahren, rechnet man die mit letzter Tinte geschriebenen Alterswerke des Roten Riesen mit ein. Das, meine Damen und Herren, ist protuberant. Einer Wirkmächtigkeit dieser Größenordnung war noch kein einzelnes Land ausgesetzt, jedenfalls keines außerhalb der Ekliptik des maomarxen Ostens! Und wir, die wir dies nun im Nachgang zu hyperspezieren in der Lage sind, können uns – und sollten uns – endlich eingestehen: Unter der Ägide des Sternberger Heliokraten waren wir Mastvieh. Wir wurden einseitig ernährt, und wir wurden darüber sinistrophag. Wir wurden gestopft. Wir wurden – vae victis! – zu Habermastgänsen. Und das, meine Damen und Herren, sollten wir nun, da die Bahn frei ist, kritisch hinterfragen. Es wäre dies eine letzte Reverenz an die Kritische Theorie, aber wir sollten unbedingt darüber hinausgehen: Spucken wir's aus! Entledigen wir uns der Habermast-Nahrung, und machen wir den Darm frei für neue transperistaltische Genüsse!

 

Prof. Dr. Dr. Laban Stangen-Polier
17.03.26
Seite 1840

 

Intelleckt-Elle betrachtet habemas beim Polieren der Pflaume am besten. Denn postkonilingual entsteht selten ein orgastischer Dissens. Die derart feministisch beglückten Frauenden sind nämlich temporal konsensfähig.

 

Wenn man ein Linie wählte,
17.03.26
Seite 1840

 

die nicht zum Krankenhaus fährt, dann würden auch die ticket-Kontrollen anderswo enden.

 

Prof. Zellers braune Augen
17.03.26
Seite 1837

 

Wenn das mal kein Durcheinander bringt
in The Länd.

 

richtig gendern
17.03.26
Seite 1840

 

das heißt Ungeheuerinnen und Ungeheuer von Loch Ness

 

Seite 1          




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Örtlicher Typ hat gelesen: «Günther Jauchs Skelett in Garten gefunden»
Die Schlagzeile hieß natürlich «Skelett in Günther Jauchs Garten gefunden», aber viele lasen «Günther Jauchs Skelett», was vielleicht sogar beabsichtigt worden war von den Schlagzeilenmachern und auch so klang, als wäre danach gesucht worden. «Genaugenommen bestand die Nachricht ja nur aus Günther Jauchs Garten», merkte der örtliche Typ an, «nur der hat interessiert.»
«Ich dachte auch zuerst, endlich Gewissheit», sagte Thomas Gottschalk der ZZ.

Krise katastrophal: Heutige Klimaschützerinnen sind die heißesten aller Zeiten
Falls es noch eines Beweises bedurft hätte, kann er nicht mehr geleugnet werden. Klimaschützerinnen sind heiß wie nie. Sogar Greta Thunberg hat sich innerhalb des letzten Jahres erwärmt. «Zu den Zeiten, die früher noch vor uns standen, gibt es kein Zurück», sagte Saskia Esken zu Norbert Walter-Borjan.

Neue PISA-Studie zeigt gelungene Inklusion
Der Anteil der behinderten Schüler, die mit 15 unterhalb des Grundschulniveaus lesen können, konnte auf zwanzig Prozent gesteigert werden. Er wäre sogar noch höher bei von früher bekanntem Grundschulniveau, jetzt bedeutet es bloß Schrift erkennen und die Länge des Textes erfassen. «Der Fachkräftemangel wird auf Augenhöhe stabilisiert», sagen die Bildungsexperten auf dem ZZ-Schulforum.
Anderen Studien zufolge wird das Grundschulniveau überschätzt. «Auf dem Schulhof zählen andere Kompetenzen, die wir ebenfalls stärken wollen», sagte Manuela Schwesig dem ZZ-Redaktionsnetzwerk. Als Beispiele nannte sie Toleranz gegenüber kultursensiblem Mobbing und antirassistisches Training zum Einstudieren von situationsbedingtem Opferverhalten.

TV-Ansprache: Bundespräsident Steinmeier ruft Chicken-Nuggets von Iglo zurück
In einer Sonder-Fernsehansprache hat Bundespräsident Steinmeier davor gewarnt, Chicken-Nuggets von Iglo ungeprüft zu verspeisen, weil einige eine Käsefüllung enthalten, die bei Milchallergikern zu allergischen Reaktionen führen kann. «Ein Großteil der Menschen vertraut in die Zuverlässigkeit der Markenprodukte auch bei Handelsmarken besonders im Lebensmittelbereich, der sich bei uns durch besonders hohe Standards auszeichnet, die auf europäischen Gemeinschaftsstandards basieren. Umso dringlicher erscheint, dass jetzt ein Rückruf eines bestimmten Produkts nötig wird, um Gefahren, die einigen Wenigen unserer Mitmenschen drohen können, gemeinsam abzuwehren. Wo Hühner sind, passieren Fehler. Auch der Käse ist ein hohes Gut, sofern nicht, wie es bei manchen der Fall ist, eine Unverträglichkeit den Verzehr unmöglich macht. Auch diese Menschen haben unseren ungeteilten Respekt», so der Bundespräsident.

Unbekannte bedrohen Doppelgängerin von Sawsan Chebli nachts in Berlin
Die Verrohung der Sprache und die Enthemmung gegen linke Politikerinnen erreicht einen neuen Höhe- oder soll man besser sagen Tief-, auf jeden Fall nicht Mittelpunkt. Eine junge Frau, die in der Dunkelheit für die engagierte Sawsan Chebli gehalten werden kann, wurde nachts in der sonst szenigen, bunten und toleranten Gegend Berlins von Unbekannten übel bedroht und beschimpft, wieso sie sich denn um diese Uhrzeit hier herumtreibe. Es gipfelte in der Drohung: «Ich stech dich ab!» Sawsan Chebli zeigte sich entsetzt und nahm die Drohung ernst: «Aus Worten werden Taten, auch wenn die Wörter undeutlich kommen», sagte sie dem ZZ-Staatsschutz.

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