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zu Seite 780 


Seite 1          

Klingklang
22.09.26
Seite 1921

 

So manches Beil
Geführt mit Eil’
Trifft in all dem Überschwange
Das Gackerhuhn anstatt der Schlange

 

Aus Klingbeils Notizbuch
22.09.26
Seite 1921

 

Willst du Spaß,
fickst du Bas.
Willst du Terz,
fickst du Merz.

Der Kanzler kann nur, was ich will –
und will ich nicht, dann ist er still.
Bei Bärbel macht er eh kein'n Stich,
weil die ist ja gewerkschaftlich.

Reformieren tut der Staat,
wenn er viele Sozis hat.
Denn nur Sozis sind sozial,
und der Rest ist kapital.

Der Sozi liebt die Mietpreisbremse
so innig wie der Barsch die Themse.

 

@Eselsbrücke
22.09.26
Seite 1921

 

Die Salatitten hängen aber auch.

 

Loder
22.09.26
Seite 239

 

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Aus dem Land Elif
21.09.26
Seite 1921

 

Es war einmal ein dunkelrotes Gackerhuhn, das ging nach Berlin, um sein Glück zu finden. Leider traf es dort eine berufliche Fehlentscheidung: Es ging in die Enteignungsbranche. Diese nämlich war beim Volk gar nicht beliebt, und das dunkelrote Gackerhuhn bekam es bald zu spüren. An allen möglichen Ecken und Enden der Stadt wurde es blöd angegackert und mit Kommentaren überzogen – des Inhalts, Enteignung sei "kommunistische Kackscheiße", die nicht funktionieren könne, ja geradewegs ins Elend führe, und gefolgt von Drohungen, man lasse sich nicht enteignen, das Gackerhuhn werde schon sehen, was dann geschehe, aber es sei ihm hiermit dringendst geraten, es gar nicht erst zu probieren.

Solche Angackereien musste das dunkelrote Gackerhuhn beinahe jeden Tag ertragen. Nun war es zwar ein recht robustes Gackerhuhn, das nicht leicht von der Stange zu werfen war, aber das Hassgegacker und die Gackerhetze wirkten sich eben doch aus: Das Huhn wurde nervös und ein wenig fahrig, die Freude am Enteignen war nicht mehr die alte, und es magerte sogar etwas ab. In dieser Lage suchte es Rat, nämlich klugerweise gleich in der Bundeszentrale des Konzerns. Hier würde man zweifellos am besten wissen, wie mit derlei Belastungen umzugehen sei.

Der Termin bei der Konzernspitze dauerte nur wenige Minuten. Redeführer war ein rot-grün-gestreiftes Huhn namens Ines, schlank und ein wenig blass um den Schnabel, welches unablässig von seinem Assistenten Luigi umtrippelt wurde. Dieses Leithuhn antwortete dem dunkelroten Gackerhuhn wie folgt: "Genossin, das ist alles v-ö-l-l-i-g normal. Überhaupt kein Grunzur Beunruhigung! Diese Angackerer, von denen du erzählst, die nennt man Enteignungsleugner. Du musst ihnen kein Wort glauben! Denn höre: Wer Enteignung leugnet, der hat keine Ahnung. Also, ran an die Arbeit! Weitermachen wie bisher! Erst wenn der letzte Kapitalist enteignet ist, wird er merken, dass er keine Ahnung gehabt hat!"

Das dunkelrote Gackerhuhn trippelte dankend und sich verbeugend von hinnen. Wohl spürte es gewisse Zweifel am Gehörten und Gelehrten, und es fühlte sich auch nicht so ganz abgeholt in psychotherapeutischer Hinsicht, aber das Positive überwog bei weitem. Neue, frische Energie durchströmte bebend seinen Leib, eine nie gekannte Lust aufs Enteignen schüttelte selbigen durch, und eine Gackerprobe ergab Gackergeschwindigkeiten von mindestens 28 Megacker/sec., was knapp vor Weltrekord läge.

Und so beschloss das dunkelrote Gackerhuhn, den Rat des Konzernspitzenhuhns eins zu eins umzusetzen. Dies tat es denn auch – und alle Berliner:innen wurden Zeug:innen. Fragt man sie nach jenen turbulenten Tagen, so antworten sie wie aus einem Mund: Nie zuvor wurde so laut und schnell über Enteignung gegackert wie von diesem dunkelroten Gackerhuhn. Damit ist die Geschichte freilich nicht zu Ende. Das Gackerhuhn hat ja gerade erst damit begonnen, sich den Enteignungsleugnern auszusetzen oder, im Idealfall, entgegenzustellen. Wie das ausgeht, könnte vielleicht der Stoff für eine neue Geschichte sein.

 

Danke, ZZ "investigativ"
21.09.26
Seite 1921

 

Jetzt, wo die Journaliten enttarnt sind, können die Guillotiniten ihres Amtes walten. Dann bricht das System zusammen, und der Staat spart jährlich 10 Milliarden Euro an Steuergeldern ein, die er für Dringenderes verwenden kann, also für die Ukraine. Dem echten Journalismus macht das nichts aus, der finanziert sich ja selber.

 

Plural und Singular
21.09.26
Seite 1921

 

Journaliten sagt man heute,
meint man viele dieser Meute.
Drum ein einzelner, kapito,
nennt sich schlicht bloß Journalito.

 

Eselsbrücke
21.09.26
Seite 1921

 

Stalagtitten sind die, wo hängen.

 

@Heureka
21.09.26
Seite 1921

 

Zweifellos. Schon der zweite Knaller nach
"der Apostroph".

 

Caveman
21.09.26
Seite 1921

 

Stalagmiten oder Salattitten.

 

Seite 1          




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Dafür ist der Reißverschluss an der Vorderseite Ihrer Hose wirklich da
Alle kennen den Reißverschluss, der sich vorne an der Hose befindet, aber die wenigsten haben sich darüber Gedanken gemacht, wofür er eigentlich gedacht ist, und von denen meinen die meisten, daran, wie weit er zugeht, lasse sich der Body-Mass-index ablesen. Das auch, aber nur sehr ungenau. Eigentlich geht es um einen ganz anderen Zweck. Wenn man nämlich ein Getränk verschüttet und der Kaffee oder die Limonade auf der Krawatte landet, kann man unauffällig den Reißverschluss öffnen und die Tropfen hineinfließen lassen, was gerade in Gesellschaften, in denen ein hektisches Hantieren mit Servietten peinlich wirken könnte, eine Wahrung der Form gewährt.

Wichtiger Hinweis: ZZ-Verbesserung abgeschlossen
Die ZZ-Development-Abteilung arbeitet eng verzahnt mit der Weiterdevelopment-Abteilung, um die ZZ immer weiter zu verbessern. Dieser Prozess ist nun mit der neuesten Neuerung abgeschlossen, besser kann es nicht mehr werden. Und so hat sich die ZZ neu erfunden: Unter der aktuellen Seite geht es weiter mit dem Multimedia-Screencast Daily-influencer, der Sie so täglich wie möglich auf den neuesten Stand des Tages bringt, danach kommt das tägliche Daily. Der influencer ist kein Youtube-Kanal im eigentlichen Sinne, damit es von rechtspoopulistischer Seite keine Anfeindungen gegen den ganzen Kanal gibt. Das Kanalisierte ist hier, so dass man über hier zu den vorherigen fröhlichen Minuten kommt.
Das bedeutet nun für Sie: Sie müssen wieder alles neu weitersagen, auch wenn Sie schon weitergesagt haben. Jetzt müssen sie den Senior-Influencer weitersagen!
Schon aus Solidarität mit den Geldspendern, die das hier ermöglichen, sonst müsste das ZZ-Team Aufträge aus den anderen Mediengruppen annehmen. Also sagen Sie bitte auch die Spendemöglichkeit weiter oder gehen Sie in einen Techno-Schuppen tanzen, ohne den Zusammenhang zu kennen!

Mit Angriffen auf Repräsentanten des Staates ist eine rote Linie überschritten, die nicht relativiert werden darf
Eben noch kam sich Altbundespräsident Gauck schick vor mit einem wirren Postulat für eine Öffnung gegenüber dem dunklen Rand, da bestätigte sich der Verdacht, dass der in eine Schießerei verwickelte CDU-Politiker einem solchen Terrornetzwerk zum Opfer gefallen ist. Terror ist ein Hilferuf der Schwachen, wenn er gegen die diskriminierende ausgrenzende Mitte der intoleranten Gesellschaft und Repräsentanten des vermeintlichen Volkes geht und für mehr Teilhabe an allem kämpft. Aber eine Attacke auf den demokratischen Staat und seine Repräsentanten ist ein Angriff auf uns alle, auch wenn wir den Staat nur journalistisch begleiten. Darum müssen nun alle demokratischen Kräfte zusammenstehen. Ein Weitermachen wie bisher kann es nicht geben, dieser Fall fließt immerhin in die Statistik ein. Wer sagt, es könne keine absolute Sicherheit geben, weiß nur noch nichts von den Möglichkeiten.

Forschung: Politiker haben ihren typischen Wahlplakate-Blick von Hunden übernommen
Stammesgeschichtlich ist das Lächeln von Politikern schon immer ein Rätsel gewesen, jetzt haben Etymologen der Uni Konstanz herausgefunden, dass es gar nicht in ihr Fachgebiet fällt. Daraufhin hat das Familienministerium eine Studie in Auftrag gegeben, ob das stimmt. Zufällig stieß man dabei auf ein Foto von Manuela Schwesig. Die hatte vielleicht mal das Foto von dem Faultier geteilt, das sich an einem Laternenmast festklammert und dabei lacht, jedenfalls sieht es so aus. Faultiere und Delfine haben das von Hunden übernommen, warum also nicht auch die Politiker, so die Erklärung aus dem Forschungsministerium.

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