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Damals auf meinem Trip nach Hollywood 02.08.26
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"Kate, winsel net", sagte ich bei der Einfahrt in die Diva. Der ungefähr fünfzigsten, um genau zu sein, aber jetzt konnte ich es wirkliich nicht mehr hören. "Oaaaaoh, mach doch weiter", winselte sie gequält. Ich stand vor einem Dilemma. "Sie ist eben Amerikanerin", sagte ich mir schließlich, "da winseln sie alle. Und sie ist eine echte Diva, die schon mit Leonardo DiCaprio ...". Das gab den Ausschlag. Ich machte weiter.
... von Kuffnucken gesprochen, was zu der Frage führt: Könnten auch ausländische Gast-Gangster vom Chicago-Chic profitieren, wenn sie in Berlin ihre Überfälle und Anschläge machen? Ich glaube, auf jeden Fall. Zumindest die Gamaschen dürften mit jeder Landestracht kombinierbar sein. Arabische Langgewänder müssten ein wenig hochgerafft werden, damit man die Gamaschen noch sieht, aber sonst sehe ich keine Schwierigkeiten. Na ja, heutzutage läuft sowieso jeder Gangster in europäischer Billigmode made in Taiwan rum, da ist es dann egal. Es könnte aber durchaus Chicago-Chic-Boutiquen für anspruchsvolle Gangster geben, Werbung: "Zum Anschlag nur in Violence Fashion von Schmitt & Özgür!"
Ja, Nadelstreifen wird nicht klappen, aber Gamaschen müssten doch drin sein? Das Gesamtbild wäre dann vielleicht so: Blaue Haare, Metallgehänge im Gesicht, Antifa-T-Shirt, kurze Hosen, Sandalen und weiße Gamaschen drüber. Das wirkt viel professioneller und gewalttätiger, vgl. Antifa. Gamaschen sind einfach voll ikonisch und dazu noch ganz leicht an- und auszuziehen, empfohlene Wasch-Temperatur 40 Grad. Schießen mit Chicago-Chic – das macht was her und befriedigt die Eitelkeit!
Apollo-news:
„Unbekannter feuert aus fahrendem Auto auf Berliner Döner-Imbiss.“
Wir bräuchten wieder Autos mit Trittbrettern, darauf die mitfahrenden und schießenden Gangster, dann wären die Feuerüberfälle stilechter. Auf Nadelstreifenanzüge zu hoffen ist aber beim Kuffnucken-Milieu wohl zwecklos.
Wortlaut des Rütlischwurs nach Friedrich Schiller
„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, In keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, Eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott Und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.“
zu eurem Nationalfeiertag, den ihr mit stolz heute feiert.
Die Festrede von Guy Parmelin ist hörenswert, im Gegensatz zu dem lauwarmen Seich, den wir von unserem Uhu zu ertragen haben.
Als ich dann aber nachgedacht habe, daß es viel besser wäre, wenn Clärchen Bünger eben nicht befachkräftigt würde, was viel, viel schlimmer wäre, bin ich wieder sanft eingeschlummert.
Clärchen Bünger, "Die Linke", 40, also im besten Bunga-Bunga Alter, hat nicht nur bloß gefordert, sondern sich in einer Rede vor dem Deutschen Bunzeltag bereiterklärt, 40 knallgeile Wandersleute bei sich aufzunehmen.
Danach hat der FDP-Mauldrache (mw?d), deren unaussprechlich langen Namen ich vergessen habe, bekundet, sich kommenden Montag zum kämpfen an die ukrainische Front zu begeben.
Dann bin ich eingenässt aufgewacht.
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Peter-Scholl-Latour-Preis für Claas Relotius wird zum Dunja-Hayali-Preis herabgestuft
Der wegen überzogener Darstellungen in die Kritik geratene Reporter Claas Relotius, auch bekannt als Old Schreiberhand oder Claara ben Nemsi, muss seine Preise umtauschen.
Solche Fälle kommen im Journalismus etwa alle zwanzig Jahre vor, vor fast vierzig Jahren beim Stern und vor fast zwanzig beim SZ-Magazin. Wo Menschen arbeiten, entstehen menschliche Fehler. Dennoch wird davor gewarnt, Claas Relotius in Bausch und Bogen zu pauschalisieren, denn viele Reportagen waren echt.
«So was darf nicht vorkommen, aber auch nicht zum Instrumentalisieren den Falschen in die Hände spielen, die sich nicht mal den Namen Claas Coitus merken können, aber so tun, als könnten sie es besser», sagt Anja Reschke. Ins Rollen gekommen war die Sache, weil sich ein steuerborddunkles Nest in den USA beschwerte, für eine Reportage nicht gefragt worden zu sein. «Da weiß man doch, aus welcher Ecke das kommt», so Dunja Hayali.
«Er hat seine Lektion gelernt und wird künftig vor Ort nach Originaltönen für seine Zitate recherchieren», sagte Steffen Cybert in der Bundespressekonferenz.
Nächste Spiegel-Titelstory: Weihnachtsgeschichte ist nett erzählte Fake-Reportage ohne nachprüfbare Tatsachen
Gerade ist der Spiegel von einem überambitionierten Pressevertreter teilweise hereingelegt worden, da besinnt sich das Magazin auf die Tugenden des kritischen Journalismus, und die bestehen darin zu hinterfragen, was so noch nicht hinterfragt wurde. Die Geschichte von der Geburt des Christkindes galt zweitausend Jahre als gegebene Wahrheit, doch es mehren sich Hinweise, dass die Evangelisten an manchen Stellen etwas weitererzählt haben, das sich so nicht abgespielt haben kann. «Die jungfräuliche Geburt war der eine Mythos zu viel», erklärt der designierte Spiegel-Chef der ZZ.
Erste Konsequenzen aus den Enthüllungen zieht die Christlich-Demokratische Union; sie verzichtet auf den weihnachtlichen Bezug in Grußkarten zum Jahresende.
Schlimmer Befund bei Meeresschildkröten: Alle sind voller Plastik
Die Forscher waren so entsetzt, dass sie sich erst einmal von dem Schrecken erholen mussten, bevor sie Alarm schlagen konnten. Eigentlich soll der Plastikmüll in die gelbe Tonne statt ins Meer, aber weltweit ist der Bestand an gelben Tonnen eher rückläufig.