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Soja-Sören und Hafermilch-Henry hängen gemeinsam im "Green Energy" ab. Nach einer Weile kommt Bio-Bea herein, tritt an den Tisch der beiden, legt ihren Laptop darauf und zeigt ihnen ein TikTok-Video, auf dem Tofu-Till beim Grillen von Schweinesteaks zu sehen ist."What the fuck ...?", ruft sie mit erstickter Stimme, "ich mein', wie cringe ist das denn? Kann ich da vielleicht mal ne Stellungnahme von euch kriegen, wie man das jetzt verarbeiten soll?!" Soja-Sören und Hafermilch-Henry springen auf und bitten Bio-Bea, doch zuerst mal Platz zu nehmen, sie müsse jetzt bisi chillen, weil das Video wäre ja total toxisch und borderline, das könne sie nicht bewältigen ohne ihre peers aus der community. Sie, Soja-Sören und Hafermilch-Henry, würden natürlich mit ihr discussen, was getan werden kann, und ,,,
... und wie's weiterging, das muss man nicht wissen. Ehrlich nicht.
Ich will lesen, was ich will.
Du darfst.
Will lesen, was ich will.
Du darfst.
Will sagen, was ich will.
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Neulich auf der Demo (Kurzroman) 01.04.26
Seite 1847
Vanessa-Kim, 21, hatte den üblichen linksradikalen Widerstandsbüschel auf dem Kopf, schwarz mit neongrünen Strähnen und nach allen Seiten stachelnd. In ihrer dunkelrot geschminkten Empörungsflunsch hing die obligatorische Zigarette, die sie ostentativ übellaunig hin- und herschob. Ihre kleine, gänzlich unspektakuläre Stupsnase schien einer 13-Jährigen zu gehören, wie überhaupt das rundliche, käsige Gesichtchen an alles denken ließ von Kindergarten bis Gesamtschule, nur nicht an politischen Aktivismus. Unter der niedrigen Stirn saßen die blassblauen Augen mit schwarzer Kriegsummalung im Gothic-Stil und überrasselt von silbernen Augenbrauen-Ringchen im Dutzend. Das ganze Gesicht war weiß getüncht (Joker? Zombie? Leiche?), es wies erwartungsgemäß noch weitere Metallteile auf (Nase, Unterlippe, Wangen), und insgesamt wirkte es wie verwüstetes Gelände bei der Schlacht von Verdun.
Ein solcher Kopf also saß auf dem restlichem Körper – und der spiegelte getreu alle Stilmerkmale des ersteren. Vanessa-Kim war klein von Wuchs, nämlich höchstens 1,60 m (Collien Fernandes, ebenfalls eine kleine Wurzel, hatte immerhin 1,64 m zu bieten), sie war schmal, wenn nicht gar dünn, und sie ließ an keiner Stelle jene Ausbuchtungen erkennen, die man als spezifisch weiblich wahrzunehmen gewohnt ist. Irgendwie wirkte ihr Körper, als wäre er nicht ganz richtig zusammengeschraubt – so konnte man vielleicht den "schlottrigen" Eindruck beschreiben, den man von ihr hatte. Die Kleidung hingegen war aufrichtig bemüht, genau diesen Schlotter-Eindruck zu konterkarieren (oder, wer weiß, vielleicht sogar zu dekonstruieren), denn sie war enganliegend, besonders natürlich die Hose, aber auch die Lederjacke, sie war teilweise zerfetzt, und sie war überwiegend schwarz bis hinunter zu den kleinen Springer:innen-Stiefelchen. Kurz, die Kleidung war linksradikaler Straßenkampf-Standard der 20er Jahre – ein Stil, der hier einmal mehr zeigte, wie viel Gothic noch darinsteckt. Das kam vermutlich von den Frauen, die ja die eigentlichen Gothic-Freaks gewesen waren – wer erinnerte sich nicht gern an die goldigen Gothic-Mädels-Gesichtchen mit den todernsten Mienen! –, und die jetzt, als Kämpfer:innen gegen alles außer sich selbst, ein Stück Kinderzimmer mit auf die Straße nahmen. Aber jetzt sahen sie nicht mehr goldig aus, sondern nur noch lächerlich.
Dies alles dachte Horst, während er Vanessa-Kim auf der Bühne des "Hate all Men!"-Festivals abtaxierte. Er war sicher, dass er sehr genau hingeschaut hatte, und dass er sich ehrlich bemüht hatte, bei der jungen Dame eine individuelle Note zu entdecken. Doch er war daran gescheitert. Sein Bild von Vanessa-Kim, so musste er sich jetzt eingestehen, glich aufs Haar dem gängigen Linksradikal:innen-Klischee.
Als <> 2010 verkündete, Griechenland bleibt im Euro, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2011 sagte, sie wolle alle Atomkraftwerke abschalten, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2015 verkündete, man könne D'lands Grenzen ja sowieso nicht schützen und Millionen Sozialschmarotzer, Messerstecher, Gruppenvergewal-tiger und Judenhasser ins Land schleuste, ...
Als sie verkündete, sie wolle nun auch alle Kohle kraftwerke abschalten,...
Als 2021 die Ampel anfing und Bärbeck, Habock, Fääser Minister wurden, ...
Als Merz 1 Billion neue Schulden aufnahm,...
Bitte keine Aprilscherze, ich kann nicht mehr.
Problemwal "Timmy" darf friedlich sterben, statt weiter von grünen Heulbojen belästigt zu werden! Diese erstaunliche Walwende haben offenbar die Wal-Ethiker aus aller Weit angestoßen, indem sie den Wal-Tod als etwas Natürliches eingeordnet haben. Kann sein, dass auch ein Wal-Geistlicher seinen Segen dazugegeben hat ... jedenfalls ist der Fisch geputzt. (Ethiknutte Alena Buyx hätte bestimmt für Impfen plädiert, aber die ist ja nicht quwalifiziert.)
+++ „Alhamdulila!“ entfuhr es dem Terrorafghanen „Beim Regenbogen unseres Homopheten! Wenn die Syrenden zu 80% ausgereist werden, dann haben wir die Schlacht gewonnen! Almanistan ist unser! Die Germanendinnen werden unsere Beute sein!“ +++ In einer ersten Straßendirnenbefragung äußert sich Milf Göre Eckhardt nicht weniger euphorisch: „Germanistan wird sich verändern und ich freue mich darauf! Auf meine Spalte können die Kalifen zählen.“ +++
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Tipps und Tricks für den Alltag
Was tun bei Kühlschrankgeruch?
Das kennt man aus dem Alltag: Obwohl der Geruch unangenehm ist, riechen immer mehr Menschen nach Kühlschrank. Wer nun einfache Lösungen erwartet, muss gesagt kriegen, dass es keine einfachen Lösungen gibt und man nicht denen hinterherlaufen sollte, die solche versprechen. Man kann zwar ein Spray gegen Kühlschrankgeruch mit sich führen und es auf die betreffenden Personen sprühen, damit sie weggehen, aber Spray, das ist wieder Feinstaub. Bleibt nur, den Alltag zu meiden, wo es geht, und ansonsten: Nase zu und durch!
Mehrheit der Deutschen will keinen Kurswechsel in der Merkelpresse
Der CDU-Vorsitz der Kanzlerin ist bald Geschichte, und was für eine, aber Stabilität steht für die Mehrheit der Deutschen an oberste Schublade. Einen Ruck in der Presse würden die wenigsten Leser befürworten, und sobald sie erfahren, dass sie damit in der Minderheit wären, gar keine mehr. «Es wäre schon Belastung genug, wenn statt über Merkel über Merz berichtet würde», sagte die Sprecherin des ZZ-Leserbeirates im Gespräch mit der ZZ-Mediengruppe. Umso wichtiger sei es daher, dass nicht auch noch die Kanzlerschaft wechselt.
Nach Hetzrede: Maaßen wird vom Verfassungsschutz beobachtet
Die krude Mischung aus Hass und Verschwörungstheorie, mit der Hans-Georg Maaßen seine Abschiedsrede würzte, fällt ihm nun auf die Füße. Die SPD als in Teilen linksextrem zu bezeichnen, ist das No-No-Go der Groko. «Für Hass, Hetze, Homophobie und Spaltung der Gesellschaft ist bei uns kein Platz», sagte Horst Seehofer der ZZ.
Radiostationen spielen vorerst nicht «Rage Hard»
Zensurwillkür oder reine Vorsichtsmaßnahme? Fakt ist, dass die Programmmacher der Radiosender unabhängig sind. «Â‘Rage Hard‘ war nicht der größte Hit von Frankie Goes To Hollywood, wird aber immer wieder gewünscht und auch gern gespielt, aber in dieser aufgeheizten Stimmung könnte er der Funke sein, der das Fass Öl zum Überlaufen bringt», erklärt der Wellenchef von ZZ-FM im ZZ-Gespräch. «Wir haben auch das Gefühl, dass die Wünsche nach diesem Song aus einer bestimmten Ecke kommen, wo man an etwas offensichtlich nicht Existierendes glaubt und gern die Feuerherde hochkochen möchte.»
Sex-Studie: Nur 5.000 Personen können dazu was sagen
Die Neue Sex-Studie zum Sexualverhalten der Deutschen muss mit 5.000 Befragten auskommen, mehr haben dazu keine angaben zu machen. Dadurch ist wenigstens der Ablauf der Befragung nicht gefährdet, denn wenn es als Volkszählung gelten würde, wäre mit erheblichem Widerstand zu rechnen.