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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Das perfekte Mitbringsel für Freunde mit Niveau und schrägem Humor.
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Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Die Opportunitäer - So sind nicht alle
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Generation GroKo - Wir schaffen das (was mit Wischen auf dem Display geschafft werden kann)
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Leserbriefe


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zu Seite 617 


Seite 1          

Zentralkomitee Lektorat
02.04.26
Seite 1847

 

@Kurzroman: haben Sie noch was für unsere Liste zu verbrennender Bücher?

 

An dem 4-Augen-Gespräch
02.04.26
Seite 1847

 

scheinen drei Personen teilgenommen zu haben. Ich würde das als Wunder der Karwoche einordnen.

 

Story aus der Biosphäre
02.04.26
Seite 1847

 

Soja-Sören und Hafermilch-Henry hängen gemeinsam im "Green Energy" ab. Nach einer Weile kommt Bio-Bea herein, tritt an den Tisch der beiden, legt ihren Laptop darauf und zeigt ihnen ein TikTok-Video, auf dem Tofu-Till beim Grillen von Schweinesteaks zu sehen ist."What the fuck ...?", ruft sie mit erstickter Stimme, "ich mein', wie cringe ist das denn? Kann ich da vielleicht mal ne Stellungnahme von euch kriegen, wie man das jetzt verarbeiten soll?!" Soja-Sören und Hafermilch-Henry springen auf und bitten Bio-Bea, doch zuerst mal Platz zu nehmen, sie müsse jetzt bisi chillen, weil das Video wäre ja total toxisch und borderline, das könne sie nicht bewältigen ohne ihre peers aus der community. Sie, Soja-Sören und Hafermilch-Henry, würden natürlich mit ihr discussen, was getan werden kann, und ,,,

... und wie's weiterging, das muss man nicht wissen. Ehrlich nicht.

 

HateAid-Sorgentelefon
02.04.26
Seite 1847

 

PIEP ++ Achtung, keine Gleichbehandlung unter dieser Nummer ++ PIEP ++ Achtung, keine ...

 

@Kurzroman
02.04.26
Seite 1847

 

Sehr gut. Sie können ja wirklich schreiben.

 

++Werbung++
02.04.26
Seite 1847

 

Ich will lesen, was ich will.
Du darfst.
Will lesen, was ich will.
Du darfst.

Will sagen, was ich will.
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Neulich auf der Demo (Kurzroman)
01.04.26
Seite 1847

 

Vanessa-Kim, 21, hatte den üblichen linksradikalen Widerstandsbüschel auf dem Kopf, schwarz mit neongrünen Strähnen und nach allen Seiten stachelnd. In ihrer dunkelrot geschminkten Empörungsflunsch hing die obligatorische Zigarette, die sie ostentativ übellaunig hin- und herschob. Ihre kleine, gänzlich unspektakuläre Stupsnase schien einer 13-Jährigen zu gehören, wie überhaupt das rundliche, käsige Gesichtchen an alles denken ließ von Kindergarten bis Gesamtschule, nur nicht an politischen Aktivismus. Unter der niedrigen Stirn saßen die blassblauen Augen mit schwarzer Kriegsummalung im Gothic-Stil und überrasselt von silbernen Augenbrauen-Ringchen im Dutzend. Das ganze Gesicht war weiß getüncht (Joker? Zombie? Leiche?), es wies erwartungsgemäß noch weitere Metallteile auf (Nase, Unterlippe, Wangen), und insgesamt wirkte es wie verwüstetes Gelände bei der Schlacht von Verdun.

Ein solcher Kopf also saß auf dem restlichem Körper – und der spiegelte getreu alle Stilmerkmale des ersteren. Vanessa-Kim war klein von Wuchs, nämlich höchstens 1,60 m (Collien Fernandes, ebenfalls eine kleine Wurzel, hatte immerhin 1,64 m zu bieten), sie war schmal, wenn nicht gar dünn, und sie ließ an keiner Stelle jene Ausbuchtungen erkennen, die man als spezifisch weiblich wahrzunehmen gewohnt ist. Irgendwie wirkte ihr Körper, als wäre er nicht ganz richtig zusammengeschraubt – so konnte man vielleicht den "schlottrigen" Eindruck beschreiben, den man von ihr hatte. Die Kleidung hingegen war aufrichtig bemüht, genau diesen Schlotter-Eindruck zu konterkarieren (oder, wer weiß, vielleicht sogar zu dekonstruieren), denn sie war enganliegend, besonders natürlich die Hose, aber auch die Lederjacke, sie war teilweise zerfetzt, und sie war überwiegend schwarz bis hinunter zu den kleinen Springer:innen-Stiefelchen. Kurz, die Kleidung war linksradikaler Straßenkampf-Standard der 20er Jahre – ein Stil, der hier einmal mehr zeigte, wie viel Gothic noch darinsteckt. Das kam vermutlich von den Frauen, die ja die eigentlichen Gothic-Freaks gewesen waren – wer erinnerte sich nicht gern an die goldigen Gothic-Mädels-Gesichtchen mit den todernsten Mienen! –, und die jetzt, als Kämpfer:innen gegen alles außer sich selbst, ein Stück Kinderzimmer mit auf die Straße nahmen. Aber jetzt sahen sie nicht mehr goldig aus, sondern nur noch lächerlich.

Dies alles dachte Horst, während er Vanessa-Kim auf der Bühne des "Hate all Men!"-Festivals abtaxierte. Er war sicher, dass er sehr genau hingeschaut hatte, und dass er sich ehrlich bemüht hatte, bei der jungen Dame eine individuelle Note zu entdecken. Doch er war daran gescheitert. Sein Bild von Vanessa-Kim, so musste er sich jetzt eingestehen, glich aufs Haar dem gängigen Linksradikal:innen-Klischee.

 

Sepp
01.04.26
Seite 1847

 

Ich fahre täglich etwa 350 km, um in Polen billig zu tanken.

 

noch ein Aprilscherz
01.04.26
Seite 1847

 

April 1945 kamen deutsche Untertanen auf die Idee, Steuererklärungen zu verfassen. Man suchte brav die dazu gehörigen Finanzämter.

 

Bitte keine Aprilscherze mehr
01.04.26
Seite 1847

 

Als <> 2010 verkündete, Griechenland bleibt im Euro, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2011 sagte, sie wolle alle Atomkraftwerke abschalten, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2015 verkündete, man könne D'lands Grenzen ja sowieso nicht schützen und Millionen Sozialschmarotzer, Messerstecher, Gruppenvergewal-tiger und Judenhasser ins Land schleuste, ...
Als sie verkündete, sie wolle nun auch alle Kohle kraftwerke abschalten,...
Als 2021 die Ampel anfing und Bärbeck, Habock, Fääser Minister wurden, ...
Als Merz 1 Billion neue Schulden aufnahm,...
Bitte keine Aprilscherze, ich kann nicht mehr.

 

Seite 1          




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Rechtsstaat wiederhergestellt: Sami A. aus Mittelmeer gerettet
Daran wäre der Rechtsstaat beinahe zerbrochen, ein einseitig als Gefährder eingestufter Asylhoffer wird rassistisch nachts geweckt und in ein Land abgeschoben, wo sie alle so sind wie der. Auf Vermittlung von Joschka Fischer wurde er nun befreit, denn: «Die Deutschen müssen eingehegt und ausgedünnt werden, und dazu brauchen wir solche Fachkräfte», sagte Fischer der Wochenzeitung Die Zeit.

Kanzlerin: «An meinem 64. Geburtstag sind 64 Familien nachgezogen. Das habe ich so nicht bestellt, aber nun sind sie halt da»
Auch an ihrem Geburtstag beweist die Kanzlerin Humanität und Willkommensstaatlichkeit. «Selbstverständlich sage ich ausdrücklich, wie sie es von mir auch gewöhnt sind, dass der subsidiäre Schutz für alle gilt, die auch schon länger hier leben und sich auch ehrenamtlich engagieren, wofür ich auch persönlich meinen Dank ausspreche», sagte die Kanzlerin bei ihrer Laudatio.

So keilt Trump gegen den deutschen Fußball
Sein diplomatischer Ausrutscher konnte nicht unbemerkt bleiben, als er sich auch noch hetzend mit dem deutschen Fußball anlegte. «Die sind in der Vorrunde ausgeschieden, sehr schwach», lautete seine Hassbotschaft, mit der er ganz Deutschland gegen sich aufbringt, wie er sich hätte denken können.

Witziges Buch örtlicher Autorin über Beziehungs-Survival
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Bundesverfassungsgericht: Rundfunkprogramm ist grundgesetzkonform
Herber, aber verdienter Rückschlag für die Kläger gegen das Programm der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten: Sie haben verloren. Das Verfassungsgericht sah keine Verletzung der Grundrechte. «Die Meinungsfreiheit ist nicht in Gefahr, wenn immer nur dasselbe gesendet wird, da andere Meinungen noch daneben bestehen können; wegen denen wird es ja gemacht», so der Urteilsspruch.

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