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Leserbriefe


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zu Seite 594 


Seite 1          

FWS
05.10.26
Seite 1927

 

Vulgärbiologisch ist Steinmeier ein Mann, aber die Biologie hat große Fortschritte gemacht.

 

FCK
05.10.26
Seite 1927

 

Was macht ein Bundeskanzler am Nationalfeiertag zur deutschen Einheit? Er fliegt in die Ukraine, gibt den Geldkoffer ab und sagt den Ukros: "Ihr könnt euch auf uns verlassen." Logisch! Was soll er denn sonst machen? In seinem eigenen Land läuft alles wie von selbst, die Wirtschaft brummt, die Landschaften blühen, da macht er sich besser woanders nützlich, wo er wirklich gebraucht wird. FUCK! Ironie off: Er verspricht dem ukrainischen Volk, dass es sich auf uns verlassen kann. Auf uns. Verlassen. Und wir? Können wir uns auf ihn verlassen? Nein. In keiner Weise. Konnten wir noch nie, schon von seinem ersten Amtstag an. Und: Er hat es uns auch nie versprochen. Jedenfalls nicht so wie dem ukrainischen Volk. Ich finde das unerträglich. Skandalös. Sein Ukraine-Flug hieß offiziell "spontaner Solidaritätsbesuch". Am Tag der DEUTSCHEN Einheit Solidarität mit der UKRAINE zeigen? Nicht mit Deutschland?? Ich dreh gleich durch, ehrlich.

 

Wenn der Weißbeißer kommt
05.10.26
Seite 1927

 

Ottos Mops frißt Klops,
auf einmal kloppts.
Otto kratzt sich am Kopp:
Kloppt da Klopp?
Klopp kloppt.
Mops hopst.
Otto macht auf: Klopp.
Klopp kommt, Mops dopst.
Klopp mopst Klops.
Otto: Klopp! Stopp!
Klopp gibt Klops.
Klopp beißt Mops.
Otto hops!

 

Bratkartoffelverhältnis
05.10.26
Seite 1927

 

@Kartoffeln kochen dauert fünfmal länger als Nudeln kochen.

Hätten wir wieder Atomkraftwerke, könnten wir auch wieder Kartoffeln kochen. Aber das bleibt wohl nur ein schöner Traum, stattdessen müssen wir weiterhin Instant-Nudeln fressen, wie die Tiere.

 

Andreij Kartoff
05.10.26
Seite 1927

 

Ich bin Nudelfresser und deshalb parteiisch, aber eins kann ich objektiv sagen: Kartoffeln kochen dauert fünfmal länger als Nudeln kochen. Abartiger Energieverbrauch. Die Grünen sollten Kartoffelverbot fordern.

 

Heidi, Heidi, dein Pullover hat ja Berge...
05.10.26
Seite 1927

 

wird der nächste*in Kanzler_in

 

Püree-Brigade
05.10.26
Seite 1927

 

Du fliegst über die Püreenäen und kriegst doch nur Salzkartoffeln.

 

@Lagern bei uns die Geldreserven der Ukros?
05.10.26
Seite 1927

 

Nein, nicht nur die. Auch die für andere beinahe-fast-vielleicht-ggf-werdende Demokraten. die brauch auch goldene Schüsseln. Die deutschen brauchen das nicht golden, wollen lieber Porzellan.

 

Erdapfel-Kriseninterventionsteam
04.10.26
Seite 1927

 

Manche Leute machen Bratkartoffeln, ohne sie vorher gekocht zu haben. Das der Satan sie alle hole.

 

Kartoffeln im Film
04.10.26
Seite 1927

 

Potato-Fritz (1976) war einer der seltsamsten deutschen Filme der 70er. Man weiß als Zuschauer nie, ob man lachen oder weinen oder sich erschießen soll. Mit Hardy Krüger und Paul Breitner (!), und zwar mit seiner damaligen originalen Afrofrisur mit dem Cw-Wert einer Lagerhalle.

 

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Darum schmeißt die Kanzlerin nicht einfach hin
Nach dem Ausscheiden von Obama und der Nichtwahl von Clinton ist Angela Merkel die einzige Politikerin von Format, die die Ermächtigungshumanität durchzieht. Aber ganz ehrlich: wir alle hätten da schon längst aufgegeben. Nicht so sie, sie ist eine echte Führungspersönlichkeit. Und was wir ihr verdanken, wird erst richtig klar, wenn wir uns vorstellen, sie, die nicht wegzudenken ist, wäre nicht im Amt. Dann würde der Kreml mit dem Nervengift Skripal unliebsame Journalisten aus dem Weg räumen, unbemerkt von der Öffentlichkeit, weil alle denken, der wäre schon beseitigt. Italien würde aus dem Euro aussteigen, so dass die Flüchtlinge kein Geld mehr in harter Währung hätten. Dieselautos hätten keine Datenschutzregelungen mehr zu fürchten und könnten sich zu Diskriminierungszwecken in männlich und weiblich unterscheiden und so die Inklusion um Jahre zurückwerfen.
Was für ein Glück, dass wir die haben.

Die ZZ-Solidargemeinschaft als Modell für die Welt
Die ZZ lebt vor, wie eine Welt ohne Neid und Kapitalismus funktionieren kann. Jeder spendet, was er kann, damit alle zusammen die ZZ lesen können und keiner gefragt werden muss, ob er ohne Gegenleistung was bezahlt hat. So kann jemand, der gar nichts hat, auch mitlesen.
Das Spendenaufkommen hat schon die Betriebskosten eingespielt, dazu gehören Netzgebühren, Datenschutzwerkzeug und eine große Flasche Jim Beam. Noch nicht drin ist das Bußgeld von der Künstlersozialkasse, aber das ist nicht Sache der ZZ-Leser. Wir sind ein reiches land, die Bußgelder sprudeln.
Das Entscheidende ist, niemand ruht sich darauf aus, dass schon alle anderen spenden werden. So hat sich Marx die Befreiung vom Proletariat vorgestellt.

Die Wut auf Schafe hat soziale Ursachen und darf nicht instrumentalisiert werden gegen Tiergruppen
Immer wieder machen Meldungen die Runde, dass bei Auseinandersetzungen unter Tieren Schafe gerissen worden sein sollen. Augenzeugenberichte gibt es meistens nicht, die Hintergründe sind unklar, dennoch versuchen Einschlägige, die Vorfälle für ihre Agenda auszuschlachten, was für die Schafe bedeutet, ein zweites Mal ausgeschlachtet zu werden. Gerissene Tiere gab es aber früher auch schon, und am gerissensten ist immer noch der Mensch. Auch wenn jeder Vorfall einer zu viel ist oder nach Zählung beteiligten Schafe mehrere zu viel, darf es nicht sein, dass Tiergruppen gegeneinander ausgespielt werden. Dadurch würde sich nur noch mehr Wut aufstauen, die sich auf den Schafweiden entlädt.

Bahnhofskriminalität stark rückläufig
Nachdem es einen Fall am Einzelbahnhof Flensburg gegeben hatte, der wegen der Anwesenheit einer Polizistin unverhältnismäßig beendet wurde und deshalb Aufsehen erregte, ist am Folgetag die Kriminalität an Bahnhöfen im Vergleich dazu stark zurückgegangen auf nachrichtenmäßig unterschwelliges Niveau.

Satirehitler Martin Sonneborn entschuldigt sich nicht für satirische Verbindung von Israel und Planet der Affen
«Die zugrundeliegende Falschmeldung war wirklich schlimm, und Planet der Affen bezog sich nicht auf Juden, sondern das vor Waffen strotzende Israel, und es war in Titanic, das ist das Beste und Lustigste, was es in Deutschland gibt», schrieb Satirehitler Martin Sonneborn vorsorglich an den Staatsschutz des Planeten der Affen.

Als neuer Martin Schulz gehandelter Schulabbrecher bleibt Alkoholiker, weil er wegen Quoten keinen Posten in der SPD kriegt
Der örtliche Schulabbrecher, Alkoholiker und gescheiterter Profifußballer hätte eigentlich das Zeug zum neuen Martin Schulz, aber alle Posten in der SPD sind schon durch Quoten besetzt, was allerdings der örtliche Ortsverband der Jusos dementiert: «Wir haben genug männliche Alkoholiker und gleichgestellt Süchtige in unseren fest geschlossenen Reihen», heißt es auf Nachfrage der ZZ.

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