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Der Jens wird wahrscheinlich der erste sein, der unter Bundeskanzler Björn nach einem Ministerjob streben wird. Ist letzlich wohl unvermeidlich, man muss diese Jensen nehmen, wie sie nun mal sind, als eine Art Franzosenkrankheit, die einen ja doch irgendwann erwischt.
Das Private sei politisch, hört man immer wieder aus den sinistralen Ecken der Diskursgemeinschaft, und tatsächlich hat dieses Diktum, trotz seiner offen zutage liegenden Paraplektik, hier und da Bestätigungen gefunden – Bestätigungen, die uns aufhorchen lassen könnten, wären sie nicht allzu exuberant und damit realitätskontradisfaktorisch. Man mag hier an den Auftritt des Ministerpräsidenten Daniel Günther bei Markus Lanz denken: Günther sprach dort bekanntlich als Privatperson – aber seine inhaltlichen Dekubanzien waren exklusiv politischer Natur, und das heißt eben: Das Private war intrikat politisch. Ein jüngeres Exempel für die besagte Kontraleptik lieferte vor wenigen Tagen der thüringische Dextralpolitiker Björn Höcke, der in einem mehrstündigen, mittlerweile mytholegendösen Interview im Privatstudio einer Privatperson seinerseits überaus privat wirkte und sich auch entsprechend gerierte – doch was er sagte, man ahnt es schon, war hyperpolitistisch bis in die beiläufigsten Pseudoprivatismen hinein. Nun kann mit Fug gefragt werden: Was können wir hieraus lernen? Welche kognitiven, epistemischen, vielleicht sogar transphilosophischen Extranzen, vulgo Schlüsse, können wir aus den gegebenen Beispielen exzerptionieren? Meine private Antwort auf diese Inquisition, die hier nach bestem Wissen und Gewissen versucht sei, muss leider lauten: Keine Ahnung. Und da ebendiese private Antwort, wie wir anhand ermüdender Beispiele gesehen haben, per se politisch ist, darf man ihr "nescio", also ihr fatales Bekenntnis zur Ahnungslosigkeit, gewiss auch für den politischen Bereich als gültig erachten, ohne – wie es so schön populistisch heißt – sich graue Haare wachsen zu lassen.
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Nur noch drei Jahre bis zur Wahl: Deutschland wartet auf die GrüKo
Die aktuellen Mehrheitsverhältnisse sprechen eine deutliche Sprache, und in der wird gesagt: Der Wählerauftrag wäre eine Koalition aus Union, SPD und Grünen, natürlich mit Kanzlerin Merkel. Bis es so weit ist, muss eine Übergangszeit von drei Jahren überbrückt werden, dann ist wieder Wahlkampf, und die Erfolge auf dem Gebiet der Europapolitik und beim Geldausgeben für Bildung, Infradigitalisierung und Fluchtursachen werden sich sehen lassen können. Dann wird es einen Neuanfang mit der GrüKo geben, die für Neuanfang, Modernisierung und gesellschaftliche Wandelbedingungen steht.
Sigmar Gabriel wird Vorsitzender des Zentralrates der schon länger hier Lebenden
Kurze Zeit sah es so aus, als wäre Sigmar Gabriel der Verlierer der Koalitionsverhandlungen. Doch er übernimmt den Vorsitz des Zentralrates der schon länger hier Lebenden und bekommt mehrere Mitarbeiter zur Seite gestellt. «Damit wird er weiterhin eine wichtige Stimme sein im Kanon der gemeinsamen Interessenvertreter», sagte Bundespräsident Steinmeier in Seoul.
Häftlinge fliehen mit Enkeltrick aus Berliner JVA
Die in Berlin einsitzenden Häftlinge sind ausgebrochen. Wie der Senat bekanntgab, gaben sie sich als Enkel der Wärter aus, die daraufhin die Tore öffneten. Das ist eine neue Qualität des Tricksens, denn bisher sagten sie immer, sie hätten Ausgang. Auf Anweisung des Senats wird diese Behauptung nicht zeitnah überprüft.
Focus.de zieht Tipps von Expertin zurück, wie Sie wieder mehr Sex von Ihrer Partnerin bekommen
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles, aber die journalistische Sorgfalt verlangt, die Empörung auch noch im Text auszudrücken. So geht es wirklich nicht mehr, und alle können sich selbst texten, warum. Angesprochen werden nur Männer, und impliziert wird, dass sie mehr Sex wollen als die Partnerin und auch kriegen können, wenn sie nur die Tipps befolgen. Dass es nun mal so ist, kann als Ausrede in der modernen Presselandschaft nun wirklich nicht mehr gelten. Focus hat den Beitrag entfernt, vielleicht ist er noch irgendwo als Kopie.
Kosmische Katastrophe: Kollision mit der Erde könnte einen Asteroiden vollständig zerstören
Das Ausmaß der Katastrophe wäre unvorstellbar, vor allem, weil es auf dem Asteroiden sehr wahrscheinlich niemanden gäbe, der damit befasst wäre, sich das Ausmaß einer Katastrophe vorzustellen. Doch immer wieder rast die Erde bedrohlich nah an einem Asteroiden vorbei. «Wir dürfen aber nicht nur daran denken, was eine Kollision für den Asteroiden bedeuten würde, sondern auch an die Vögel, Schmetterlinge und Bienen», sagte Katrin Göring-Eckardt der ZZ am Sonntag.