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Leserbriefe


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zu Seite 538 


Seite 1          

Scharfer Politiker
06.08.26
Seite 1901

 

Ich verurteile dies und das und jenes auf's Schärfste, bin in meiner Trauer bei den Angehörigen, bin für die ungebremste Zuwanderung von Fachkräften, obwohl diese dann in ihren Herkunftsländern fehlen werden, bin dafür, das Klima mit allen nicht vorhandenen Geldmitteln zu bekämpfen und werde einen Scheißdreck tun, irgendetwas ändern wollen zu können, solange mir der Steuerzahler jeden Monat auf Lebzeit meinen Arsch mit satten Diäten vollstopft.

 

Bei Rechten zuhause
05.08.26
Seite 1901

 

"Papa, warum gibt es Linke?" – "Das verstehst Du noch nicht, mein Sohn." – "Aber was SIND dann Linke, Papa?" – "Ich sag's dir lieber nicht, weil das würde dir ganz arg wehtun, weißt du?" – "Weißich garnich! Ich will wissen, was Linke sind, Papa!" – "Na gut. Es sind Frauen, Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene." – "Ja und WARUM sind die Linke?" – "Na, weil Frauen, Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene immer links sind." – "Nur die? Warum?" – "Die Frauen, weil sie von Natur aus sentimental sind, und die anderen, weil sie noch nicht verstanden haben, warum links blöd ist." – "Ja bin ich dann auch blöd, Papa?" – "Ja, aber nur noch. Bei dir geht das wieder weg." – "Und bei der Mama?" – "Bei der nicht, aber da macht es nichts aus." – "Wieso?!" – "Weil sie so schön und so lieb ist, aber vor allem, weil sie keine Politikerin ist." – "Wieso? Was würd denn dann passieren?" – "Ach, mein Sohn, das kannst du WIRKLICH noch nicht verstehen. Und jetzt geh deine Hausaufgaben machen, sonst ist die Mama traurig!" – "Du nicht?" – "Nein, nur sauer. Ich bin ja nicht links, weißt du ..."

 

Am Strand von Norderney wurde heute Sprengstoff gefunden
05.08.26
Seite 1901

 

Bitte heute mal alle vorm Schlafengehen unterm Bett nachschauen, ob Putin dort Sprengstoff versteckt hat. Der Dreckskerl ist ja so was von hinterhältig mit seiner hybriden Kriegsführung!!!

 

Den Bumspanzer betrete ich nur mit gestempelten und vom Regimentschef persönlich unterschriebenen ...
05.08.26
Seite 1901

 

... Alimente-Befreiungsschein.

 

Vermutung
05.08.26
Seite 1901

 

Didi scheint nicht nur geistig pleite zu sein.

 

Geil
05.08.26
Seite 1901

 

Fickpanzer für die Soldat:innen der Bundeswehr:in? Da werd ich wuschig. Nur das mit dem Schwängern geht mir etwas zu weit. Klar, unsere Feldwebelin Carla ist ein heißer Feger, ich will die unbedingt poppen, aber weiß ich, ob sie Feministin ist? So einer hängst du kein Kind an! Deshalb Vorschlag: In jedem Fickpanzer ein Kondomautomätchen anbringen, dann ... aber halt, geht nicht, die Fickpanzer sind ja ausdrücklich fürs Schwängern vorgesehen. Das müssen dann aber die moslemischen Soldat:innen machen.

 

In der taz-Liste
05.08.26
Seite 1901

 

fehlt Hängmichauf Yoghurtbifahrrad oder wie die heißt.

 

Konzer Tante
05.08.26
Seite 1901

 

Der Springstein, der Maffay, Didi-Dada, der Gröhle sowieso, tun gerade vermehrt ihre Meinung kund, was eigentlich kaum eine Sau interessiert.

So gesehen wird es langsam Zeit, daß der eine oder andere Politiker anfängt zu musizieren.

 

Die taz erinnert
05.08.26
Seite 1901

 

Wir wissen, wohin es führt, wenn der Bundespräsident männlich ist: Schwache Leistung, wenig Empathie, Sexismus, ja sogar Sexpuppen vor der Bürotür. Deshalb brauchen wir endlich eine weibliche Frau als Bundespräsident:in, die fair und #gerecht das Land repräsentiert und #Unsere Demokratie mit #weiblichen Werten bereichert, also #rettet.

Deshalb präsenierten wir heute noch einmal die besten Kandidat:innen aus unserer Vorschlags-Liste vom 21. April 2026:

Malu Dreyer
Katarina Barley
Katrin Göring-Eckardt
Claudia Roth
Andrea Nahles
Anke Engelke
Susanne Baer
Carolin Emcke

Aktuelle Hinzufügung: Frauke Brosius-Gersdorf

Schauen Sie doch einmal, wer Ihre Lieblingskandidat:in sein könnte, und schreiben Sie uns! Mit weiblichen Grüßen, Ihre taz

https://taz.de/Wahl-der-Bundespraesidentin/!6171198/

 

Gloria als Maffay
05.08.26
Seite 1901

 

Frau Fürstin, können Sie auch Hallervorden ?

 

Seite 1          




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Die etwas andere Liebesgeschichte als in Zeit-online: Deutsche lernt Deutschen kennen, etwas später erfährt sie die Wahrheit
Als die örtliche Deutsche einen Mann kennenlernt und eine Beziehung mit Sex mit ihm eingeht, stört sie sich nicht daran, dass er etwas anders ist als gewöhnlich. Obwohl es sich auch um einen Deutschen handelt, geht sie wie selbstverständlich davon aus, dass er in Afrika eine Erstfrau hat oder zumindest hier noch mehrere laufen hat. Es ist auch ganz normal, dass er auf ihren Wunsch nach Ehe und Kind eingeht, da scheint doch was mit der Aufenthaltsgenehmigung nötig zu sein. Es dauert lange, bis er ihr eröffnet, dass nichts von alldem zutraf, er wollte sie als Partnerin.
«Das heißt», bringt sie im ZZ-Gespräch stockend hervor, «es ging ihm nur um meinen Körper. Ich fühle mich benutzt.»
Wie sie als Zeit-Leserin es überhaupt so weit kommen lassen konnte, ist völlig unverständlich.

Geht das zu weit? Apotheken sollen wegen Rassismus verschwinden
Apotheken bekommen gerade den Zorn von antirassistischen Initiativen zu spüren. Zu Recht? Ja, meint die Sprecherin der antirassistischen Initiativen: «Gegründet wurden sie von Weißen, und die ganze Pharmazie wurde von Weißen erdacht, da fühlen sich niedere Rassen nicht repräsentiert», erklärt sie im ZZ-Gespräch. Sei selbst besorgt sich Mittel, die sie braucht, längst nicht mehr in Apotheken, sondern in den antirassistischen Zonen von Parks und Kiezen. Da sei auch die Beratung besser, findet sie.

Soziale Zeitarbeitsfirma erntet Empörungssturm für Stimmungsmache gegen eingeflüchtete Arbeitskräfte
«Ich bin zielorientiert», «Ich bin belastbar» und «Ich bin teamfähig», so steht es zu jedem der drei Gesichter mit Migrationshintergrund, angedeutet ist noch die Art, wie etwa die Teamfähigkeit unter Beweis gestellt wurde auf dem Boot oder die Belastbarkeit auf dem langen Fußweg.
«Also einer ist belastbar, einer ist teamfähig und einer ist zielorientiert», wundert sich ein Personalchef eines Nicht-Regierungs-Unternehmens. «Ich müsste also alle drei einstellen und zusätzlich einen mit Fachqualifikation, bezahlt mir das der Staat?»
Solche Hassparolen waren zwar nicht intendiert, aber zu denen kommt es, und da muss sich die Soziale Zeitarbeitsfirma fragen lassen, ob sie die richtige Werbung gemacht hat. Spoiler: Nein, hat sie nicht, wie der Sturm der Empörung beweist. So soll sich ein breites Bündnis formieren, dass die Änderung der Slogans verlangen wird. «Wir sind traumatisiert und psychisch belastet, muss es heißen», findet die designierte Sprecherin, «dann ist die Pflicht zur Einstellung klar.»

Hier erklärt die ZZ-Expertin und Dozentin für weibliche Logik: Man lernt nie aus, das gilt auch für Feministinnen: Dass Kinder ihren Vater brauchen, ist auch erst eine neue Erscheinung der Nachzugsgesellschaft, mit so einer Parole hätte man sich früher unmöglich gemacht.

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