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Das perfekte Mitbringsel für Freunde mit Niveau und schrägem Humor.
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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Generation GroKo - Wir schaffen das (was mit Wischen auf dem Display geschafft werden kann)
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Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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zu Seite 538 


Seite 1          

Positives Karma
27.09.26
Seite 1924

 

Neun von zehn Bundesbürgern erfahren im Karma-Reading, daß die ZZ mit zum Besten gehört,
was ihnen in dieser Inkarnation passieren kann.
Das wollte der Zentralverband der Karmaleser
Herrn Zeller persönlich mitteilen, aber er
war schon zu Bette. Aber sein Karma verrät,
daß er sich auch noch am Montag darüber freut.

 

Es geht auch einfacher
27.09.26
Seite 1924

 

Warum verwendet Malte nicht einfach KO-Tropfen? Ist viel billiger als Bordell. Tu ich meiner Lotte jeden Abend in den Schlaftrunk, die würde ja sonst nicht stillhalten.

 

Wo kann
27.09.26
Seite 1923

 

man eigentlich Strandkörbe bestellen?

 

Und
27.09.26
Seite 1923

 

Berliner Dom wird Al-Aksa-Moschee.
Ach, is schon, hör ich gerade.

 

Deutsche Bundesbahn
27.09.26
Seite 1923

 

Wir ziehen mit und haben den ICE-Zug Hamburg-Berlin "Orient-Express" getauft.

 

Berlinabad
27.09.26
Seite 1923

 

Eilmeldung +++ Linke planen Umbenennung von Berlin +++ "Unsere Stadt, Bruder, wird den Namen Gaza-City mit Stolz tragen, Bruder", so der neue Innensenator Heissa Remmo am Abend zur ZZ +++ Freie Universität Berlin wird ebenfalls umbenannt +++ Neuer Name soll "San-Remo Universität für Islamfinanzielle Studien" heißen +++ "Wir haben hier klare rote Linien gezogen", so der Koalitionspartner der Grünen im Sender "Al-Berlin-Jazeera"

 

Contradictio
27.09.26
Seite 1923

 

Ich BIN Nazi.
Sie nicht?

 

Malte kann auch anders
27.09.26
Seite 1923

 

„Nur ja heißt ja“, sagte Maltes Freundin, nachdem er anfing, an ihr herumzufummeln, „und ich sage nein“. „Gut“, entgegnete Malte, „ich sage ja zum Bordell und bin rechtzeitig zum Abendessen wieder da. Oder kannst du das auch nicht? In dem Fall würde ich im Bordell essen, die haben da immer ein sehr gutes kaltes Buffet“.

 

@contradictio in adjecto
27.09.26
Seite 1923

 

Nur Nazis reden ungarisch.

 

Hildegard Knef : Berlin
27.09.26
Seite 1923

 

In dieser Stadt kannt' ich mich aus,
in dieser Stadt war ich mal zu Haus.
Wie sieht die Stadt wohl heute aus?
Könnt' ich heut in dieser Stadt noch bleiben?
Sitzend hinter blinden Fensterscheiben
weiß ich nur noch eins: Ich will hier raus.
In dieser Stadt kannt' ich mich aus.
In dieser Stadt war ich mal zu Haus...

 

Seite 1          




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Die etwas andere Liebesgeschichte als in Zeit-online: Deutsche lernt Deutschen kennen, etwas später erfährt sie die Wahrheit
Als die örtliche Deutsche einen Mann kennenlernt und eine Beziehung mit Sex mit ihm eingeht, stört sie sich nicht daran, dass er etwas anders ist als gewöhnlich. Obwohl es sich auch um einen Deutschen handelt, geht sie wie selbstverständlich davon aus, dass er in Afrika eine Erstfrau hat oder zumindest hier noch mehrere laufen hat. Es ist auch ganz normal, dass er auf ihren Wunsch nach Ehe und Kind eingeht, da scheint doch was mit der Aufenthaltsgenehmigung nötig zu sein. Es dauert lange, bis er ihr eröffnet, dass nichts von alldem zutraf, er wollte sie als Partnerin.
«Das heißt», bringt sie im ZZ-Gespräch stockend hervor, «es ging ihm nur um meinen Körper. Ich fühle mich benutzt.»
Wie sie als Zeit-Leserin es überhaupt so weit kommen lassen konnte, ist völlig unverständlich.

Geht das zu weit? Apotheken sollen wegen Rassismus verschwinden
Apotheken bekommen gerade den Zorn von antirassistischen Initiativen zu spüren. Zu Recht? Ja, meint die Sprecherin der antirassistischen Initiativen: «Gegründet wurden sie von Weißen, und die ganze Pharmazie wurde von Weißen erdacht, da fühlen sich niedere Rassen nicht repräsentiert», erklärt sie im ZZ-Gespräch. Sei selbst besorgt sich Mittel, die sie braucht, längst nicht mehr in Apotheken, sondern in den antirassistischen Zonen von Parks und Kiezen. Da sei auch die Beratung besser, findet sie.

Soziale Zeitarbeitsfirma erntet Empörungssturm für Stimmungsmache gegen eingeflüchtete Arbeitskräfte
«Ich bin zielorientiert», «Ich bin belastbar» und «Ich bin teamfähig», so steht es zu jedem der drei Gesichter mit Migrationshintergrund, angedeutet ist noch die Art, wie etwa die Teamfähigkeit unter Beweis gestellt wurde auf dem Boot oder die Belastbarkeit auf dem langen Fußweg.
«Also einer ist belastbar, einer ist teamfähig und einer ist zielorientiert», wundert sich ein Personalchef eines Nicht-Regierungs-Unternehmens. «Ich müsste also alle drei einstellen und zusätzlich einen mit Fachqualifikation, bezahlt mir das der Staat?»
Solche Hassparolen waren zwar nicht intendiert, aber zu denen kommt es, und da muss sich die Soziale Zeitarbeitsfirma fragen lassen, ob sie die richtige Werbung gemacht hat. Spoiler: Nein, hat sie nicht, wie der Sturm der Empörung beweist. So soll sich ein breites Bündnis formieren, dass die Änderung der Slogans verlangen wird. «Wir sind traumatisiert und psychisch belastet, muss es heißen», findet die designierte Sprecherin, «dann ist die Pflicht zur Einstellung klar.»

Hier erklärt die ZZ-Expertin und Dozentin für weibliche Logik: Man lernt nie aus, das gilt auch für Feministinnen: Dass Kinder ihren Vater brauchen, ist auch erst eine neue Erscheinung der Nachzugsgesellschaft, mit so einer Parole hätte man sich früher unmöglich gemacht.

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