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In den schönen Dolomiten,
wohnen reichlich Sodomiten.
Doch da wohnen auch,
wenn auch nur als massig Lauch,
Journaliten mehr als Sand,
halten offen stets die cunt (m/w/div),
in der Hoffnung folgenschwer,
auf der Sodomiten Rückverkehr.
Gewiss, sie werden penetrieret,
doch sind sie darum saturieret?
Im Leben nie nicht niemals nein,
Journaliten sind und bleiben Schwein.
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Es war einmal ein dunkelrotes Gackerhuhn, das ging nach Berlin, um sein Glück zu finden. Leider traf es dort eine berufliche Fehlentscheidung: Es ging in die Enteignungsbranche. Diese nämlich war beim Volk gar nicht beliebt, und das dunkelrote Gackerhuhn bekam es bald zu spüren. An allen möglichen Ecken und Enden der Stadt wurde es blöd angegackert und mit Kommentaren überzogen – des Inhalts, Enteignung sei "kommunistische Kackscheiße", die nicht funktionieren könne, ja geradewegs ins Elend führe, und gefolgt von Drohungen, man lasse sich nicht enteignen, das Gackerhuhn werde schon sehen, was dann geschehe, aber es sei ihm hiermit dringendst geraten, es gar nicht erst zu probieren.
Solche Angackereien musste das dunkelrote Gackerhuhn beinahe jeden Tag ertragen. Nun war es zwar ein recht robustes Gackerhuhn, das nicht leicht von der Stange zu werfen war, aber das Hassgegacker und die Gackerhetze wirkten sich eben doch aus: Das Huhn wurde nervös und ein wenig fahrig, die Freude am Enteignen war nicht mehr die alte, und es magerte sogar etwas ab. In dieser Lage suchte es Rat, nämlich klugerweise gleich in der Bundeszentrale des Konzerns. Hier würde man zweifellos am besten wissen, wie mit derlei Belastungen umzugehen sei.
Der Termin bei der Konzernspitze dauerte nur wenige Minuten. Redeführer war ein rot-grün-gestreiftes Huhn namens Ines, schlank und ein wenig blass um den Schnabel, welches unablässig von seinem Assistenten Luigi umtrippelt wurde. Dieses Leithuhn antwortete dem dunkelroten Gackerhuhn wie folgt: "Genossin, das ist alles v-ö-l-l-i-g normal. Überhaupt kein Grunzur Beunruhigung! Diese Angackerer, von denen du erzählst, die nennt man Enteignungsleugner. Du musst ihnen kein Wort glauben! Denn höre: Wer Enteignung leugnet, der hat keine Ahnung. Also, ran an die Arbeit! Weitermachen wie bisher! Erst wenn der letzte Kapitalist enteignet ist, wird er merken, dass er keine Ahnung gehabt hat!"
Das dunkelrote Gackerhuhn trippelte dankend und sich verbeugend von hinnen. Wohl spürte es gewisse Zweifel am Gehörten und Gelehrten, und es fühlte sich auch nicht so ganz abgeholt in psychotherapeutischer Hinsicht, aber das Positive überwog bei weitem. Neue, frische Energie durchströmte bebend seinen Leib, eine nie gekannte Lust aufs Enteignen schüttelte selbigen durch, und eine Gackerprobe ergab Gackergeschwindigkeiten von mindestens 28 Megacker/sec., was knapp vor Weltrekord läge.
Und so beschloss das dunkelrote Gackerhuhn, den Rat des Konzernspitzenhuhns eins zu eins umzusetzen. Dies tat es denn auch – und alle Berliner:innen wurden Zeug:innen. Fragt man sie nach jenen turbulenten Tagen, so antworten sie wie aus einem Mund: Nie zuvor wurde so laut und schnell über Enteignung gegackert wie von diesem dunkelroten Gackerhuhn. Damit ist die Geschichte freilich nicht zu Ende. Das Gackerhuhn hat ja gerade erst damit begonnen, sich den Enteignungsleugnern auszusetzen oder, im Idealfall, entgegenzustellen. Wie das ausgeht, könnte vielleicht der Stoff für eine neue Geschichte sein.
Jetzt, wo die Journaliten enttarnt sind, können die Guillotiniten ihres Amtes walten. Dann bricht das System zusammen, und der Staat spart jährlich 10 Milliarden Euro an Steuergeldern ein, die er für Dringenderes verwenden kann, also für die Ukraine. Dem echten Journalismus macht das nichts aus, der finanziert sich ja selber.
Journalistische Quellen: Weidelgate-Skandal kurz vor der Aufdeckung
Namhafte Politiker aller demokratischen Parteien äußerten ihr Entsetzen über die bevorstehenden Enthüllungen. Manche meinen zwar, es müsste Politiker aller demokratischer Parteien heißen, aber das Word-Programm korrigiert zu demokratischen. Muss schon alles seine Richtigkeit haben. Das Entsetzen jedenfalls schwappt auf die Leute über, die kurz vor der Wahl noch einmal ihre Wahlentscheidung überdenken, denn niemand will so jemanden im Parlament, schon gar nicht im Bundestag. Das Recherchenetzwerk von NDR, WDR, Süddeutscher Zeitung und ZZ hat bestätigt, mit Hochdruck an der Recherche zu arbeiten. «Da findet sich immer was», erklärte Steffen Cybert in der Bundespressekonferenz.
Ein unvorteilhaftes Foto ist schon mal vorhanden, aber noch kein Beweis
Martin Schulz beruft Ralf Stegner in sein Kompetenzteam
Der Mann hat alles, was Martin Schulz fehlt: Abitur, Studium, akademischen Abschluss, Regierungserfahrung und einen Draht zu den Menschen – kein Wunder, dass Ralf Stegner der richtige Mann ist, um das Kompetenzteam von Martin Schulz zu vervollständigen. Für ihn soll ein neues Superministerium geschaffen werden, weil alle anderen SPD-Ministerien schon besetzt sind und Martin Schulz auch irgendwo unterkommen muss. «Wir denken im europäischen Rahmen», deutete Martin Schulz an, so dass es spannend bleibt.
Örtlicher Salafist ist deprimiert: «Als Einzelner kann man ja doch nichts machen»
«Da ist man in einem Land, wo der Islam noch nicht Staatsdoktrin ist und wo sogar die Toleranten nicht eigentlich den Islam wollen, sondern nur tolerant sein», beschreibt der örtliche Salafist seine psychischen Probleme im Gespräch mit der ZZ. «Wir müssten schon längst ein Kalifat haben. Aber als Einzelner kann man eben nichts machen.»
Wenigstens sollte man sich davon nicht die Stimmung verderben lassen.
Dazu ist der Radiergummi am oberen Ende des Bleistiftes wirklich da
Viele Bleistifte haben am anderen Ende als wo die Spitze ist einen Radiergummi, doch wozu? Zum Radieren ist er jedenfalls nicht geeignet, dazu ist er viel zu hart, das geht gar nicht. Vielleicht, damit es nicht zu weh tut, wenn man versehentlich ans Auge stößt? Viele Bleistiftbenutzer rätseln herum. «Und das sollen sie ja auch», sagt der Sprecher des Verbandes der Bleistifthersteller im ZZ-Gespräch. «Durch das Grübeln wird das Gehirn angeregt, das macht kreativ, und das brauchen viele, die mit dem Bleistift arbeiten.»
Metaphysikalisches Institut sucht nach Erklärung, warum ausgerechnet wir in dem Universum leben, wo Trump noch nicht zurückgetreten ist
Trump hätte schon längst zurückgetreten sein müssen oder des Amtes enthoben, damit das Universum wieder im Gleichgewicht ist. In allen anderen Paralleluniversen ist das auch so, nur wir haben das abgekriegt, wo es noch länger dauert. «Das muss daran liegen, dass in den anderen Universen die Frauenförderung schon weiter ist, so dass für das Gleichgewicht im metauniversellen Maßstab bei uns eben Diskriminierung und Ausgrenzung derjenigen, die eigentlich gleichgestellt gehören, bestehen», erklärt der Dekan der genderphysikalischen Fakultät gegenüber der ZZ.