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Es lässt sich leider nicht mehr übersehen, dass sowohl Unserkanzler als auch Unseredemokratie momentan eine weniger gute Phase erleben, die zwar eindeutig auf das Konto von rechts geht, aber man kann sich schon fragen, ob nicht auch Didi Hallervorden und Sven Schulze ein Stückweit daran beteiligt sind, und ob Unserkanzler noch die richtige Antwort auf rechts hat, wovon ja bekanntlich alles abhängt, gerade für ihn selbst. Natürlich hat niemand die Absicht, die SPD über Bord zu werfen, das sei ausdrücklich betont und versteht sich von selbst, aber gerade deshalb müssen wir sozusagen neue Wege suchen und auch beschreiten, wollen wir diese unsere weniger gute Phase hinter uns lassen. Wir halten es daher für denkbar, dass wir Unserenkanzler im Lauf der kommenden Wochen ansprechen und darum bitten, im Dienst der gemeinsamen Sache zurück, also ins zweite Glied zurückzutreten, damit Unserkampf gegen rechts – von dem, wie wir alle wissen, das Überleben der CDU abhängt! –, damit also Unserkampf gegen rechts gerade in diesen entscheidenden Tagen erfolgreich weitergeführt werden kann. Sollte dieser Schritt nötig werden, dann bedanken wir uns schon jetzt bei Unseremkanzler für seine stattgehabten Bemühungen. Wir werden sein ehrendes Andenken verwahren.
+++ Neue Umfrage: Friedrich Merz ist momentan unbeliebter als Adolf Hitler am Tag der Kapitulation am 8. Mai 1945. Jens Spahn dagegen hat wieder etwas aufgeholt, er ist mittlerweile wieder so beliebt wie Joseph Goebbels einen Tag vor der Kapitulation. Außer Konkurrenz läuft NRW-Chef und Ersatzkanzler Hendrik Wüst, er ist nach den Umfrageergebnissen momentan keineswegs unbeliebter als Hermann Göring nach der Luftschlacht um England 1940. +++
Unserkanzler Merz traut keiner Demokratie, die nicht unsere ist. Dazu hat ihm Unserpräsident Steinmeier (SPD) geraten, und weil ja Koalition ist, hat Merz ihm geglaubt. Er hat nicht mal im Internet nachgeschaut, ob da vielleicht was anderes drinsteht, aber auf der SPD-Homepage hätte er sowieso nichts anderes gefunden. Insofern ist es egal. Nur: Ich für meine Person hätte lieber eine Internetregierung als Unsere Merzregierung. Jetzt, mit KI, wäre das überhaupt kein Problem mehr. Viel besser und billiger!
Ob der zahlreichen Ratschläge für einen gesegneten Umgang mit Internetratschlägen bin ich zutiefst beglückt, habe mir daraufhin eine Flasche Festbier gegönnt und war froh, daß es flüssig aus der Öffnung und fehlerlos in meine Kopföffnung floß. Und ich werde nun auch bestimmt dem Didi seine Wahlempfehlung befolgen.
So entlarvt Anja Reschke die Aberweidels
«Ich bin nicht Alice Weidel und kenne Alice Weidel nicht und bin nicht ihr Anhänger, aber ...», so beginnen derzeit viele Verteidigungstiraden, bei denen es nicht lange dauert, bis Hetzbegriffe wie Rufmordkampagne und Schmierenjournalismus fallen, Vokabular aus der schlimmsten Zeit und einer Demokratie unwürdig. Nein, diese Aberweidels sind genauso rassistisch, reichsbürgerlich, pressefeindlich und klimaverachtend und kennen öffentlich-rechtliches Rundfunkprogramm nur von der Haushaltsabgabe. Diesen Leuten ist keine Beachtung zu schenken, ihnen entgegenzutreten wäre schon zu viel der Aufmerksamkeit.
Sigmar Gabriel: So sehe ich ohne Perücke aus
Der beliebte Minister Sigmar Gabriel hat für die ZZ sein bestgehütetes Geheimnis gelüftet und sich ohne Perücke gezeigt, und das, ohne dass es irgendwie verlangt oder abgesprochen gewesen wäre, einfach so, um zu zeigen, dass er nicht vergessen hat, wo er herkommt, und die Nöte des kleinen Mannes teilt. Wir sagen: Das soll ihm die Kanzlerin erst einmal nachmachen!
Stuttgart verbietet DIESEL-Jeans in der Innenstadt
«Eine drastische Maßnahme, aber unumgänglich», nennt der grüne Oberbürgermeister das Verbot von Jeans der Marke DIESEL in Stuttgart. «Bevor jetzt blöde Witze gemacht werden -- uns ist auch klar, dass die Hosen ohne Verbrennungsmotor laufen, aber hier geht es um das Zeichen der klaren Kante gegen Skandale und Feinstaub», sagte er im Gespräch mit der ZZ-Mediengruppe.
Rhetorik-Trick der Kanzlerin:
Merkel stellt sich auf Wahlkundgebungen das Publikum in Unterhosen vor
Vor einer Menschenmenge zu reden, das fällt selbst routinierten Profis nicht leicht, erst recht, wenn es um etwas so Wichtiges geht wie eine Richtungswahl und den Erhalt der Demokratie. Für die Kanzlerin offenbar kein Problem, sie wird sogar mit einzelnen Gebrüllmachern fertig. Ihren Trick verrät sie im Gespräch mit ZZ-WOMAN: «Ich stelle mit die Zuhörer in Unterhosen vor und denke daran, dass es die besten Unterhosen sind, die sie je hatten und die sie gut und gerne tragen. Darauf bin ich stolz.»