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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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zu Seite 473 


Seite 1          

Apropos Kulturbekenntnis
16.10.26
Seite 1932

 

Vielleicht helfen die Sonderration für die Kulturschaffenden auch dabei, dass man sie dann aufgrund ihres adipösen Ernährungszustandes besser von der kritischen und hungernden Mehrheit unterscheiden kann?

 

@
16.10.26
Seite 1932

 

Drum drehen sie, ihr könnt es glauben,
weiter ab den Steuerschrauben.

 

Plastiksteuer
16.10.26
Seite 1932

 

deckt Fehlbedarf noch nicht alleine
a) für Asyl, b) für Ukraine.

 

Ich las
16.10.26
Seite 1932

 

"Hetero" statt "Herero" und dachte: "Soweit sind wir schon."

 

Und, Schutzpatron,
16.10.26
Seite 1932

 

falls du noch einen LKW frei hast, da wäre ein gewisser Böhmermann...

 

Eine recht dürftige Konstruktion
16.10.26
Seite 1932

 

So kohärent ist der Islam,
daß auf ihn reimt sich der Imam.
Ansonsten ist er ungereimt
und auch nicht allzu gut verleimt.

 

Ahmed Gümüsetürk
16.10.26
Seite 1932

 

Ich bleibe. Gümüse geht immer.

 

Aber
16.10.26
Seite 1932

 

der Remigrations-Anreiz durch Reizfigur läuft letztlich doch auf ethnische Säuberung hinaus. Der ist reine, menschenverachtende Wortakrobatik, und sonst gar nichts!!

 

Ach sieh an
16.10.26
Seite 1932

 

"46 Prozent der Muslime wollen Frankreich verlassen, falls Le Pen Präsidentin wird", berichtet Apollo News. Das würde bestimmt auch bei uns gehen. Weidel als Kanzlerin, und das Moslemproblem wäre zur Hälfte gelöst. Nur wegen Weidel als Person, die bräuchte noch keinen Strich getan haben. Also diese Aussicht finde ich ehrlich gesagt ganz schön verlockend. Keine Moslem-Vertreibung, sondern Remigrations-Anreiz durch Reizfigur. Clever! Weidel wählen!

 

Der Schutzpatron
16.10.26
Seite 1932

 

Heiliger Simson, bitte für uns Verkehrssünder!
Schenke unseren Opfern die ewige Ruhe.
Gib uns Vorfahrt und informiere den Gegner.
Lass grün werden, wenn rot ist.
Segne die Werkstatt, denn wir kommen wieder.
Führe die Polizisten, aber nicht zu uns.
Lass Öl werden, wo Kolben dürsten.
Führe uns nicht in Versuchung, BMW zu fahren.
Heiliger Simson, wir bitten dich in Demut!

 

Seite 1          




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Kann unsere Demokratie ein Wahlergebnis aushalten?
Die Kanzlerin ist beliebt, eine Mehrheit nicht nur der Wahlberechtigten möchte sie als Kanzlerin behalten, schon gar nicht hätte irgendein konkreter Gegenkandidat im direkten Vergleich mit ihr eine Chance. Aber wenn eine kleine Minderheit «Merkel muss weg» brüllt, werden davon andere, die für solche Parolen empfänglich sind, erreicht, die mangels eigener Meinung sich der dumpfen Masse anschließen wollen und denken, Merkel müsse weg, obwohl sie auf Nachfragen nicht erklären könnten, warum, und dann lassen sie sich bei ihrer Wahlentscheidung davon leiten. So geht die Rechnung der Rattenfänger zumindest teilweise auf.
Doch zum Glück wird nur das Parlament gewählt. Die Besetzung der Schlüsselpositionen bleibt demokratisch legitimiert. Ein durch Hetze und Pöbeleien verfälschtes Wahlergebnis wäre schlimm, aber darin läge auch die Chance dafür, dass die demokratischen Parteien endlich aus ihrer Routine der bequemen Quotierung nach Fraktionsstärke herauskommen und sich auf die gemeinsamen Tugenden besinnen. Dann hätte das Elend doch noch etwas Gutes.

Immer mehr Radiohörer finden Nachrichten zu schnell
Es ist eine schöne Tradition im Radio, zur vollen Stunde Nachrichten im kompakten Überblick zu servieren, damit die Hörer noch schneller informiert sind. Doch die Aufnahmekapazität stößt offenbar an ihre Grenzen. «Da kommt man gar nicht mit, wenn man nicht eine Stunde vorher die Nachrichten schon gehört hat», so klagen die Radiohörer im ZZ-Forum. «Im Fernsehen kann man umschalten, aber auf den anderen Radioprogrammen sind meistens auch nur Nachrichten», meinen die Hörer übereinstimmend. Das wäre mal ein Tipp an die News-Redaktionen, etwas mehr Zeit zwischen den Meldungen zu lassen oder eine Erklärung mitzuliefern.

SPD hofft auf neue Studie der Bertelsmann-Stiftung noch vor dem Wahltermin
Die Umfragewerte für die SPD sind auf dem Treppenabsatz zum Keller, den Kampf um den psychologisch wichtigen dritten Platz droht sie zu verlieren. «Was es jetzt noch herumreißen kann, ist eine Studie der Bertelsmann-Stiftung», sagt ein ehemaliger SPD-Vorsitzender, der nicht genannt sein will, im ZZ-Gespräch. «Dann müssen die sich aber mal ein bisschen beeilen, ich bin nicht zum Spaß Außenminister geworden.» Daraus kann man jetzt nicht schlussfolgern, dass es Sigmar Gabriel ist, schließlich ist auch Frank-Walter Steinmeier ehemaliger SPD-Vorsitzender und Außenminister, wobei, der war ja zum Spaß Außenminister geworden, also gut, es war Sigmar Gabriel, aber in der Sache hat er recht, nur eine wissenschaftliche Studie der Bertelsmann-Stiftung kann der SPD die nötige fachliche Untermauerung ihrer Positionen liefern.

Kim Jong-Un plant Mikroaggressionen gegen akademische Einrichtungen des Westens
Dagegen wäre die Wasserstoffbombe ein Tischfeuerwerk: Nordkorea will die USA und andere westliche Länder besiegen durch die Lahmlegung ihrer Universitäten und anderer akademischer Einrichtungen. Gezielte Mikroaggressionen gegen Studenten und Akademiker, etwa die Konfrontation mit Wörtern aus dem nicht-politischkorrekten Bereich oder bewusstes Nichtnennen von Zwischengeschlechtern, würde ihnen den finalen Stress versetzen, gegen den sie sich aufgrund der Menge nicht einmal juristisch wehren könnten. Das Land würde am Boden liegen, Nordkorea hätte gewonnen, und es gibt nichts, was wir dagegen tun könnten, nicht einmal verhandeln, denn da würde es ja genauso passieren.

Örtlicher Direktkandidat hat vor vier Jahren das CDU-Wahlprogramm von 2002 gemailt
Wie tief kann eine Partei noch sinken? Man hätte es vom örtlichen Kandidaten nicht erwartet, dennoch haben Journalisten nicht nachgelassen zu recherchieren und sind zum allgemeinen Entsetzen fündig geworden. Hetzerische rassistische Parolen in einer als privat getarnten Email, und so was will in den Bundestag. Deutschland ist zu Recht entsetzt. Die heute-Show arbeitet an einer Sondersendung, andere Satiriker b

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