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In Sachen X-vormals-Twitter einen sogenannten "Diskurs" ins Feld zu führen, wie es hier geschehen ist, noch dazu einen "lagerübergreifenden" (sic!), das scheint mir doch reichlich mit der Quaste gepudert – um es zunächt ein wenig protopopulistisch zu präkonföderieren, aber es soll noch schlimmer kommen. Nämlich wie folgt: Elon Musk hat das vormals geknechtete X agoral plebiszitiert, also in eine Bühne für tatsächlich alle Parteiismen transformiert und damit desinistriert, oder wenn man so will: befreit. Doch leider zeigte die Praxis schon bald – übrigens erwartbarerweise –, dass damit für den "Diskurs", nämlich eben für den besonders heiß desiderierten "lagerübergreifenden" Diskurs, nicht das Geringste gewonnen war – und zwar im folgenden maximalbetrüblichen Sinne: Er fand nicht statt. Die Vertreter linker und rechter Parteiismen wollten nicht miteinander debattieren – weil sie examiniert hatten, dass sie es gar nicht konnten. Gut, man muss wohl konzedieren: Die Rechten wären per se durchaus dazu in der Lage gewesen. Sie bemühten sich initial sogar geradezu sisyphustisch um eine diskursive Metakonkordanz mit den Sinistraten. Doch genau hier schlug menetekelhaft das "Niveau" zu, das weiter unten angeführt wurde, indem sich nämlich zeigte: Das Diskurs-Niveau der Sinistraten war unrettbar subterran. Deswegen – und nur deswegen! – hatten die Dextristen ihre transdiskursiven Bemühungen eingestellt. Die Sache war ihnen sub specie aeternitatis zu dumm.
Unseren abschließenden Satz zu diesen Ausführungen hätte, zumindest in stilistischer Hinsicht, Adorno schreiben können – auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass er dazu in inhaltlicher Hinsicht zu vernagelt gewesen wäre, womöglich auch zu dumm. Der verständige Leser mag ihn als Lehrsatz zur oben entwickelten Gesamtproblematik begreifen:
Es gibt keinen richtigen Diskurs mit den Falschen.
Aber der Diskurs! Wenn die Linksextremisten weg sind, ist doch der politisch-gesellschaftliche Diskurs zerstört. Dann kann es den lagerübergreifenden Austausch der Menschen nicht mehr geben!
Das sind bloß Legenden, denn noch nie in der ganzen Geschichte des Autos von Bertha an bis heute konnte ein Strumpfband (später: Nylonstrumpf/Nylonstraps) einen gerissenen Keilriemen ersetzten. Schon der Versuch ist zum Scheitern verurteilt, daher hat der kluge Autofahrer im Handschuhfach stets einige Rollen reißfeste Lakritzschnecken, damit geht es dann.
Nach meinem Kenntnisstand liefen
Bertha Zellers Mähroboter ausschließlich
mit Strumpfbändern, den sogenannten
Zellerschen Allzweckbändern, mit denen
die elegante Dame auch ins Theater ging.
War die Aufführung schlecht, wurde auch
dort gemäht.
Erleichterung bei den Unionsfraktionsfritzen: „Wir sind froh, dass es die Maskenschwuchtel wieder macht“ sagte ein Walberechtigter in die Mikrofone. Ein Christsoze war etwas kritischer: „Nun heißt es eben hinten dichtmachen! Aber ansonsten tut so ein warmer Bruder vornedran schon seinen Dienst."
+++ Schafe eskalieren im Rasenkrieg: Ungewöhnlich schafe Proteste gegen Mähroboter! +++ Forderung: Tiere wollen ihr "natürliches Mäh-Privileg" zurückhaben +++ Wiesen-Demos von Allgäu bis Neuseeland – Schlachtruf: "Wir sind määääh!" +++ Örtlicher Schäfer: "Hier entlädt sich der Frust von Jahrzehnten" +++ SPD positioniert sich klar pro-schafig – und sagt dem "Mähroboter-Kapitalismus" den Kampf an +++ Merz mit Vorschlag: Altgeräte an die Ukraine verschenken +++
Insa-Umfrage, Merz leicht verbessert 05.05.26
Seite 1861
+++ Im aktuellen Politiker-Ranking des Meinungsforschungsinstituts Insa verbessert sich Regierungschef Merz leicht und kommt nun auf Platz 18 (vormals Platz 19). Auf Platz 19 zurückgefallen (vormals Platz 18) ist der ehemalige Reichskanzler Adolf Hitler. Schlusslicht auf Platz 20 ist nach wie vor Unionsfraktionschef Jens Spahn. +++
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Sexismus-Verdacht: Lächelt Mona Lisa ohne Grund?
Das Lächeln der Frau auf dem wohl prominentesten Gemälde von Leonardo da Vinci, der auch Kriegswaffen konstruierte, gibt seit jeher Rätsel auf, weil es so geheimnisvoll ist. Doch nun steht ein beunruhigender Verdacht im Raum: Sie könnte gar keinen Grund zum Lächeln haben. Und das wäre sexistisch, wie die Berliner Senatsbehörde für konforme Auslegung bestätigt. «Wir bezweifeln nicht den künstlerischen Wert des Bildes und respektieren die Mühe, die der damalige Maler sich damit gemacht hat, aber in Berlin hat sowieso niemand vor, dieses Bild zu zeigen oder für Werbung zu benutzen», sagte der regierende Bürgermeister Müller der ZZ.
Das meint der Journalist
Das einzige zumutbare Land ist ausgerechnet mit uns bevölkert
Deutschland ist ein reiches Land, und andere Länder sind sowieso nicht sicher oder die Gesundheitsversorgung ist nicht so, wie sie unseren Standards und den Erwartungen entspricht. Doch gerade die Mitte der Gesellschaft, die in diesen Wohlstand hineingeboren wurde und nichts dazu beiträgt, driftet immer weiter ab, wie schon die Vergangenheit beweist, aber auch aktuelle Studien. Wenn es uns schon zu gut geht, stehen wir in der Pflicht, uns nicht in die abgehobene Blase der Elfenbeinturmglocken zurückzuziehen und einander die interne Weltoffenheit zu zeigen, nein, wir müssen aktiv die ganz einfachen Menschen einbeziehen. Sonst werden uns einmal unsere Großneffen und -nichten fragen, warum wir das nicht gemacht haben.
Salomonisches Urteil: Gericht verknackt Angeklagten zu Teilnahme an Reue-Workshop
Da er vor Gericht keine Reue zeigte, nur frustrierten Stress angesichts der Nebenklägerin, sah das Gericht keinen Sinn in einer herkömmlichen Strafe und brummte dem Angeklagten ein paar Stunden in einem Psycho-Workshop auf, wo gelernt wird, Reue zu zeigen. «Ich könnte mir vorstellen, dass nur die Schale so rau ist, und dieser Zweifel muss für den Angeklagten zählen», sagte die Vorsitzende Richterin der ZZ.
SPD startet Kampagne
Martin Schulz muss SPD-Vorsitzender bleiben!
Die Bundestagswahl soll ein Votum für ein starkes Signal werden, dass Martin Schulz als SPD-Vorsitzender den nötigen Rückhalt bei den Menschen hat. «Ein Parteivorsitz ist ein Langstreckenlauf», so Schulz im Gespräch mit der ZZ-Mediengruppe. «Beim Langstreckenlauf kommt es darauf an, nie das Ziel aus den Augen zu verlieren, auch wenn es gerade in eine Kurve geht oder über Stock und Stein. Der Schrittzähler darf nie abhandenkommen, er ist der innere Kompass für den Wahlabend, an dem wir die Luft nach oben erkämpft haben.»