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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Generation GroKo - Wir schaffen das (was mit Wischen auf dem Display geschafft werden kann)
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zu Seite 1809 


Seite 1          

CSD Update #2
26.07.26
Seite 1896

 

Der deutsche Tatverdächtige der Amokfahrt ist nach Angaben der Berliner Polizei der Deutsche Abdul B. (21). Er soll sich bereits mehrfach betätigt haben. Dies soll aber vermutlich nichts mit eventuellen religiösen Hintergründen zu tun gehabt haben, so die Polizei weiter. Das Meiste könne schon jetzt ausgeschlossen werden.

 

CSD Berlin Update
26.07.26
Seite 1896

 

Der Deutsche, der den mutmaßlichen weißen Transporter mit hoher Geschwindigkeit in die Menge gefahren hat, ist Deutscher. Dies bestätigte die Polizei in Kooperation mit BILD noch einmal mehrfach. Der Verfassungsschutz und das Innenministerium bestätigten die Bestätigung unabhängig.

 

Vorfall beim CSD Berlin
26.07.26
Seite 1896

 

Der Fahrer des weißen Transporters war ein Deutscher. Dies teilte die Polizei vor Kurzem mit. Zwar sei der deutsche Fahrer noch flüchtig, aber bei dem Deutschen weise alles darauf hin, dass er ein Deutscher sei. Die BILD-Zeitung bestätigte die Angaben der Polizei und wies darauf hin, dass am Unfallort auch nirgends ein syrischer Pass gefunden worden sei. Dieses Argument gilt jedoch als unzuverlässig, da Syrer in der Regel keinen Pass mehr haben, jedenfalls bestimmt keinen syrischen.

 

Fußball News
26.07.26
Seite 1896

 

Superweißzahntrainer Jürgen Klopp hat angekündigt, den DFB schonend zu behandeln. "Ich habe ja sozusagen eine Koalition mit dem DFB und Bernd Neuendorf gebildet", sagte Klopp dem "Vorwärts", "und auf einen Koalitionspartner muss man nun einmal Rücksicht nehmen, genauso wie in der Politik." Klopp, auch bekannt als "Der Tausendzähnige" oder "Der Beißer von Liverpool", sprach sich gegen personelle Veränderungen im DFB-Team aus, um "die dringend notwendige Stabilität nicht zu gefährden", und er ergänzte: "Hauptsache, es sind keine Nazis von der AfD dort drin." Experten erwarten daher von Klopp die Fortführung des sozialdemokratischen DFB-Fußballs, mit dem schon Nagelsmann Ergebnisse erzielt hatte, allerdings keine guten. Mit Klopp als Trainer sehen sie jedoch ein Verbesserungs-Potential um 7 bis 8, vielleicht sogar 10 Prozent.

 

n-tv.de:
26.07.26
Seite 1896

 

"In zwei Jahren ist Strom günstiger als im alten fossilen System."

Und nicht nur das, in zwei Jahren sind auch die Eiskugeln günstiger als im fossilen System. Z. B. eine Kugel wahlweise Waldmeister, Stracciatella oder Delfin (schmeckt nach Kaugummi, die Kinder lieben das) kostet dann nur noch 80 Cent. Und wer dann immer noch Geld hat, kann einen schönen Eisneger bestellen, ebenfalls viel billiger als jetzt.

 

Irrenhaus Deutschland
26.07.26
Seite 1896

 

In Berlin hat am Samstag einer wohl ein Zeichen gesetzt. Gegen die Gefahr, die von der AfD ausgeht, versteht sich.
Ich setze jetzt auch ein Zeichen und gehe defäktieren.

 

---SENSATION---
25.07.26
Seite 1896

 

---Andreas Scheuer und Alexander Dobrindt werden sich in die Bresche werfen, um das Dreamteam des Verkehrsministeriums der Reformkoalition zu bilden!---

 

Der Lügenbaron
25.07.26
Seite 1896

 

läßt anfragen, ob nicht vielleicht Georg (m,w,d) Verkehrsminister werden will.

 

Nach den Ministern von deren Demokratie,
25.07.26
Seite 1896

 

plant das lügnerische dritte Zwölftel des Jahres nun auch die Entlassung Deutschlands, aber alle Scheißlöcher, bei denen er ob der Nachfolge angefragt hat, haben abgelehnt.

 

Linnemann: Der wahre Grund für seine Minus-Performance
25.07.26
Seite 1896

 

Mein Gott, Nina stinkt ja wie Schifferscheiße, dachte Carsten beim Minister-Aufmarsch und ging panisch zur Mundatmung über. Er konnte ja schlecht von ihr abrücken. Wie hätte das ausgesehen bei diesem Anlass – und bei einem Kanzler, der die alte Stinkbombe offenbar problemlos um sich haben konnte. Kanzleramtschefin! Die würde ihm doch den ganzen Bau verpesten! Aber gut, die Geschmäcker waren mitunter ziemlich bizarr, da steckte man einfach nicht drin. Carsten jedenfalls traute Friedrich durchaus die eine oder andere Aberration zu. Doch jetzt musste er erstmal diese Show hier durchstehen, und das bedeutete: Er musste sich mit aller Kraft auf die Mundatmung konzentrieren. Da durfte ihm kein einziger Nasen-Ausrutscher passieren, sonst: Katastrophe. Carsten wusste das so sicher, dass er geradezu krampfhaft penibel durch den Mund atmete. Er roch auch tatsächlich nichts mehr von Nina, aber die Sache hatte leider Nebenwirkungen: Sein Gesicht wurde bleich und erschreckend leblos, er sah aus wie eine besonders übellaunige oder gramgebeugte Leiche kurz nach dem Horror-Verkehrsunfall – und das Schlimmste kam erst noch. Die Mund-Atmung hatte nämlich auch die Sprechfähigkeit beeinträchtigt, und zwar so massiv, dass er nur mit äußerster Mühe und mit tonloser Mäuse-Piepsstimme herauswürgen konnte: "Ich freue mich ...".

Klar, das nahm ihm niemand ab. Konnte man gar nicht. Der Kontrast war einfach zu groß: Freudig bewegter, energiegeladener Neu-Gesundheitsminister und schwerst traumatisierte Leiche. Carsten ahnte auch selbst: Das war komplett in die Hose gegangen. Peinlich versemmelt am Rande des Absurden. Doch eines wusste er ganz genau: Schuld war Nina. Ganz allein Nina. Sie hatte ihn mit ihrem Gestank zu der verhängnisvollen Mundatmung gezwungen.

 

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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
3. Januar 2026

Das ändert sich 2026
Alle Kalender müssen von 2025 auf 2026 umgestellt werden, das gilt auch für Papierkalender. Die Umtauschphase endet soeben. Die schwarz-rote Koalition vermindert ihre Brüchigkeit, so dass von einem möglichen Zerbrechen der Koalition zu reden noch schneller geahndet werden kann. Die Meldestellen zertifizieren die Mitarbeite der Ministerien, für Widersprüche gegen verweigerte Zertifikate sind die Widerspruchsabteilungen der Meldestellen zuständig.

Gastbeitrag von Karl Lauterbach
Der Atomausstieg hat viele Menschenleben gerettet
Die Stilllegung der Atomkraftwerke ist ein emotional umstrittenes Thema, kochen doch die Emotionen leichter und verrohter hoch als zu Zeiten der Presse. Zu betonen ist, dass schon mindestens ein Atomkraftwerk explodiert wäre, möglicherweise alle, was eine Killervariante des Plutoniums freigesetzt hätte. Dass diese rechtzeitig abgewendet wurde, ist ein bleibendes Verdienst.

Studie mit eindeutiger Analyse: Die Zuversicht, zu der in den Neujahrsansprachen aufgerufen wurde, könnte den Falschen nützen
Alle Ministerpräsidenten, Kanzler und Bürgermeister haben aufgefordert, zuversichtlich in das neue Jahr zu starten. Doch diese Zuversicht könnte nach hinten losgehen. «Manche sind genau so diffus, wie sie vorher ängstlich waren, nun zuversichtlich, das kann instrumentalisiert werden, um die Säge an die Prinzipien der Demokratie zu legen», warnt eine Studie im Auftrag. Die Regierungsverantwortlichen sagten gegenüber der ZZ zu, ihre Ansprache diesbezüglich nachzuschärfen.

Friedrich Merz ist froh, nicht jemanden wie ihn als Oppositionsführer zu haben
Als Kanzler drängt er auf Langsamkeit und Hellmalerei, und das, weil er es kann. Hätte er es mit einem Oppositionsführer zu tun, der wie er mit Drängen auf Tempo und realistische Betrachtungen der Regierung Dampf machen würde, hätte er alle Hände voll zu tun, seine Ankündigungen umzusetzen. «Jemanden wie mich gibt es eben nicht oft», sagt er im ZZ-Hintergrundgespräch.

ADAC sorgt mit Agieren als Nichtregierungsorganisation für Verwirrung bei Mitgliedern
Dass der ADAC die Erhöhung der Verbrennerspritpreise befürwortet, hat unter den Mitgliedern gemischte Gefühle ausgelöst. «Als Nichtregierungsorganisation sehen wir unsere Aufgabe in der Beachtung der zivilgesellschaftlichen Gesamtlage, und dazu gehört nun einmal, dass höhere Kohlendioxid-Preise der Regierung einen höheren finanziellen Spielraum verschaffen», kommentiert der Vorstand das marktwirtschaftliche Instrument gegenüber der ZZ. Wie üblich sind die kleinen Autofahrer auf der Straße noch nicht durchweg so weit, weil sie das Auto aus der Innenperspektive wahrnehmen.

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