"Irreversibel": Ein Szenario
11.03.26
Seite 1838 | Ich habe mal die Merz-Keule wg. Atomausstieg in ein leicht verändertes Szenario übersetzt. Es ist eine Geschichte in mehreren Stationen, verlaufend über mehrere Jahre:
VW stellt die Produktion komplett auf E-Autos um. Kein einziges Verbrenner-Modell mehr, nur noch Elektro.
Der Absatz geht massiv zurück. Die Kunden-Anfragen nach Verbrenner-Modellen werden täglich häufiger und dringender.
Der Absatz geht immer weiter zurück. Die Kunden-Anfragen nach Verbrenner-Modellen werden seltener und hören schließlich auf.
Absatz und Gewinne sind so weit zurückgegangen, dass die Pleite unmittelbar bevorsteht. Der Konzern kann sich nur retten, wenn er wieder Verbrenner-Modelle produziert, und jeder im Konzern weiß das.
Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer äußern sich verwundert und besorgt über den Zustand von VW. Ihre Meinung: Der Beschluss zur Komplett-Umstellung auf E-Autos sei aus heutiger Sicht ein "strategischer Fehler" gewesen und müsse unbedingt korrigiert werden; davon hänge das Überleben von VW ab.
Am folgenden Tag verkündet der Chef von VW in der Vorstandssitzung:
"Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das,
aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf
die Antriebsart, die wir haben." | |
Wie wir regiert werden
11.03.26
Seite 1838 | Umweltminister C.Schneider (50, seit 35 Jahren vom Steuerzahler finanziert) fordert ein Furz-Messprogramm für Kühe. Wegen Klima.
Bauern müssen über die Fürze ihrer Kühe genau Buch führen. Eingerichtet werden Furz-Mess-Meldestellen. Geschaffen wird eine Bundesfurzmessmeldestellenbehörde mit sagen wir 200 Mitarbeitern (alle mit spd-Parteibuch, aber pst), geleitet von einem Bundesfurzmessmeldestellenpräsidenten, Besoldungsgruppe B11. | |
Ich hab noch nix gemerkt,
11.03.26
Seite 1838 | von der Preiserhöhung. Ich tanke immer noch für 20€. Ist noch keinen Cent teurer geworden. | |
UnsereDemokratie?
11.03.26
Seite 1838 | Meine Demokratie ist mir lieber. Habt ihr auch eine? | |
Guter Punkt
11.03.26
Seite 1838 | Die Kemmerich-Wahl wurde rückgängig gemacht, obwohl so etwas in der Demokratie überhaupt nicht vorgesehen ist. Warum sollte dann der Atomausstieg nicht rückgängig gemacht werden können? Eine politische Entscheidung kann und darf jederzeit kassiert werden, das macht ja gerade die Demokratie aus. Aber halt nicht UnsereDemokratie. | |
Muss man sich mal geben
11.03.26
Seite 1838 | Fritz Merzel reagiert auf EU-Uschis Aussage "strategischer Fehler" in puncto Atomausstieg:
"Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das,
aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf
die Energiepolitik, die wir haben."
Irreversibel. Sagt er einfach so, und er meint es ernst. Das ist eine Frechheit sondergleichen und natürlich völlig idiotisch, aber es erinnert auch an was: "irreversibel", das kommt aus der gleichen Ecke wie "alternativlos". Bedeutung in beiden Fällen: Es gibt nur eine einzige Möglichkeit – basta. Und das Merzel-Wort ist sogar noch schlimmer als das Merkel-Wort, denn "irreversibel" bedeutet: Dieser Beschluss kann nie wieder geändert werden. Diese einzige Möglichkeit, die wir haben, wird für alle Zeiten die einzige bleiben. Eine "alternativlose" Maßnahme kann immerhin auch nur momentan alternativlos sein, nur zeitlich begrenzt, aber wenn etwas "irreversibel" ist, dann kann es nie wieder anders werden. Oder in Merkel-Sprech: Dann kann es nie wieder rückgängig gemacht werden.
Das ist der Unterschied: Merkel hat die überlegene Beurteilungs-Instanz gespielt, die immer genau weiß, was jetzt als einziges in Frage kommt. Merzel spielt Gott – überzeitlich, endgültig, absolut. | |
Punktum
11.03.26
Seite 1838 | Ich esse ja keine Etepetete. | |
@Weiterdenker
11.03.26
Seite 1838 | An vielen örtlichen SPD-Stammtischen wird man wohltuend zur Kenntnis nehmen, dass es auch noch Empathie für die Partei gibt. | |
SSken, spd
11.03.26
Seite 1838 | Aus dem Wahlergebnis kann man gar nichts lernen.
Die Leute da haben unser Programm nich vastanden.
Wir müssen denen unsere Politik nur besser erklären. | |
Weiterdenker
11.03.26
Seite 1838 | Die BW-Sozen werden jetzt von Lethargie und Resignation geplagt. Das ist eine infektiöse Gefahr auch für andere Bundesländer und Berlin.
Jetzt ist guter Rat vom Koalitions-Triumvirat (Bärbel, Lars und Friedrich) gefragt.
Vielleicht sollte die BW-CDU dann aus ihrer mit Cem ausgehandelten Regierungspostenverfügungsmasse den Sozen wenigstens ein Ministerposten (Trostministerium) überlassen, um ihnen das Gefühl zu vermitteln, noch gebraucht zu werden. | |