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Witzischkeit kennt keine Grenzen – gottseidank auch nicht nach unten! Der greise Didi Hallervorden macht vor, wie weit runter er in seinem Alter immer noch kommt – leider geht's nicht um Tauchen. Es geht um Wahlkampfhilfe für die AfD, die er exotischerweise bei der CDU leistet, aber wer da mal reingeschaut hat, weiß: Der Move ist genial. Hallervorden, der alte Depp, macht auch Sven Schulze mit zum Depp. Er gründelt in den schaurigsten Tiefen der Witzischkeit und zieht Schulze mit runter. Aber das Beste sind seine Lieschen-Müller-Gutmensch-Ausflüge ins Politische: Die würde nicht mal Schulze so peinlich hinkriegen. Leider steht er daneben und wird mitbesudelt. So was färbt ab! Kurzum, das AfD-U-Boot Hallervorden leistet ganze Arbeit. Jetzt habe auch ich mal was von dem. Ich hätt's nicht mehr für möglich gehalten.
Ich habe zwar keine Ahnung, wer das ist, und es interessiert mich auch nicht, aber früher sagte man zu allzu hochgeschossenen Frauenzimmern: Mordillo. Wobei der Artikel stets unklar blieb, es war also möglich die Mordillo oder das Mordillo.
Dieses Giraffen-Dings ist ein köstliches Sommerloch-Thema, danke fürs Posten. Ich fand auch die Aussage von Waris Dirie echt witzig, ich gebs zu ... nur, wir haben überhaupt kein Sommerloch. Dieses Jahr jedenfalls sicher nicht. Es sei denn, der Kanzler fällt demnächst in eins rein.
Wenn der spd-Richter und Verfasungsrichter Thomas N. 1,7 Millionen kinderpornographische Dateien besitzt, wie viele kinderpornographische Dateien würden sich wohl bei den 1000 linksterroristischen Juristen des RAF (Republikanischer Anwalts-Ferein) finden?
Diese Funktürm:in ist tatsächlich 1,85 m hoch, und sie ist auch wirklich eine Bankert:in, ergo völlig unchristlich herbeigeschnackselt vom jungen Södolf. Södolf ist natürlich auch an ihrer giraffigen Größe schuld, er ist ja selber großgewachsen und hätte wissen müssen, dass so was dabei rauskommt. Aber ausbaden muss das alles die Giraffe. Sie hat schon in ihrer Jugendzeit brutalstes Giraffen-Mobbing erlebt, bis hin zur Gewalt gegen Giraffen (steht alles in ihrem "Wiki"), sie hat außerdem an ADHS gelitten und an ihrem hohen IQ (angeblich 135), sie ist dann Model geworden, weil ihr als Giraffe nichts anderes übrigblieb. Und jetzt ist sie knallhart retraumatisiert worden: In der Pro-Sieben-Sendung "Born Famous" wurde sie angepampt von Waris Dirie, der bekannten somalischen Aktivistin und Autorin (und Model), mittlerweile 60 Jahre alt. Södolfine sagte daraufhin zu Waris: "Du warst ein bisschen gemein", und die antwortete: "Ich bin nicht gemein – aber schau dich an: Du siehst aus wie eine Giraffe!" BÄNG. Trauma wieder da.
Was hat Waris Dirie bloß geritten, so was zu sagen? Neid, weil sie selber nur 1,75 m groß ist? Neid, weil Södolfine erst 27 ist und sie schon 60? Man weiß es nicht. Aber es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Weil Södolfine wie eine Giraffe aussieht. Man bedenke, Waris Dirie ist Afrikanerin! Die kennt sich aus mit Giraffen, die kann das beurteilen! Ich persönlich tendiere inzwischen zu Möglichkeit drei, weil ich afrikanische Expert:innenmeinungen vorbehaltlos ernst nehme, und antirassistisch bin ich dann auch.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
25. August 2025
Was normal ist, hängt davon ab, woran man gewöhnt ist
Die Frage «Ist das noch normal?» ist legitim, eine Gesellschaft bestimmt selbst darüber, was als normal angesehen wird. Davon zeugt, dass von «Zuständen» nur die Rede ist bei Ungewohntem, nie sind Zustände das, woran man sich schon gewöhnt hat. Darin liegt die Chance, mit Neuem umzugehen. Akzeptanz steigt mit der Gewöhnlichkeit.
Gipfelkoordinator der Bundesregierung schlägt Mindestgipfel vor
Ein starkes Zeichen für die Gipfelkompetenz der Koalitionsregierung wäre die Erhöhung der Schlagzahl. «Momentan ist es so, dass jeder Gipfel mit einer Erklärung endet, und dann ist das Thema Gipfel nicht mehr auf dem Schirm», erklärt der Gipfelkoordinator gegenüber der ZZ. «Der Anschlussgipfel sollte hautnah anschließen», so seine Vision. «Daraus würden sich Synergieeffekte ergeben, die wiederum selbst eine Signalwirkung entfalten», ist er überzeugt. Das Kabinett zeigt sich offen.
Idee von Lars Klingbeil für Steuer für nicht SPD wählen spaltet Meinungen
Der im Gespräch mit den Zeitungen der ZZ-Mediengruppe vorgetragene Vorschlag von Bundesfinanzminister Klingbeil, eine Steuer auf nicht SPD wählen zu erheben, stößt auf verhaltene Reaktion in der Union. Kanzler Merz kündigte an, nicht sofort zuzustimmen. Grundgesetzliche Bedenken sollen ausgeräumt werden nach der Neubesetzung der Richterstellen.
(SPD)-Nichtwähler
Die 75. Ausgabe der Jenaer Seniorenzeitung Akrützel ist da, zum Beispiel in Ihrem Briefkasten, wenn Sie das Glück haben, oder hier seitlich unter «Auch wichtig» bei seniorenakruetzel.blogger.de zum Aufklicken
Örtliche Schule: Lehrerin, die nie da ist, am beliebtesten
Was die Beliebtheit der Lehrerin angeht, die noch nie da war, haben die Schüler eine klare Meinung. Nachdem sie größtenteils die Frage verstanden haben, gaben sie ihr ein von einem möglichen Sternchen. Bestbewertung. «Großes Daumen rauf», heißt es dazu aus der Schulleitung.
Bundespresseamt postet Urlaubsbilder aller Politiker, damit niemand auf den Gedanken kommt, die würden heimliche Betätigungen ausüben
Die Komplottfabel macht die Runde, die Politiker, die für nichts weiter bekannt sind, ständen auf der Bezahlliste dubioser Mächte. «Das hält keinem Faktencheck stand», heißt es von den Faktencheckern. Präventiv veröffentlicht das Bundespresseamt die Urlaubsbilder aller, um zu zeigen, dass sie gar nicht zu etwas anderem kommen könnten.