Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
der spd sei eine Person aus MVP, die mit russischem Bestechungsgeld eine Scheinumweltstiftung errichtet hat, die eine reine Geldwaschanlage für Genossentaschen ist.
Wenn Regierende von einem Land,
inkompetent und außerstand,
für Wachstum, Wohlstand noch zu sorgen,
im Blick nur heute und nicht morgen,
finanzieren nur mit Pump und Borgen ...
Leben dann alle in dem Land
sprichwörtlich von „Flaschen“ Pfand?
Thüringer Etablissment richtet 16.08.26
Seite 1905
neuen Studiengang mit dem Abschluß Diplom-Berufsbetrüger ein. Auch die allerdümmsten Politparasiten sollen doch eine Chance erhalten, sich an anderer Leute Arbeit fettzufressen.
an KI-Bauchgefühl:
Welche West-Genossenden wären als solidarische Wahlkampfhilfe für die Ost-Genossin Schwesig geeignet?
KI-Bauchgefühl:
Im Prinzip könnten die Genossenden Esken und Stegner physiognomisch die Stimmung im Osten auch wortlos am besten zum Ausdruck bringen.
Gesellschaft zur Rettung der Delfine und Drogenneger e. V 16.08.26
Seite 1905
Wir nehmen auch Spenden der AfD, aber es darf keiner wissen.
Das Interview im SPIEGEL-Check: Eine exklusive Relotiade 16.08.26
Seite 1905
Es war früher Nachmittag. Die Starkhitze lag wie ein riesiges Kissen über dem SPIEGEL-Hauptquartier. Niemand konnte sich dem Zugriff dieses hybriden Kolosses aus Heißluft, Feuchtigkeit und Klimawandel entziehen. Die Klimaanlagen im Gebäude waren abgeschaltet. Umweltschutz. Jeder hatte Verständnis dafür, aber heute hätte man sich doch ein wenig Kühlung gewünscht. Bei dem, was auf dem Spiel stand, wäre es fast zu rechtfertigen gewesen. Fast.
14.47 Uhr. SPIEGEL-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit betritt den Großen Redaktionssaal in der 12. Etage. Die Kolleginnen und Kollegen sind bereits versammelt. Es herrscht eine nervöse Unruhe. Fast zum Greifen. Der Saal ist abgedunkelt. Viele Blicke sind auf die große Leinwand gerichtet. Hier soll es gleich losgehen. Man wird gemeinsam das neueste Interview eines Bloggers anschauen. Eines der umstrittensten der Republik. Aber das gehört eben zum Geschäft. Elite-Journalisten müssen so etwas aushalten. Tag für Tag.
14.52 Uhr. Kurbjuweit gibt den Startschuss. Der Beamer flammt auf. Ansatzlos erscheint eine geradezu gespenstische Szene auf der Leinwand: Dunkler Raum, zwei Mikrofone, dahinter der Blogger Ben Berndt alias "ungescriptet" und – ja, tatsächlich Ulrich Siegmund, AfD. Der gefährlichste Mann Deutschlands. Rechtsextrem, demokratiefeindlich, kurz vor der Machtübernahme in Sachsen-Anhalt – wenn man ihn nicht rechtzeitig stoppt. Und genau das wollen Kurbjuweit und seine Kolleg:innen. Was sonst. Dafür haben sie sich heute versammelt. In ihren Gesichtern spiegelt sich Angst und Erschrecken über das unvermittelte Hereinbrechen der Bilder auf der Leinwand – unschöne Bilder, wie Angela Merkel einmal treffend sagte –, aber sie fangen sich schnell. Profis eben.
15.13 Uhr. Im Saal hört man nur die Stimmen von Ben Berndt und Ulrich Siegmund. Die Journalist:innen hören konzentriert zu, machen sich Notizen. Sie wollen ein absolut objektives Bild gewinnen. Wie immer. Das sind sie sich und dem SPIEGEL schuldig. Und sie wissen es. Die Tür geht auf; es wird Kaffee hereingebracht. Niemand möchte einen. Es ist zu heiß. Stattdessen wird Mineralwasser verlangt. Eisgekühlt. Die Servierfachfrau macht sich auf den Weg. Bei einem Blick auf die Leinwand wirkt sie geschockt. Man möchte sie gerne beschützen vor dem, was hier zu sehen ist.
16.25 Uhr. Kurbjuweit erklärt die Sitzung für beendet. Ganz plötzlich. Unerwartet. Obwohl man erst ein knappes Drittel des Videos gesehen hat. Überall geschockte Gesichter. Die Journalist:innen hatten sich so viel vorgenommen. Und sie waren so voller Hoffnung gewesen. Dieses Video sollte den Stoff liefern für das, was jetzt existentiell nötig war: Den Endkampf gegen rechts in Sachsen-Anhalt. Mit diesem Video wollten sie Ulrich Siegmund überführen, endgültig überführen – und damit seine Machtergreifung unmöglich machen. Sie wollten es für ganz Deutschland tun. Für seine Demokratie. Sie wollten die Menschen zurückholen auf die demokratische Seite der Brandmauer. Doch Dirk Kurbjuweit, ihr Chef, erhob nun die Stimme und verkündete: "Liebe Kolleg:innen, das Interview ist leider völlig einwandfrei, soweit wir es gehört haben. Es gibt nichts her, was für unsere Mission geeignet wäre, und ich bin mir sicher, dass auch der Rest nichts hergeben würde. Ich denke, Ulrich Siegmund ist ein so raffinierter Verstellungskünstler, dass wir seine wahren Absichten nicht entschlüsseln können, jedenfalls nicht mit unseren derzeitigen Methoden. Ich danke euch allen, dass ihr es versucht habt! Wir müssen uns für diesmal geschlagen geben, aber es besteht kein Grund zur Scham oder zu Selbstvorwürfen, denn wir hatten es mit einem übermächtigen Gegner zu tun. In diesem Sinne wünsche ich euch ein erholsames Wochenende!"
16.33 Uhr. Die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel. Scharen von enttäuschten Journalist:innen verlassen mit gebeugten Köpfen das SPIEGEL-Hauptquartier an der Relotiusspitze und ziehen davon. Man kann nicht einmal ahnen, wohin sie ziehen – nach diesem schicksalhaften Tag. Doch ihr Kampf wird weitergehen. Und er wird nie enden. Darauf kann man sich verlassen.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
16. Juli 2025
Frauke Brosius-Gersdorf bekommt Gerichtsshow im WDR
Im Tauziehen um das CDU-Debakel bei der Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf kommt neue Bewegung ins Spiel. Zum Auftakt des Zwischenkompromisses übernimmt sie eine Nachmittags-Gerichtsshow, wo sie ihre Befähigung einer breiten Öffentlichkeit unter Beweis stellt. Sobald der Ruf lauter wird, dass die doch eine größere Rolle spielen soll, rutscht sie auf den Posten im Bundesverfassungsgericht nach, der so lange unbesetzt bleibt.
Zivilgesellschaft schreibt an CDU-Abgeordnete, sie sollen auf jeden Fall doch für die Kandidaten stimmen
Vierzigtausend Absender sollen es gewesen sein, die von einschlägigen Nachrichtenportalen aufgestachelt wurde, an die CDU-Kandidaten zu schreiben mit der Aufforderung, nicht für die Richterkandidatin zu stimmen. «Wir sind mehr», sagte Lars Klingbeil zur Zivilgesellschaft, die mindestens doppelt so viele Zuschriften an jeden CDU-Abgeordneten schickt. Jens Spahn signalisierte, für diese Unterstützung Entgegenkommen zu zeigen bei was immer so ansteht.
Die Wut auf die Erklärung zur Erwiderung ist entlarvend
In ihrer Entgegnung und ihrem Auftritt bei Lanz hat die Richteranwärterin alles dargelegt, was es dazu zu sagen gibt. Aber einschlägige Ecken schäumen weiter. Deren Hetze beweist, wie weit die Wut auf die Mitte der Gesellschaft schon in die Mitte der Gesellschaft eingesickert ist. Wenn jetzt nicht gegengehalten wird, entsteht ein nachhaltiger Schaden, der zur Gefahr wird.
Bundestagsabgeordnete fordern Zoffzulage, wenn in der Parlamentspause ein Konflikt schwelt
57 Tage Pause, das klingt nach etwas, was man haben kann. Nicht so bei den Abgeordneten der Regierungskoalition. «Das ist kein echter Urlaub, wo bleibt da die Erholung, wenn ständig die Angst vor Sondersitzungen mitreist oder man nach Statements gefragt werden könnte», heißt es aus Quellen. Tragisch: Die Zulage zu beschließen, dafür war nun keine Zeit.
Markt für Picasso-Fälschungen zusammengebrochen
Einst galt er als der Picasso unter den Fälschungen: Picasso. Jeder wollte eine Picasso-Fälschung bei sich im Zimmer hängen haben. Doch aktuell herrscht Fehlanzeige. Die Nachfrage ist nur deswegen nicht überschaubar, weil sie gar nicht zu sehen ist. Und dass kein Überangebot an Falsch-Picassos besteht, liegt nur daran, dass gar keine mehr hergestellt werden. So kann es passieren. Der Kunstmarkt ist unerbittlich.