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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Merkelokratie
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Das perfekte Mitbringsel für Freunde mit Niveau und schrägem Humor.
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zu Seite 1717 


Seite 1          

HateAid-Sorgentelefon
02.04.26
Seite 1847

 

PIEP ++ Achtung, keine Gleichbehandlung unter dieser Nummer ++ PIEP ++ Achtung, keine ...

 

@Kurzroman
02.04.26
Seite 1847

 

Sehr gut. Sie können ja wirklich schreiben.

 

++Werbung++
02.04.26
Seite 1847

 

Ich will lesen, was ich will.
Du darfst.
Will lesen, was ich will.
Du darfst.

Will sagen, was ich will.
error..error

 

Neulich auf der Demo (Kurzroman)
01.04.26
Seite 1847

 

Vanessa-Kim, 21, hatte den üblichen linksradikalen Widerstandsbüschel auf dem Kopf, schwarz mit neongrünen Strähnen und nach allen Seiten stachelnd. In ihrer dunkelrot geschminkten Empörungsflunsch hing die obligatorische Zigarette, die sie ostentativ übellaunig hin- und herschob. Ihre kleine, gänzlich unspektakuläre Stupsnase schien einer 13-Jährigen zu gehören, wie überhaupt das rundliche, käsige Gesichtchen an alles denken ließ von Kindergarten bis Gesamtschule, nur nicht an politischen Aktivismus. Unter der niedrigen Stirn saßen die blassblauen Augen mit schwarzer Kriegsummalung im Gothic-Stil und überrasselt von silbernen Augenbrauen-Ringchen im Dutzend. Das ganze Gesicht war weiß getüncht (Joker? Zombie? Leiche?), es wies erwartungsgemäß noch weitere Metallteile auf (Nase, Unterlippe, Wangen), und insgesamt wirkte es wie verwüstetes Gelände bei der Schlacht von Verdun.

Ein solcher Kopf also saß auf dem restlichem Körper – und der spiegelte getreu alle Stilmerkmale des ersteren. Vanessa-Kim war klein von Wuchs, nämlich höchstens 1,60 m (Collien Fernandes, ebenfalls eine kleine Wurzel, hatte immerhin 1,64 m zu bieten), sie war schmal, wenn nicht gar dünn, und sie ließ an keiner Stelle jene Ausbuchtungen erkennen, die man als spezifisch weiblich wahrzunehmen gewohnt ist. Irgendwie wirkte ihr Körper, als wäre er nicht ganz richtig zusammengeschraubt – so konnte man vielleicht den "schlottrigen" Eindruck beschreiben, den man von ihr hatte. Die Kleidung hingegen war aufrichtig bemüht, genau diesen Schlotter-Eindruck zu konterkarieren (oder, wer weiß, vielleicht sogar zu dekonstruieren), denn sie war enganliegend, besonders natürlich die Hose, aber auch die Lederjacke, sie war teilweise zerfetzt, und sie war überwiegend schwarz bis hinunter zu den kleinen Springer:innen-Stiefelchen. Kurz, die Kleidung war linksradikaler Straßenkampf-Standard der 20er Jahre – ein Stil, der hier einmal mehr zeigte, wie viel Gothic noch darinsteckt. Das kam vermutlich von den Frauen, die ja die eigentlichen Gothic-Freaks gewesen waren – wer erinnerte sich nicht gern an die goldigen Gothic-Mädels-Gesichtchen mit den todernsten Mienen! –, und die jetzt, als Kämpfer:innen gegen alles außer sich selbst, ein Stück Kinderzimmer mit auf die Straße nahmen. Aber jetzt sahen sie nicht mehr goldig aus, sondern nur noch lächerlich.

Dies alles dachte Horst, während er Vanessa-Kim auf der Bühne des "Hate all Men!"-Festivals abtaxierte. Er war sicher, dass er sehr genau hingeschaut hatte, und dass er sich ehrlich bemüht hatte, bei der jungen Dame eine individuelle Note zu entdecken. Doch er war daran gescheitert. Sein Bild von Vanessa-Kim, so musste er sich jetzt eingestehen, glich aufs Haar dem gängigen Linksradikal:innen-Klischee.

 

Sepp
01.04.26
Seite 1847

 

Ich fahre täglich etwa 350 km, um in Polen billig zu tanken.

 

noch ein Aprilscherz
01.04.26
Seite 1847

 

April 1945 kamen deutsche Untertanen auf die Idee, Steuererklärungen zu verfassen. Man suchte brav die dazu gehörigen Finanzämter.

 

Bitte keine Aprilscherze mehr
01.04.26
Seite 1847

 

Als <> 2010 verkündete, Griechenland bleibt im Euro, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2011 sagte, sie wolle alle Atomkraftwerke abschalten, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2015 verkündete, man könne D'lands Grenzen ja sowieso nicht schützen und Millionen Sozialschmarotzer, Messerstecher, Gruppenvergewal-tiger und Judenhasser ins Land schleuste, ...
Als sie verkündete, sie wolle nun auch alle Kohle kraftwerke abschalten,...
Als 2021 die Ampel anfing und Bärbeck, Habock, Fääser Minister wurden, ...
Als Merz 1 Billion neue Schulden aufnahm,...
Bitte keine Aprilscherze, ich kann nicht mehr.

 

Kaum zu glauben
01.04.26
Seite 1847

 

Problemwal "Timmy" darf friedlich sterben, statt weiter von grünen Heulbojen belästigt zu werden! Diese erstaunliche Walwende haben offenbar die Wal-Ethiker aus aller Weit angestoßen, indem sie den Wal-Tod als etwas Natürliches eingeordnet haben. Kann sein, dass auch ein Wal-Geistlicher seinen Segen dazugegeben hat ... jedenfalls ist der Fisch geputzt. (Ethiknutte Alena Buyx hätte bestimmt für Impfen plädiert, aber die ist ja nicht quwalifiziert.)

 

Almanistan Times
01.04.26
Seite 1847

 

+++ „Alhamdulila!“ entfuhr es dem Terrorafghanen „Beim Regenbogen unseres Homopheten! Wenn die Syrenden zu 80% ausgereist werden, dann haben wir die Schlacht gewonnen! Almanistan ist unser! Die Germanendinnen werden unsere Beute sein!“ +++ In einer ersten Straßendirnenbefragung äußert sich Milf Göre Eckhardt nicht weniger euphorisch: „Germanistan wird sich verändern und ich freue mich darauf! Auf meine Spalte können die Kalifen zählen.“ +++

 

Ein Geschichtsstudium wäre
01.04.26
Seite 1847

 

eine gute Voraussetzung zum Arbeitsantreiber. Da lernt man u.a. (Seeschlacht bei Salamis), wie die antiken Trieren funktionierten, nämlich notfalls auch mit Peitsche.

 

Seite 1          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
2. Juni 2025

Medien in Sorge
Wie dement ist Frank-Walter Steinmeier?
Der Bundespräsident tattert herum, redet immer wieder dasselbe sinnlose Zeug und macht insgesamt einen abwesenden Eindruck. Was bedeutet das? Nachdem die Journalisten so dermaßen mit Joe Biden hereingelegt worden waren, wollen sie nicht mehr eindeutige Signale übersehen und sich einreden lassen, alles wäre in Ordnung. «Wir gucken genau hin», sagt die Bundespressekonferenz auf Anfrage der ZZ, «und was wir sehen, ist alarmierend, aber für eindeutige Diagnosen ist natürlich das Gesundheitsministerium zuständig.» Kann sein, dass einige böse Überraschungen bevorstehen, oder eben böse Bestätigungen, wenn man alles schon ahnt.

ZDF mit klarer Positionierung gegen Böhmermannophobie
Böhmermannophobie tarnt sich derzeit hinter dem Deckmäntelchen der Maske als Pädophiliekritik. Das ZDF hat da eine klare Haltung. «Der Hass auf Jan Böhmermann spaltet die Gesellschaft, für die wir gemeinsam mit unseren Werten stehen, darum muss die wehrhafte Demokratieabgabe allen Versuchen entgegentreten, Hetzte gegen Jan Böhmermann salonfähig zu machen, die zu einer Stärkung des Randes, aus dem sie kommt, führen würde», heißt es im Ticker.

Die Grüne Jugend hat das gleiche Recht der Jugend wie jede Jugend
Die Jugendlichen aller Zeiten machen sich nun mal ihre eigenen Gedanken, das ist bei Niete Jettzard nicht anders. Die Slogans auf Kappe und Pulli sind zwar nicht ihre eigenen Gedanken, aber das macht es gar nicht schlimmer, sie traut sich nur, das auszudrücken, was in der Partei gemeint wird. Ihre eigenen Gedanken waren es, diese Sachen zu tragen und sich nicht zu entschuldigen, gar zurückzutreten. Das verdient unseren Respekt.

Häufig gestellte Frage: Was ist mit den Studien, die zu einem unklaren Ergebnis kommen?
Studie kommt zu klarem Ergebnis, das ist eine Nachricht, wie wir sie gewöhnt sind, auch in der Formulierung Studie mit klarem Ergebnis. Dass klare Ergebnisse der Normalfall sind, dürft kein Zufall sein. Dennoch kommt die Frage auf, was eigentlich mit den Studien geschieht, die ohne klares Ergebnis bleiben, werden die verheimlicht? «Das ist eine steuerbordvulgaristische Komplottfabel», heißt es aus der Zentralakademie für Studien. «Die sind alle einsehbar, es interessiert sich nur niemand für sie», lautet die Erklärung, die einleuchtet.

Und plötzlich beklagt der Bundesbeauftragtenkoordinator Überlastung – Das steckt dahinter
Der Koordinator für die Bundesbeauftragten soll eigentlich dafür sorgen, dass die einzelnen Bundesbeauftragten noch besser harmonieren und sich nicht gegenseitig überbieten. Keine leichte Aufgabe, doch wer sich ihr stellt, sollte Organisationsgeschick einbringen. «Die Überlastung war nur vorübergehend wegen eines Mangels an Kaffee bei den Beratungen», beschwichtigt der Bundesbeauftragtenkoordinator die geäußerten Sorgen nach seinem unvorhergesehenen Totalzusammenbruch.

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