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Plural hin oder her, der Klitoris fehlt letzlich jede Existenzberechtigung. Mumu und Ständer brauchen keine Klitoris, sie kommen auch ohne sehr gut miteinander zurecht. Letztlich ist die Klitoris nichts weiter als ein Klimaschädling.
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Lieblingsbegriff (Tagesschauder) 20.10.26
Seite 1934
"ÖRR-sinnig".
Sozusagen der Elativ zu gestört, irrsinnig, wahnsinnig.
"Klitoris muss durch Klitoris geführt werden", hätte Hitler 1950 gesagt, wenn er den Krieg gewonnen hätte. Damit dürfte sich das Thema erledigt haben, jedenfalls bis die AfD das Vierte Reich gründet und alle nichtweißen Klitoretten deportiert, nach Klitoristan oder wohin auch immer, bloß weg, weit weg, und die Negerschwänze noch dazu.
Es war einmal ´ne flotte Doris,
die hatte Stücka drei Klitoriss.
„Was soll ich dummes Huhn
denn mit den dreien tun?“
So fragte sich das heisse Mädchen,
und aß zunächst ein grün Salädchen.
Da tauchten plötzlich auf drei Borisse:
„Ah! Da sind ja un´sre drei Klitorisse!“
Da hub das Rammeln lustig an,
sie hatten nun mal diesen Hang.
Zum Schluss da meinte Doris froh:
„Gerade recht sind drei Klitorissen,
für drei von diesen scharfen Borissen“.
Was sollen wir denn jetzt machen? Der Franzose kackt ab, der Ukrainer immer noch nicht, Putin trumpt rum, die EU melkt, die Altparteien gehen kaputt, die anderen Parteien sind links und rechts mit nichts dazwischen, Berlin wird kommunistisch und fällt demnächst, Merz ist am Rand des finalen Wahns angelangt, die Panda-Apothekerin auch, und da soll man vernünftig handeln? Das geht ja gar nicht. Frauen können in solchen Zeiten wenigstens ihre Klitoralgymnastik machen, aber wir Männer sind hilflos. Ich sehe eigentlich nur noch einen Ausweg: Unvernünftig handeln. Weil's ja vernünftig nicht mehr geht. Morgen fange ich damit an. Soll Merz ruhig sehen, was er davon hat.
Das postklitorale Frankreich liegt in Trümmern, und wir streiten uns über den Plural der Klitoris. Na toll. Klitora! Klitorae! Klitorien! Klitoriden! Klitori! Klitomehrere! Klitoplural! Schon gut, ich hab's nochmal versucht, aber jetzt sollte wirklich unser Nachbar Frankreich ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Um wieviel klitoraler ist er noch als wir – oder umgekehrt? Wie können wir ihn klitorell unterstützen, ohne von linksmigranischen Klitorisleugnern angezündet zu werden? Ist Brigitte Macrons Klitoris rissiger als ihre Gesichtshaut, und wie können wir es herausfinden? Liegen in Verdun auch Klitorisse? Ist das Baguette der Klitoris nachgebildet oder dem Negerschwanz? Ist der französische Neger eher pro- oder kontraklit? Was geht eher zugrunde: Frankreich, Deutschland oder Brigitte Macrons Klitoris? Und vor allem: Kann die Klitoralgesetzgebung der EU so weit verbessert werden, dass Frankreich sich wieder erholt?
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9. Mai 2025
Konklave im Live-Ticker
+++Nichts+++Nichts+++Nichts+++Jetzt doch was, ach nein, wieder nichts+++Nichts+++Ja doch, jetzt, Papst gewählt! Das war spannend!
Meldungen: Kanzler ruft nationalen Notstand aus
Nach dem üblichen Zurückrudern wurde dementiert, dass es keine Ausrufung des nationalen Notstandes wegen Steuerbordvulgarismus gegeben hätte. «Den gibt es, weil wir unsere Demokratie da schützen, wo es die Menschen von uns erwarten, nämlich draußen im Land», sagte der Bundeskanzler persönlich. Kanzleramtsminister, Regierungssprecher, Fraktionsvorsitzender und Generalsekretär nickten zustimmend, Lars Klingbeil zufriedengestellt.
Bundespräsident kann nicht verstehen, warum alle Länder, die sich von uns befreit haben oder die uns befreit haben, sich so von unseren Werten entfernen
Mit klaren Worten gedachte der Bundespräsident unserer Erinnerungskultur, forderte zugleich aber auch die Aufarbeitung der Entwicklungen in den Ländern, die sich als unsere Verbündete oder Mitweltbewohner ausgeben. «Dieser Tag ist Mahnung und Verpflichtung zugleich, dass die Befreiung von Terrorherrschaft und Willkür kein Freibrief ist, die Politik der Toleranz und Menschenwürde zu unterlaufen», sagte Frank-Walter Steinmeier mit angemessener Gedenktagsmiene.
Lars Klingbeil verlangt, die Beweise zu sehen, warum das Amt die Einstufung aussetzt
Ein starkes Zeichen für die Demokratie der Mitte setzt SPD-Chef Klingbeil mit seiner Forderung, dass die Beweise auf den Tisch gelegt werden. Eine nachgeordnete Behörde könne nicht einfach erwarten, dass die Entscheidung einer Einstufungsrücknahme einfach von der Öffentlichkeit kritiklos akzeptiert werde, sagte er der ZZ, und damit befindet er sich in Übereinstimmung mit den Medien, die auch nicht ihre Rolle darin sehen, ohne Belege und damit ohne Möglichkeit für eine eigne Bewertung einer amtlich verkündeten Rücknahme zu folgen.
Örtlicher Typ trägt Frisur im Vor-20-Jahren-Stil, bevor es wieder Trend wird
Wenn ein Trend erkannt wird, ist er vorüber. Aber den Trend auslösen, das ist Kult. Darum lässt sich der örtliche Typ die Frisur wie vor zwanzig Jahren machen. «War gar nicht so einfach, einen Friseur zu finden, der das noch draufhat», sagte er der ZZ. Fündig wurde er schließlich im Studio «Um Haaresbreite».