Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Das reichlich opake Phänomen des Kulturnegers bezieht seine Opazität zunächst aus derjenigen des Negers selbst, die ja alle Charakteristika einer totalen Sonnenfinsternis aufweist. Aber damit – und das muss klar gesagt werden – ist die Konglomeranz der beiden Negritäten bereits erschöpft. Denn die kulturelle Opazität eines Negers unterliegt Eigengesetzlichkeiten, die mit negralen Haut-Opazitäten auch nicht das Allergeringste zu tun haben, sprich independent sind. Nein, die kulturelle Opaziät ist in nuce transmisk und damit rein rezeptional erudiert. Sie spiegelt das Ausmaß, in welchem der Kulturneger als solcher wahrgenommen, mithin erkannt wird. Und dieses Ausmaß ist seit jeher und bis heute – man zögert, es auszusprechen – beschämend mikrotisch. Es wird schlicht nicht krediert, dass ein Neger ein Kulturneger sei. Aber können wir das so stehen lassen? Ich denke, nein. Wir sollten in uns gehen und nach negroformen Kultur-Rezeptiven suchen, um gegen diese im Wortsinn barbarischen Apperzeptionspraxis zukünftig besser gewappnet zu sein. Denn vergessen wir nicht: Hier steht nichts Geringeres als das Wohl des Kulturnegers auf dem Spiel.
Jim ist mindestens so sehr Kulturneger wie Bordneger. Auf der Artemis ging das bloß ein bisschen unter wegen dem vielen Sex, zu dem er vetraglich verpflichtet war. In seiner Freizeit hört er jedenfalls am liebsten Beethoven, Schubert, Wagner und Schönberg, dazu liest er vorzugsweise Proust, Rilke und Joyce.
Bordneger Jim hat mal eine Teflonpfanne geschenkt bekommen, aber die verstaubt im Regal. Als Mann von Geschmack brät er sein Steak grundsätzlich nur in der original französischen Gusspfanne von Le Creuset.
Ich habe nie begriffen, warum wir die Teflonpfanne angeblich der Raumfahrtforschung verdanken sollen, denn selbst Bordneger Jim wäre nie auf die Idee gekommen (hoffe ich), im Raumschiff ein paar saftige Steaks zu brutzeln.
+++ WALKRIEG: Timmys Ärztinnen bekämpfen sich bis aufs Messer +++ Ist es der Streit um die beste Behandlung, oder steckt mehr dahinter? +++ Experte: "Nein, weniger. Es ist die übliche Stutenbissigkeit zwischen Frauen" +++ Erschreckend: Schon mehrere Verletzte – und eine Ärztin liegt sogar im Koma! +++ Walrettungspublikum überzeugt: Männer würden das besser machen +++ Psychologe: "Ja, die wollen eben nicht bemuttern, sondern retten" +++ Muss die fortschreitende Verweiblichung der Walrettung gestoppt werden? +++ Bärbel Bas: *kratz* *beiß* *kreisch* +++ Ärztinnenstreit eskaliert weiter wieder Verletzte! +++ Warum greifen die Männer nicht ein? +++ Männer-Antworten: "Ich bin doch nicht blöd", "mir reicht meine Furie zuhause", "ich will sie scheitern sehen", "ich warte, bis sie heulend angekrochen kommen" +++ Erschütternde Studie: Männer sind überhaupt nicht mehr galant +++
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
17. Januar 2025
Wer sagt, dass Politik immer nur die Kunst des Möglichen sein muss? Robert Habeck jedenfalls nicht. Er hat schon wieder in bewährter Manier sich selbst neu erfunden und damit nicht nur seine bisherigen Fans überrascht. «Die Zahlen sprechen für sich», heißt es dazu aus dem Wirtschaftsministerium.
Friedrich Merz mit Klarstellung: «Ersparnisbremse-Idee von uns entwendet»
In der Politik geht es besonders zu Wahlkampfzeiten darum, wer eine Idee zuerst gehabt hat, denn die Wähler wählen nicht das Original, sondern die verbesserte Version. Darum betont Friedrich Merz, dass die Idee zur Ersparnisbremse von ihm ist, weil die Schuldenbremse verhindert, dass die Ersparnisse in Staatsschulden umgewandelt werden. «Hier dürfen ungefilterte Meinungen keine Berücksichtigung finden», sagte er der ZZ.
Die Hamas darf sich nicht benachteiligt fühlen
Die Triumphbekundungen der Palästinenser dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie einen demütigenden Deal eingehen mussten, bei dem ihre Auszutauschenden als wertloser gelten. Die Feuerpause wird nicht reichen, sich zu regenerieren. Die Hilfszahlungen müssen dies berücksichtigen.
Presserat stuft Ausdruck «Berliner Schule» als Hassrede ein
Als diskriminierender Ausdruck unterhalb des Jahresunwortes ist «Berliner Schule» von Presserat, Kirchen und Gewerkschaften auf die Liste der Sensiblen Nichtverwendungen gesetzt worden. «Mit diesem Ausdruck werden Nachrichten von klischeehaftem pauschalisierendem Inhalt in Verbindung gebracht, die geeignet sind, den Zusammenhalt nachhaltig zu beeinträchtigen», heißt es in der nicht bindenden Empfehlung.
Welche Stimmung in der SPD herrscht, wird Sie überraschen: Alle sind entspannt und gelassen, weil es sowieso nicht mehr darauf ankommt
In der SPD ist die Stimmung keineswegs am Null-, sondern am Siedepunkt, weil es so ist, wie schon Janis Joplin im Text von Kris Kristofferson sang, Freiheit ist, nichts mehr zu verlieren zu haben. Die Ortsgruppensitzungen sind nur noch wilde Orgien im spätrömisch-dekadenten Stil, nur ohne Weintrauben. «Danach kann es nur aufwärts gehen», dieser Optimismus prägt die Partei.