Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Neulich auf der Demo (Kurzroman) 01.04.26
Seite 1847
Vanessa-Kim, 21, hatte den üblichen linksradikalen Widerstandsbüschel auf dem Kopf, schwarz mit neongrünen Strähnen und nach allen Seiten stachelnd. In ihrer dunkelrot geschminkten Empörungsflunsch hing die obligatorische Zigarette, die sie ostentativ übellaunig hin- und herschob. Ihre kleine, gänzlich unspektakuläre Stupsnase schien einer 13-Jährigen zu gehören, wie überhaupt das rundliche, käsige Gesichtchen an alles denken ließ von Kindergarten bis Gesamtschule, nur nicht an politischen Aktivismus. Unter der niedrigen Stirn saßen die blassblauen Augen mit schwarzer Kriegsummalung im Gothic-Stil und überrasselt von silbernen Augenbrauen-Ringchen im Dutzend. Das ganze Gesicht war weiß getüncht (Joker? Zombie? Leiche?), es wies erwartungsgemäß noch weitere Metallteile auf (Nase, Unterlippe, Wangen), und insgesamt wirkte es wie verwüstetes Gelände bei der Schlacht von Verdun.
Ein solcher Kopf also saß auf dem restlichem Körper – und der spiegelte getreu alle Stilmerkmale des ersteren. Vanessa-Kim war klein von Wuchs, nämlich höchstens 1,60 m (Collien Fernandes, ebenfalls eine kleine Wurzel, hatte immerhin 1,64 m zu bieten), sie war schmal, wenn nicht gar dünn, und sie ließ an keiner Stelle jene Ausbuchtungen erkennen, die man als spezifisch weiblich wahrzunehmen gewohnt ist. Irgendwie wirkte ihr Körper, als wäre er nicht ganz richtig zusammengeschraubt – so konnte man vielleicht den "schlottrigen" Eindruck beschreiben, den man von ihr hatte. Die Kleidung hingegen war aufrichtig bemüht, genau diesen Schlotter-Eindruck zu konterkarieren (oder, wer weiß, vielleicht sogar zu dekonstruieren), denn sie war enganliegend, besonders natürlich die Hose, aber auch die Lederjacke, sie war teilweise zerfetzt, und sie war überwiegend schwarz bis hinunter zu den kleinen Springer:innen-Stiefelchen. Kurz, die Kleidung war linksradikaler Straßenkampf-Standard der 20er Jahre – ein Stil, der hier einmal mehr zeigte, wie viel Gothic noch darinsteckt. Das kam vermutlich von den Frauen, die ja die eigentlichen Gothic-Freaks gewesen waren – wer erinnerte sich nicht gern an die goldigen Gothic-Mädels-Gesichtchen mit den todernsten Mienen! –, und die jetzt, als Kämpfer:innen gegen alles außer sich selbst, ein Stück Kinderzimmer mit auf die Straße nahmen. Aber jetzt sahen sie nicht mehr goldig aus, sondern nur noch lächerlich.
Dies alles dachte Horst, während er Vanessa-Kim auf der Bühne des "Hate all Men!"-Festivals abtaxierte. Er war sicher, dass er sehr genau hingeschaut hatte, und dass er sich ehrlich bemüht hatte, bei der jungen Dame eine individuelle Note zu entdecken. Doch er war daran gescheitert. Sein Bild von Vanessa-Kim, so musste er sich jetzt eingestehen, glich aufs Haar dem gängigen Linksradikal:innen-Klischee.
Als <> 2010 verkündete, Griechenland bleibt im Euro, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2011 sagte, sie wolle alle Atomkraftwerke abschalten, hielt ich das für einen Aprilscherz.
Als sie 2015 verkündete, man könne D'lands Grenzen ja sowieso nicht schützen und Millionen Sozialschmarotzer, Messerstecher, Gruppenvergewal-tiger und Judenhasser ins Land schleuste, ...
Als sie verkündete, sie wolle nun auch alle Kohle kraftwerke abschalten,...
Als 2021 die Ampel anfing und Bärbeck, Habock, Fääser Minister wurden, ...
Als Merz 1 Billion neue Schulden aufnahm,...
Bitte keine Aprilscherze, ich kann nicht mehr.
Problemwal "Timmy" darf friedlich sterben, statt weiter von grünen Heulbojen belästigt zu werden! Diese erstaunliche Walwende haben offenbar die Wal-Ethiker aus aller Weit angestoßen, indem sie den Wal-Tod als etwas Natürliches eingeordnet haben. Kann sein, dass auch ein Wal-Geistlicher seinen Segen dazugegeben hat ... jedenfalls ist der Fisch geputzt. (Ethiknutte Alena Buyx hätte bestimmt für Impfen plädiert, aber die ist ja nicht quwalifiziert.)
+++ „Alhamdulila!“ entfuhr es dem Terrorafghanen „Beim Regenbogen unseres Homopheten! Wenn die Syrenden zu 80% ausgereist werden, dann haben wir die Schlacht gewonnen! Almanistan ist unser! Die Germanendinnen werden unsere Beute sein!“ +++ In einer ersten Straßendirnenbefragung äußert sich Milf Göre Eckhardt nicht weniger euphorisch: „Germanistan wird sich verändern und ich freue mich darauf! Auf meine Spalte können die Kalifen zählen.“ +++
eine gute Voraussetzung zum Arbeitsantreiber. Da lernt man u.a. (Seeschlacht bei Salamis), wie die antiken Trieren funktionierten, nämlich notfalls auch mit Peitsche.
Die ollen Kreischweiber (Herz statt #muschiaufdemkopf) legen sich mit den örtlichen Talahons an und prügeln sie mit ihren Schildern (s. o.) zum Abschiebeflughafen. Dort großes Volksfest mit Döp-dödö-döp-Gesängen. Nächste Woche Familienzusammenführung in Somalia und Tribunal in Brüssel.
In einem Gastbeitrag für den SPIEGEL hat Bernd Zeller die Verdienste von Frank-Walter Steinmeier gewürdigt. Seine bisherige Haltung gegenüber dem Staatsoberhaupt nannte er "ideologisch verblendet" und "verfehlt". Steinmeier habe für Deutschland mindestens so viel getan wie die Syrenden, die NGOs oder das ZDF. Der Beitrag stieß online auf die Lesenden und wurde von einer breiten Mehrheit als Aprilscherz delegitimiert.
Aussage gegen Aussage +++ Rückführung von 80 Prozent der Syrenden: Wer hat's gesagt ? +++ Syrischer Präsident al-Scharaa (ehem. bei al-Qaida und al-Nusra, Terroristenführer, Militärführer im Bürgerkrieg) oder Bundeskanzler Merz (CDU, 500 Mrd. Sondervermögen für Investitionen, de fact 90 Prozent als Ersatz für diverse Posten im regulären Haushalt) +++ Wem glauben die Deutschen eher? +++
Seite 1
Spenden Sie, soviel Sie wollen ohne Gegenleistung.
oder per Überweisung an Bernd Zeller
DE59820400000266931500 BIC: COBADEFFXXX
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
18. Dezember 2024
Die Glaubwürdigkeit des Journalismus darf nicht durch die Politik in Mitleidenschaft gezogen werden
Journalismus von guter Qualität darf sich mit keiner Sache, auch keiner noch so guten, gemein machen. Denn die Sachen sind nur so gut, wie sie vermittelt werden, und das hängt zuvorderst an den Politikern. Fällt deren Ansehen, bedingt durch Erosion der Glaubwürdigkeit, darf dies nicht auf den Journalismus abfärben. Gerade nach so einem Ampel-Desaster brauchen die Menschen nun die Medien, an die sich klammern können. Nur gut, dass wir nie in die vorbehaltlose Nähe gerutscht sind und immer den professionellen Abstand gehalten haben.
Können Drohnen die Amtseinführung von Trump abwenden? Experten warnen vor überzogener Zuversicht
Noch ein Monat bis zum Ausbruch der zweiten Amtszeit von Präsident Trump. Viele setzen ihre letzten Hoffnungen auf die nun überraschend auftauchenden Drohnen. Doch Experten warnen, darin Zeichen für ein Wunder zu sehen, wie es bei Kometen und ähnlichen Erscheinungen getan wird. «Wenn Kamala Harris nicht die Erlösung bringen konnte, können es die künstlich intelligenten Flugobjekte auch nicht, selbst wenn sie dies vorhaben sollten», heißt es im Leitartikel der New York ZZ.
Ex-Grünenvorsitzende mahnt, die Bürger wie erwachsene Menschen zu behandeln, damit man von ihnen Steuern nehmen kann
Eine Gesellschaft, die nur aus Randgruppen besteht, ist zu einhundert Prozent förderungsbedürftig. Doch um die dafür nötige Kreditwürdigkeit zur Schuldenaufnahme herzustellen, reicht die Arbeit der Kulturschaffenden, Meldestellen und Antidiskriminierungsbeauftragten nicht aus. «Außerdem brauchen wir volle Strafmündigkeit bei Beleidigungen von Politikern, um zumindestens die Geldstrafen zu generieren», sagte die grüne Ex-Vorsitzende in ihrer neuen Rolle als Offensprechende.
Erwachsenen gleichgestellt: Menschen
Manuela Schwesig geht gegen Desinformation vor, sie hätte einen Mann für dreißig Tage ins Gefängnis gebracht, weil er sie bezichtigt habe, Tünkram zu reden
Müssen Politiker sich alles gefallen lassen an Bekundungen von Groll und Abscheu? Alle jedenfalls nicht. Ministerpräsidentin Schwesig sieht sich der unguten Information ausgesetzt, ein von ihr angezeigter Mann habe für dreißig Tage ins Gefängnis gehen müssen und seinen Job verloren, weil er ihr nachsagte, Tünkram zu reden, und wehrt sich gegen dieses Narrativ. Wer diese Desinformation weiterverbreitet, muss mit den üblichen Lektionen rechnen, bis er sie gelernt hat.
Aus Worten werden Taten? Der örtliche Typ hat es getestet – Das Ergebnis wird Sie nicht überraschen
Da die Nachbarin ganz vehement die Ansicht vertrat, «doch, ja, Worte werden zu Taten», machte der örtliche Typ die Probe aufs Exempel und sagte: «Sex». Obwohl aber nichts dergleichen passierte, rückte durch diese Evidenz die Nachbarin indes nicht von ihrer Auffassung ab. «Na bestimmt irgendwo», meinte sie diesbezüglich.