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Die Mel-Nase ist natürlich nicht unmäßig lang, sondern unmäßig hoch! Sorry, falsches Adjektiv benutzt. "Lang" ist bei Nasen, was nach vorne geht, "hoch" ist das, was von der Nasenwurzel nach unten geht. Die Mel hat zwar einen langen Stecken im Gesicht, aber der steht senkrecht.
Die Mel-Visage ist lustig. Ich als Nosologe möchte noch auf die unmäßig lange Spargelnase hinweisen, die dazu einiges beiträgt. Und wie sie manchmal die Augen aufreißt, wenn sie im linksgrünen Furor ist! Herrlich. Da denkt man, o Gott, gleich sackt das ganze Gesicht in sich zusammen, so fragil, wie das konstruiert ist.
Nö, warum soll man so'n Scheiß gucken und ihm "Klickzahlen" verschaffen. Wissen doch eh alle, dass die Ammann mit ihrer widerlichen Backpfeifenvisage einen an der Waffel hat.
Das Siegmund-Interview bei "Ben ungescriptet" bricht alle Rekorde, es hat schon fast 1,8 Millionen Aufrufe (seit gestern!), aber ein kleines gallisches Dorf bzw. linksgrünes Blog will sich nicht geschlagen geben und kämpft weiter gegen den übermächtigen Feind: "Amann unframed", das Mikro-Blog von Melanie Amann, Name offenkundig abgekupfert von "Ben ungescripted", genannt auch "Amann unseen" wegen seiner winzigen Reichweite. Also: Ben interviewt den momentan entscheidenden Player im Politgeschäft, alle wollen's sehen und tun's auch. Und wen interviewt Melanie unterdessen? Jetzt, wo der Gegner aufdreht wie verrückt? Ein linksgrünes Schwergewicht könnte man da schon erwarten. Aber Melanie lädt keines ein, vielleicht hat sie auch einfach keines, sondern sie nimmt – die Vize-Chefin der Hasshilfe bzw. HateAid, Josephine Ballon. Leute, das ist so unglaublich bescheuert. Was will sie denn mit der? Noch dazu zu diesem Zeitpunkt? Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist es mikrobloggerischer Selbstmord. Ich kann mit höchstens vorstellen, dass sie sich gedacht hat: Okay, wenn der Ben einen Rechtsextremisten interviewt, nehm ich eine Lixsextremistin. Guckt euch das Interview an, es ist einfach das Letzte – und sehr, sehr lustig. Ein besonders irrwitziges Beispiel daraus: Melanie fragt Josephine, wie es denn kommt, dass ihr so häufig eine linksgrüne Haltung zugeschrieben wird. Ja, "zugeschrieben" "wird"! Und Josephine steigt dankbar drauf ein. Das ist alles so extrem albern.
Sonntag. Der große Relotuissaal liegt verwaist in seiner Etage. Der zwölften. Im SPIEGEL-Hauptquartier. In Hamburg. An der Relotiusspitze 1. Es ist eine bedrückende Szenerie: Hier ist gestern die Demokratie gestorben. Nach langem, hartem Kampf. Die Journalist:innen konnten sie nicht mehr retten. Obwohl sie alles, wirklich alles gegeben haben. Aber das ist dem großen Relotiussaal offenbar egal. Er gähnt nur noch – vor Leere. Er scheint alles vergessen zu haben. Eine Maus durchquert ihn, wird von einem verirrten Sonnenstrahl getroffen und verschwindet hinter der Seitenverkleidung. Ansonsten ist alles tot. Mausetot.
„In New York regt sich Widerstand gegen die geplante Ehrung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Einwohner und orthodoxe Aktivisten sammeln Unterschriften gegen einen Festabend zu seinen Ehren sowie gegen die Verleihung des "Beacon of Hope"-Preises der griechisch-orthodoxen St.-Nikolaus-Kirche.“
Da soll doch der Blitz einschlagen! Jetzt wird dem Selenskij sogar das bisschen Hoffnungsschinken aus der Hand geschlagen, das bisschen bescheidene Atzung, mit dem er seinen hungrigen Leib laben will. Wo soll das noch hinführen? Jawohl, ins Vierte Putin-Reich, und gerade davon sollten wir, und damit meine ich alle.
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6. Dezember 2023
Von diesem wiederkehrenden Alptraum wird Robert Habeck geplagt
Schlimm, immer wieder träumt Robert Habeck, von draußen ertönt zum Fenster herein der Ruf: Hier spricht die Wirklichkeit, ergeben Sie sich, Sie sind umzingelt! Manchmal kommt dieser Alpdruck sogar mehrmals in einer Nacht, wie er im Gespräch mit ZZ-psycho erzählt. «Immerhin habe ich bisher nicht nachgegeben, auch wenn der Traum dann wahrscheinlich verschwinden würde», meint der Minister sichtlich entschlossen.
Greta Thunberg hat die Sorge, dass es zu heiß wird, um Palästinensertücher zu tragen
Das Palästinensertuch ist immer noch das stillste Mittel, um die Befreiung Palästinas von Israel zu fordern, bedeutet aber nicht, dass man nicht auch laut wird. «Wenn es heiß wird, muss man eben mehr mit den Fahnen wedeln, aber zu dieser Hitze darf es gar nicht erst kommen», forderte Greta auf der großen Hamas-Demo von der Spree bis an die Nordsee.
Die Schuldenbremse ist in Wahrheit eine Spaßbremse
Die Richter in Karlsruhe haben gut lachen, ihr Geld ist sicher. Aber der Staat hat mehr Aufgaben zu bewältigen, die Investitionen in die Infrastruktur müssen möglich sein, nachdem der Staat seine Kerndiener versorgt hat. Wer das Instrument der Schuldenaufnahme von einem Notstand abhängig macht, legt die Axt an die Demokratie, die ohne ausreichende Finanzausstattung nur noch mehr an Zuspruch verliert. Und das hält keine Gesellschaft aus, ohne dass die Spaltung zu zerreißen droht.
Statistik: Die meisten Weihnachtsmärkte verlaufen friedlich
Sie sind ein Relikt aus der Zeit des Privatkonsums, die entfesselten Weihnachtsmärkte in der Adventszeit, von denen kaum noch jemand weiß, wozu sie eigentlich noch da sind. Auf jeden Fall sind Vorfälle, von denen man hört, nicht überdurchschnittlich häufig, es gibt nur zur Zeit mehr Weihnachtsmärkte. Die meisten Tatverdächtigen hätten auch andere sein können, teilt das Innenministerium auf Anfrage der ZZ mit.
Schüler wehren sich gegen PISA-Studie: Bysurasisd
Nicht nur mit identitätsstiftenden Gruppenpartys, sondern auch mit klaren Worten positionieren sich die Schüler gegen die diskriminierenden Ergebnisse der PISA-Studie. Darauf angesprochen antworten sie mit einem unmissverständlichen «Bysurasisd», was die Finger auf den wunden Punkt legt. Alle, die den Weckruf gehört haben, sind alarmiert und fordern mehr Geld für Schulen.