Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Habermas hat, horribile dictu!, in der Tat eher eine Theorie des "kommunistischen" Handelns verfasst denn eine des kommunikativen – dies sei hier zunächst inkriminalisiert, freilich ohne letztgültige normative Perseveranz, die ja in einem embryonalen Diskursstadium wie dem vorliegenden nur dysfraktionär sein könnte. Gleichwohl sehen wir bei näherer Inokulation eine durchaus beachtliche Reihe von Reziprozismen, die wir keinesfalls deluminieren dürfen, wollen wir den von Grund auf interphänomenalen Charakter des fraglichen Problemfeldes halluzinieren. Und dabei kommen wir – "wir" hier im engeren Sinn gemeint: wir, die Paläo-Apologeten der internationalen Transphilosophie – zu einem ganz klaren Resultat, welches wir dementsprechend (und somit Wittgenstein parodierend) auch genauso klar, sprich mit klaren Worten sagen können. Es lautet: Habermas war inhärent präputinesk. Sein Denken gründete tief in einem, wenn man es so sagen kann, quasi-russistischen Kommunistizismus. Dieser wurde zwar abgemildert, weil Habermas kornblumerant war, doch er wirkte suppressiv im Verborgenen und war gewissermaßen stets auf dem Sprung, infiltrativ-kontaminativ in Habermas' Denken einzugreifen. Eine Nachbemerkung: Sollte dieser unser Befund toxisch erscheinen, so möchten wir festhalten: Es hätte noch schlimmer kommen können.
Mit seiner Theorie des kommunistischen Handelns hat uns Habermas gezeigt, wo Hammer und Sichel zu hängen haben, wenn eine Gesellschaft zukunftsfähig sein will. Netter Versuch von ihm, aber er hat leider übersehen, welche Konsequenzen das nach sich zieht: Ist die Gesellschaft herrschaftsfrei, dann ist sie bald auch wirtschaftsfrei. Weil ja Wirtschaft nur mit Herrschaft funktioniert, d.h. da geht der Dialog senkrecht von oben nach unten und nicht seitlich auf gleicher Augenhöhe. Habermas wird's nicht mehr erleben, was uns hier noch alles blüht ...
+++ Bundeskanzler Merz erklärt heute: Nach dem Sieg des Iran gegen die USA ist heute Frank-Walter Steinmeier zum Großajatollah Deutschlands ernannt worden. Seinen Anweisungen ist unverzüglich Folge zu leisten. Alle Männer müssen fortan Vollbart tragen. Alle Frauen müssen beschnitten werden, dabei ist auf angemessene Hygiene Rücksicht zu nehmen (keine Pizzamesser, keine Gartenhandschuhe tragen, nicht anschließend mit entzündetem Schwarzpulver die Wunde desinfizieren usw.). Homosexuelle werden deutschlandweit einmal pro Woche mittels der lokalen Baukräne aufgehangen. Alle Polizeiwachen müssen (falls nicht schon vorhanden) ihre Keller schallisolieren, damit niemand das Gebrüll hört. Grüne und linke Politikerinnen werden ihrer von Allah bestimmten Verwendung zugeführt. Allahu Akbar! +++
gibt es nur noch auf dem Oktoberfest in der dritten Person, maskulin,Vokativ!
Hmm, wenn man keine Immobilien 10.04.26
Seite 1850
mehr kaufen darf, hört das dann mit der Korruption in Berlin auf? Vollpfosten sind, zumindest in bezug auf den Intellekt betrachtet, der Unbeweglichkeit zuzurechnen.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. September 2023
Abstreit-Affäre
Deutschland fragt: Was wusste Monika Gruber?
Der mit seiner Umstrittenheit unzureichend umgehende bayerische Wirtschaftsminister, dem jedes Gefühl für die Notwendigkeit eines Rücktritts zu fehlen scheint, wird vom Ministerpräsidenten, der sowieso kein wählbares Integritätsniveau besitzt, im beschädigten Amt belassen. Aber es gibt eine Vorgeschichte, die Demonstration mit Monika Gruber. Sie ist zwar aus weiteren Aktionen ausgestiegen, hüllt sich aber in eine Mauer des Schweigens, was sie gewusst hat. «Wir haben Grund zu der Annahme, dass es mehr ist, als sie sagt, höchstwahrscheinlich wusste sie alles längst», heißt es aus dem ZZ-Rechercheverbund.
Digitalisierung der Meldestellen kommt gut voran
Die Digitalisierung hält in den Meldestellen Einzug, aber auch die Meldestellen selbst tun das, was die Digitalisierung natürlich sehr viel einfacher macht, als wenn da was Vorhandenes umgestellt werden müsste. «Damit ist ein Zeichen gesetzt, dass die Digitalisierung insgesamt auf einem guten Weg ist», sagte die Digitalisierungsbeauftragte der SPD im ZZ-Gespräch.
Dieser Bundeshaushalt ist ein Armutszeugnis
Geldprobleme sind Probleme, die sich mit Geld lösen lassen. Christian Lindner hätte alle Möglichkeiten dazu, weil das Bundesfinanzministerium das einzige Geldhaus ist, dem nicht die BaFin im Nacken sitzt. Doch in Sachen kreativer Buchführung herrscht Fehlanzeige. Die Chance auf Durchfinanzieren statt Kaputtsparen wurde vertan. Die Koalition braucht sich nicht über Reaktionen zu wundern.
Friedrich Merz mit mutigem Reformvorschlag: Steuersatz soll auf einen Bierdeckel passen
Wenn Steuersatz oder sogar die zu zahlenden Steuern auf einem Bierdeckel Platz finden und direkt angeguckt werden können, würde das die Akzeptanz steigern und das Steueraufkommen stärken. Davon zeigt sich Friedrich Merz überzeugt. Außerdem will er der Ampelkoalition zuvorkommen und das Heizgesetz in den Bundestag zur Abstimmung bringen. «So geht konstruktive Oppositionsarbeit», kommentierte er gegenüber der ZZ.
Tourismus: Stelle, wo Olaf Scholz beim Joggen gestürzt ist, wird zum Ausflugsziel
Dass er den Tourismus ankurbeln würde, damit hat der Kanzler wohl nicht gerechnet. Doch seit seinem Jogging-Sturz strömen Touristen in Massen an die Stelle, wo es sich zugetragen hat. Besonders Menschen aus der esoterischen Ecke fühlen sich angezogen. «Dieser Kraftort hat was Magisches», so die einhellige Meinung. Der Absatz an Tassen und T-Shirts mit dem Bild des augenbeklappten Kanzlers spülen weitere Euros in die Kassen.