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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
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Leserbriefe


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zu Seite 1352 


Seite 1          

Achse Kiew – Brüssel – Berlin
04.10.26
Seite 1926

 

- Bestellung aus Kiew
- Freigabe von EU-Brüssel
- Lieferung aus Berlin

 

Nein,
04.10.26
Seite 1926

 

nur die Kartoffelbreireserven der Spaltensoßenpoeten.

 

@
04.10.26
Seite 1926

 

Lagern denn bei uns alleine
die Geldreserven der Ukraine?

 

Kurz & bündig
04.10.26
Seite 1926

 

Selenskyjs Oligarchen
brauchen wieder neues Geld.
Flugs eilt dorthin der Kanzler
und liefert, wie bestellt.

 

Püree-Lyrik
04.10.26
Seite 1926

 

„Ne' große Portion Kartoffelbrei!“,
wollt' der Copilot bei Fly-Dubai.
„Hamma nich“, musst hören er,
obwohl er Hunger als ein Bär.
Drum sann er stracks auf Mord,
zog heraus die Axt an Bord.
Und die Moral von der Geschicht?
Verweig're nie den Brei ihm nicht.

 

So viel umständlicher ist es, Püree zu bestellen
04.10.26
Seite 1926

 

Ist der auch laktosefrei?
Nehm' ich den Kartoffelbrei!

Ist denn am Braten viel Soße für'n See?
Nehm' ich doch gern das Kartoffelpüree!

 

@Spaltenpoet@Soße
04.10.26
Seite 1926

 

Wir sind nicht bloß Brüder, nicht bloß Blutsbrüder, nein wir sind Kartoffelbreibrüder. Leider Gottes wurde und wird der Kartoffelbrei in der Kunst sträflich (das sagt man an dieser Stelle immer) vernachlässigt, zu Ungunsten der Salzkartoffel und der Nudel. Das einzige nennenswerte Gemälde, das die KI bezüglich Kartoffelbreis anbietet, ist David Potwins „Potato Eater“. Ich kannte vorher weder Maler noch Gemälde, und ich kann mich des Eindrucks kaum erwehren, dass dieser Farbkleckser Potwins auf Seiten der Salzkartoffel oder der Nudel steht und daher plumpe Anti-Kartoffelbrei-Propaganda abgeliefert hat:

https://a.1stdibscdn.com/henry-david-potwin-paintings-mashed-potato-eater-contemporary-surrealist-gluttony-portrait-painting-for-sale/a_5513/a_104232221655823904255/CA19_2022_0531_3978_1_master.JPG

 

Wir müssen handeln
04.10.26
Seite 1926

 

Böhmermann ist raus, für ihn kommt Florian Schröder.
Er ist auch ein "renommierter Kabarettist", genau wie Böhmermann, und sein bekanntester Satz ist:

"Jeder AfD-Wähler ist ein Nazi."

Genau so. Jedes Wort. Wer's nicht glaubt: YouTube.
Wer erschießt das Arschloch?

 

Spaltenpoet@Soße
04.10.26
Seite 1926

 

Verblüffend, was Sie schreiben. Da stimmt ja jedes Wort! Wie konnten Sie wissen, dass ich Kartoffel-Geringschätzer bin, aber Kartoffelbrei liebe? Okay, Kant wusste auch nicht, woher er das mit Steinmeier wusste, aber trotzdem: Meinen Respekt. Wenn ich mir schmeicheln wollte, würde ich sagen: Ich dichte offenbar hinreichend heinesch, um vom kundigen Leser verstanden zu werden. Der kann mir quasi in die Seele gucken, wenn er's liest, und so soll's ja sein. (Danke übrigens für "heinesch". Heine ist unter meinen Lieblingsdichtern die Nr. 1, aber das war Ihnen sowieso klar, schätze ich.)

Je nun! Widmen wir uns den Kartoffeln. Für mich ein wirklich interessantes und relevantes Thema, denn, Hosen runter: Ich bin Süddeutscher (Südwest), das heißt Spätzlefresser. Spätzle und Nudeln, am besten jeden Tag. Wenn Sie mit diesen Gottesgeschenken als Standard-Nahrung aufwachsen, dann ist Ihnen die Kartoffelverachtung quasi genetisch eingebrannt. Kein Entkommen möglich. Nur wenn die Oma einen Kartoffelbrei serviert, sprechen Sie drauf an, oder auch mal auf Bratkartoffeln, aber sonst herrscht tiefe Nacht. Vor allem bei Salzkartoffeln. Sie sprechen es ja an! Salzkartoffeln sind der Feind, das absolute no-go, die kulinarische Kreuzigung. Hier kann es keine Überlebenden geben, jedenfalls nicht in Süddeutschland. Der Süddeutsche versteht ja nicht mal, wieso die Kartoffel überhaupt als ernsthaftes Nahrungsmittel gehandelt wird, d.h. als sättigendes (vgl. Sättigungsbeilage! Das behaupten sie ja von der Kartoffel!). Nein, der Süddeutsche hält die Kartoffel für eine Art exotisches Gemüse, das man VIELLEICHT hier und da mal neben das Schnitzel legen kann, aber warum eigentlich, da doch richtiges Gemüse viel besser schmeckt.

Sie sehen: Ich entspreche kartoffelmäßig genau Ihrer Beschreibung. Wir sind kartoffelverwandt bis ins Detail. Das freut mich, das fühlt sich gut an, denn es ist mal was anderes. Wie oft schon wurde ich von Kartoffelfressern diskriminiert, besonders von den norddeutschen! Diese Menschen haben kein Verständnis für Spätzlefresser. Lehnen sie ab. Emfinden sie als Angriffskrieg auf die Kartoffel. Manche haben vermutlich noch nie eine Nudel im Mund gehabt, oder es ist ihnen nicht aufgefallen, weil's so selten war. So, und jetzt noch ein Wort zu "Rote Bete": Auch da herrscht Übereinstimmung mit Ihnen. Mag ich nicht, interessiert mich nicht, finde ich tuckig. Es ist erschreckend!

 

Lohse
04.10.26
Seite 1926

 

Vulgärdemokraten haben auch ihr Gutes !

 

Seite 1          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
3. Februar 2023

Örtlicher Typ hat neuen Slogan
«Örtlicher Typ – mehr als ein örtlicher Typ!» Mit diesem neuen Slogan präsentiert sich der örtliche Typ ab sofort sowohl analog schriftlich als auch bei seinen Internetauftritten im Web und in den digitalen Netzwerken. «Damit fühle ich mich gespiegelt, und bisher habe ich nur positive Rückmeldungen zu verzeichnen», sagt er der ZZ.

Tabuisierte Randgruppe: Suprabinäre
Geschlechteridentitäten fließen nicht nur, sondern auch in verschiedene Richtungen mit verschiedenen Stromlinien. Menschen, die das Geschlecht, das ihnen zugewiesen wurde, noch mehr sein wollen, also sich selbst als noch weiblicher oder noch männlicher als vorgegeben identifizieren, kommen in der Debatte nicht vor und werden in der Sprache versteckt. «Ein > könnte Abhilfe leisten», sagt der Sprecher der Initiative «Suprabinär leben» im Gespräch mit der ZZ und haut auf den Tisch, der darunter zerbricht.

Nancy Faeser will als Ministerin Wahlkampf machen, um die Parteikasse nicht unnötig zu belasten
Die Parteienfinanzierung wird immer wieder in den Fokus des Zentrums gerückt. Im Wahlkampf in Hessen will Spitzenkandidatin Nancy Faeser gar nicht erst Generalverdächte aufkommen lassen, die SPD hätte zu viel Geld. «Termine für die Anwesenheit als Innenministerin gibt es zur Genüge, außerdem werden die Reisen strikt paritätisch abgerechnet», erklärt sie der ZZ-Mediengruppe.

Radiosender kommen mit fadenscheiniger Begründung, warum sie «Jungle Drum» gespielt haben
«My heart is beating like a jungle drum», so was kann eine europäischstämmige Europäerin nicht bringen, auch wenn die Rhythmen selbst nicht aus dem Dschungel angeeignet sind. Dennoch war das Ding der Sommerhit vor einigen Jahren, bis jemand auf den Text geachtet hat. «Wir dachten, als Italienerin darf die das, in Italien gibt es Dschungel», sagt der Sprecher des Zweckverbandes Radio. Die Beweislast hat er nicht zu tragen, wir haben Rechtsstaat, aber das klingt wie eine schnell ausgedachte Schutzbehauptung.
Reagiert schocksensibel: Frau

Regierungsbeauftragter im Kanzleramt sieht Vermittlungsprobleme
Der Beauftragte für Politik im Bundeskanzleramt macht Darstellungsprobleme für die schlechte Stimmung verantwortlich, die bis in die Regierungsebene schwappt. «Die Koordination zwischen dem Vermittlungsbeauftragten und der Kompetenzbeauftragten könnte optimaler laufen» erklärt er im ZZ-Gespräch.

Information für unsere Jenaer Leser
Eigentlich sollten Sie doch von selber immer gucken, ob eine Neue Ausgabe da ist. Aber na ja. Jetzt ist eine, die finden Sie, wie Sie wissen müssten, wenn Sie hier an der Seite unter «auch wichtig» auf seniorenakruetzel.blogger.de klicken, ohne Anmeldung, Datenabschöpfung oder Barrieren.

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