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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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zu Seite 1336 


Seite 1          

Painting News
30.05.26
Seite 1872

 

Im Karikaturismusstreit um Bernd Zeller liegen die verhärteten Fronten offen zutage. Sie zeigen klar eine Spaltung der Namensgebungsgemeinschaft entlang der Achse Gut-Böse: Im Gut-Lager wird Zellers Karikaturismus rein künstlerisch beurteilt, im Böse-Lager liegt der Fokus auf moralischen Aspekten. Von hier kommen Einordnungen wie "rassistisch", "xenophob", "sexistisch", "nudistisch", "lookistisch", "antifeministisch", "rechtsaquarellistisch" oder "staatsdelegitimierend". Der Sprecher des Lagers, Antivolker Bunte (SPD), sagte gestern in klaren Worten: "Was Zeller macht, ist schlicht und einfach Hass-Karikaturismus. So sollte er auch benannt werden." Derweil verhärten die verhärteten Fronten weiter; das Gut-Lager hat für spätestens morgen eine Reaktion angekündigt.

 

ZZ Kleinanzeigen
30.05.26
Seite 1872

 

+++ Sie, 31, Lehrerin, sportlich, sucht gut bestückten Karikaturisten für gelegentlichen Akt, keine finanziellen Interessen +++ Alt-Linker, 74, sucht Backbord-Oma für gemeinsames Brotbacken und mehr +++ Studentin (22) möchte Real Life Chatgruppe aufbauen - bei Interesse bitte melden +++ Ex Kanzler in spe sucht homoerotische Abenteuer, bitte nur ernstgemeinte Zuschriften (mit Bild) +++ Frau (blond, 36, Cup C) Sucht Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal +++ Sensibler Er (59, SPD Mitglied, finanziell unabhängig) sucht Männergruppe zur Burn-Out Therapie +++ Sachse (22/5) mit Tagesfreizeit steht für vernachlässigte Hausfrau zur Verfügung +++ Einsamer (30) sucht Einsame zum Einsamen +++

 

ZZ Kleinanzeigen
30.05.26
Seite 1872

 

+++ Sie, 31, Lehrerin, sportlich, sucht gut bestückten Karikaturisten für gelegentlichen Akt, keine finanziellen Interessen +++ Alt-Linker, 74, sucht Backbord-Oma für gemeinsames Brotbacken und mehr +++ Studentin (22) möchte Real Life Chatgruppe aufbauen - bei Interesse bitte melden +++ Ex Kanzler in spe sucht homoerotische Abenteuer, bitte nur ernstgemeinte Zuschriften (mit Bild) +++ Frau (blond, 36, Cup C) Sucht Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal +++ Sensibler Er (59, SPD Mitglied, finanziell unabhängig) sucht Männergruppe zur Burn-Out Therapie +++ Sachse (22/5) mit Tagesfreizeit steht für vernachlässigte Hausfrau zur Verfügung +++ Einsamer (30) sucht Einsame zum Einsamen +++

 

Von wegen Umlagefinanzierung
30.05.26
Seite 1872

 

Das ist das Ehepaar, das Wurzelbürsten und
Badezusatz verkauft und immer donnertags kommt.

 

Apropos Auswechselkanzler
30.05.26
Seite 1872

 

Als erfolgreicher autodidaktischer Parteienberatungsexperte (Minijob auf 425-Euro-Basis) schlage ich der CDU als Ausweg aus der Krise vor, für alle Noch-Parteimitglieder das System des wöchentlichen oder tageweisen Auswechselkanzlers per Losentscheidung (quasi Kanzlerlotterie) zu praktizieren. -
Nur so kann man
- verzagten Mitgliedern wieder Hoffnung machen,
- sie vom Parteiaustritt abhalten,
- Kritik verstummen lassen,
- auch wieder neue Mitglieder rekrutieren.

 

Samenspender*innen
30.05.26
Seite 1872

 

Neben der Benamsung des Zellerschen Karikaturismus fordern wir dessen Besamung.

 

Carsten Linnemann
30.05.26
Seite 1872

 

Mit meinem Kanzlerbonus eröffne ich zusammen mit dem Papst in Wuppertal eine Herrenboutique.

 

Gelehrtenstreit
30.05.26
Seite 1872

 

Um die Benamsung des Zellerschen Karikaturismus als epochale Kunstrichtung ist eine flammende Auseinandersetzung entstanden. Lehrerinnen fordern den Begriff Neonudodeprirassismus und drohen bereits mit Nacktprotesten. Der Zentralverband der afromigrantischen Wahlhelfer fordert als Bezeichnung hingegen schlicht Rassodeprivismus und schwingt drohend dazu die Nazikeule. In Künstlerkreisen will man sich überhaupt noch nicht festlegen geschweige denn äußern und hat zunächst einmal die nichtmigrantische Künstlervereinigung nach einer nächtlichen Sitzung aufgelöst.
Es bleibt also spannend und wir hoffen in der Sonntagsausgabe der ZZ weiter berichten zu können.

 

Dr. Rottmann (Grüne)
30.05.26
Seite 1872

 

Warum nutzen wir nicht das aufgeblähte Biogas von Timmy zur Energieerzeugung in einer Biogasanlage?

 

Sprachforscher
30.05.26
Seite 1872

 

Eilmeldung aus der Stuttgarter Staatskanzlei +++ The LÄND is am ÄND.

 

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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
28. Dezember 2022

Olaf Scholz gibt in Neujahrsansprache Signal zur Zuversicht: «2023 wird auch vorübergehen»
Mit der ihm eigenen nüchternen Betrachtungsweise trifft der Kanzler in seiner TV-Ansprache nicht nur den Nerv der Zeit, sondern auch die wichtige Feststellung, dass Grund zur Zuversicht besteht: «2023 wird in spätestens einem Jahr vorbei sein, und dann redet niemand mehr davon», muntert er die Zuschauergemeinde auf und bittet sie, diese Botschaft weiterzutragen.

Schreckfund: Heinrich XIII. hätte in Neujahrsansprache zum Ende des Zusammenhalts aufgerufen und mehr Zeichen gegen Solidarität gefordert
Immer mehr Details kommen ans Licht, was die Herrschaft des Unrechts nach dem Umsturz bedeutet hätte. Als neu eingesetzter Autokrat hätte Heinrich XIII. die sofortige Schwächung der Zivilgesellschaft verkündet und die Solidarität aus dem Kanon der Grundpfeiler gestrichen. Auseinanderdriften sowie Spaltung der Gesellschaft wären zum Staatsziel erklärt worden, was ein weiteres Klaffen der sozialen Schere beinhaltet hätte. Das geht aus Entwürfen zu seiner Neujahrsansprache hervor, die von Spezialkräften sichergestellt wurden. Die Presse zeigt sich erschrocken.

Wann die richtige Zeit für die guten Vorsätze eigentlich sein sollte
Sie gehören zum festen Kultbestand des Neujahr-Rituals, die guten Vorsätze, die nicht nur Prominente den Journalisten verraten, sondern alle für sich fassen. Dabei hätte es viel mehr Sinn, gute Vorsätze am Jahresende für den Rest des Jahres zu fassen, da lässt sich leichter durchsetzen, wirklich so lange nicht zu rauchen oder was immer. Denn die wirklich wichtigen guten Vorsätze für das ganze Jahr, die legen unsere Mandatsträger und sonstige bei der Demokratie beschäftigten Verantwortlichen für uns als Ganzes fest, weniger Heizen und mehr bezahlen. Andere, aus privaten Egoismen heraus entstandene Vorhaben würden da nur stören, und das will schließlich niemand, denn dann sind die Vorsätze keine guten.

Karikaturisten fühlen sich vom Pandemie-Ende übergangen
«Wir sind keine Corona-Wendehälse, wir bleiben bei unserer Unterstützung harter Maßnahmen», sagt der örtliche Karikaturist im ZZ-Gespräch. Während andere Journalisten in den Kurs besser einbezogen werden, ist bei den Karikatur-Zeichnern die Wende noch nicht angekommen. «Das macht uns ja so glaubwürdig», betont er, zumal die Zeitungen und Portale so viel Vielfalt zulassen.

Christine Lambrecht bestellt Panzerschmuck für das Zeitenwende-Jubiläum
Wie die Zeit vergeht und wie die Zeitenwende bleibt. Das Einjährige soll gebührend gefeiert werden. «Man soll das Geld auch mal sehen», sagt Ministerin Lambrecht in der ZZ-Bundespressekonferenz.

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