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zu Seite 1324 


Seite 1          

Städteexpreß „Fichtelberg“
13.05.26
Seite 1865

 

+++++ Örtlicher Experte mit steiler These: Brandmauern auch aus Textbausteinen? +++++

 

Mal so gesehen
13.05.26
Seite 1865

 

Offenbar genügt es den Gewerkschaften nicht, dass sie häufig als linke Klimavergifter in den Unternehmen tätig sind und den wirtschaftlichen Abschwung nebst Insolvenzwelle maßgeblich mit zu verantworten haben. Jetzt versuchen sie auch noch, den amtierenden Bundeskanzler frenetisch in den Umfragekeller zu pfeifen, um den Weg für ein Bärbel-Lars-Kanzlerduo frei zu machen.

 

Unsere tägliche Dosis Zivilcourage gib uns heute
13.05.26
Seite 1863

 

dpa-Meldung auf gmx:
"Rassistischer Vorfall in Regio löst Debatte über Zivilcourage aus"
"Haltung überall und jederzeit zu bewahren, besonders wenn es unbequem ist"
"Zivilcourage bürgerliche Pflicht"
"Besorgnis bei Türkischer Gemeinde"

 

Man muss auch mal loben
13.05.26
Seite 1865

 

Diesmal hatten sie den Verwirrten bereits in die Psychiatrie gesteckt BEVOR der ausländische Geheimdienst Bescheid gesagt hat.

 

Bitte noch gendern, dann Freigabe
13.05.26
Seite 1865

 

"Aus Gründen der Schweigepflicht können wir über vermeintliche Patient:innen keine Auskunft geben – nicht einmal, ob ein:e vermeintliche:r Patient:in bei uns in Behandlung ist/war oder nicht." (aus einer Stellungnahme des UKE, irgendwas mit Uni und Klinikum)

 

Aus dem Gewerkschaftsleben
13.05.26
Seite 1864

 

Yasmin Fahimi hatte alles, was man sich wünschen kann. Sie war weiblich, sah gut aus, hatte migrantische Wurzeln, war in der SPD, gehörte dort zum linken Flügel, war in der Gewerkschaft, wo sie bis ganz nach oben durchgereicht wurde, und saß nun auf dem dicksten Posten des Proletarier-Fürsorge-Universums: DGB-Vorsitzende. Mehr konnte man als Mensch eigentlich nicht erreichen. Es war der Gipfel des Sozialen – und der Mensch war eben vor allem sozial, wie Yasmin wusste. Yasmin fand im Grunde alles sozial, außer den Kapitalismus und vielleicht noch die innere Sau im Menschen, die für das individuelle Vorankommen nötig war. Zu ihr hatte Yasmin ein ganz natürliches und entspanntes Verhältnis, untermischt mit Dankbarkeit: Die Sau kämpfte für sie. Rücksichtslos und bis zum Umfallen, wenn's sein musste. Diese innere Sau war tatsächlich etwas, das außerhalb des Sozialen existierte, existieren durfte, ja existieren musste. Jeder Mensch brauchte sie. Und manche brauchten sie eben mehr als andere – zum Beispiel sie, Yasmin Fahimi. Zum Beispiel heute in Berlin. Wie hätte sie da die Sache beim DGB-Kongress hinkriegen können, wenn nicht mit ihrer inneren Sau, oder sozusagen als Sau? Gar nicht natürlich. So etwas konnte man nur als Sau, wahlweise in der Sau-Rolle, der inneren Sau-Identität und Vergleichbarem. Für Berlin jedenfalls hatte Yasmin die Sau rausgelassen, dass Gott erbarm: Sie hatte sämtliche Gewerkschaften inklusive SPD-Anhang vorab durchgeimpft mit Hass und Hetze gegen Merz, hatte sämtliche CDU-Positionen für prinzipiell abzulehnend erklärt, hatte alle sozialistischen Besucher der Veranstaltung mit Handzetteln versorgt, darauf die genauen Zeitpunkte und Inhalte der durchzuführenden Beifallsäußerungen, Proteste, Störaktionen etc.pp., hatte ... man kann sich den Rest denken. Und das Ergebnis war triumphal säuisch, sprich katastrophal: Alles hatte so geklappt, wie Yasmin gewollt hatte. Merz war komplett pulverisiert – man fragte sich, ob ein Bundeskanzler so etwas ertragen kann –, die CDU-Positionen waren ausnahmslos abgeräumt, die sozialistischen Positionen waren samt und sonders durchgesetzt, die Genoss:innen feierten ihren Klassenkampf-Sieg gegen das Kapital, die Reichen, den Faschismus – und das alles hatte sie, Yasmin, zuwege gebracht.

Zufrieden saß sie am folgenden Morgen auf der Terrasse und nippte genießerisch an der Kaffeetasse, darin ein edler Maragogype aus dem Feinkostladen um die Ecke. Die Vögel umschwirrten das stattliche 250-qm-Haus. Auf dem Tisch lagen alle Zeitungen des Tages und schrien Yasmins Triumph heraus. "Hmm – ich bin wirklich eine Sau", gluckste Yasmin vergnügt. "Aber immerhin eine Sozialsau."

 

Keiner vor mir
13.05.26
Seite 1865

 

hatte so ein Betragen!

 

Revisionist
12.05.26
Seite 1864

 

"From the river (Oder) to the sea (Ostsee).
Ostdeutschland will be free!"

Kampfruf der Ostdeutschen Befreiungsfront (OBF)

 

Eier
12.05.26
Seite 1864

 

"Sie haben alle keine Eier", dachte Friedrich verbittert, als er das DGB-Podium verließ, "sie haben mir geschworen, dass sie keine haben – und jetzt das!" Er wischte sich angeekelt die Sauerei vom Schädel und ging Richtung Waschraum. So etwas – da war er sicher – hatte kein Bundeskanzler vor ihm ertragen müssen.

 

Ertragen
12.05.26
Seite 1864

 

"Ich trag's nicht!", rief Kleist hochsuizidal und drückte ab. Henriette sank getroffen zu Boden; Kleist sank bald hinterher.

 

Seite 1          




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30. November 2022

Ethikrat hält Coronamaßnahmen an Kindern für ethisch unbedenklich, weil die noch gar keine Ethik haben
Solange der Ethikunterricht noch nicht die Ethik der Kinder ausentwickelt hat, sind ethische Kategorien an Kindern unanwendbar, zu diesem Schluss kommt der Ethikrat in seiner Bewertung der Coronamaßnahmen. Die Maßnahmen waren demzufolge verhältnismäßig, weil es nichts gibt, zu dem sie ins Verhältnis gesetzt werden könnten. «Die Kinder hätten auch in der Schule genausowenig gelernt», heißt es im Bericht.

Gregor Gysi sichert das Vermögen der «Letzten Generation»
Gregor Gysi als Anwalt zu engagieren, könnte sich als geschickter Halmazug der «Letzten Generation» erweisen. Bis zu den Prozessen gegen die Aktivisten werden Verbindlichkeiten der Organisation beglichen, damit es keine Forderungen aus dem Ausland mehr gibt. «Da ist überhaupt kein Vermögen, die sind pleite», sagte Gregor Gysi bei Übernahme des Mandates.

Wer sich echauffiert, weil die Marokko-Fans keine 1-Love-Armbinden trugen, betreibt das Spiel der Ausgrenzung
Die Vorfälle am Rande der friedlichen Partys zum Sieg von Marokko über Belgien streuen Öl auf die Mühlen derjenigen, die nur darauf gewartet haben. Aber die misslungene Integration den Marokko-Fans in die Schuhe zu schieben, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich seit Jahren stark machen. Besonders perfide wird es, wenn diejenigen, die sich gar nicht um die 1-Love-Community scheren, nun mit dem Finger voller Krokodilstränen auf die vermeintlichen Intoleranten zeigen. Damit werden nur Vorurteile verhärtet, und Verhärtungen spalten die Gesellschaft.

Weil immer mehr Weihnachtsmarktbesucher nur schnuppern, arbeitet die Ampel an einer Weihnachtsduft-Steuer
Kostenfalle Weihnachtsmarkt: Die Preise schießen durch die Bedeckungen, aber die Märkte sind komplett unbedeckt. Immer mehr Besucher kaufen nichts, sondern laben sich nur an den Düften. «Da will ich ran», sagt Claudia Roth du erlässt eine Steuer auf das Schnuppern. Nachdem kritische Stimmen laut wurden. Soll die Steuer zu gleichen Teilen auf Standbetreiber und Besucher umgelegt werden.

Darum hält man sich beim Gähnen nicht mehr die Hand vor den Mund
Die Geste könnte missverstanden werden als selbsternannter Protest gegen vermeintliche Einschränkungen der Meinungsfreiheit, zu der natürlich auch Protest gehört, denn sie ist ein hohes Gut. Aber eine Missverständlichkeit ist keine Meinung. Darum besser in die Armbeuge gähnen.

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