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Diese Funktürm:in ist tatsächlich 1,85 m hoch, und sie ist auch wirklich eine Bankert:in, ergo völlig unchristlich herbeigeschnackselt vom jungen Södolf. Södolf ist natürlich auch an ihrer giraffigen Größe schuld, er ist ja selber großgewachsen und hätte wissen müssen, dass so was dabei rauskommt. Aber ausbaden muss das alles die Giraffe. Sie hat schon in ihrer Jugendzeit brutalstes Giraffen-Mobbing erlebt, bis hin zur Gewalt gegen Giraffen (steht alles in ihrem "Wiki"), sie hat außerdem an ADHS gelitten und an ihrem hohen IQ (angeblich 135), sie ist dann Model geworden, weil ihr als Giraffe nichts anderes übrigblieb. Und jetzt ist sie knallhart retraumatisiert worden: In der Pro-Sieben-Sendung "Born Famous" wurde sie angepampt von Waris Dirie, der bekannten somalischen Aktivistin und Autorin (und Model), mittlerweile 60 Jahre alt. Södolfine sagte daraufhin zu Waris: "Du warst ein bisschen gemein", und die antwortete: "Ich bin nicht gemein – aber schau dich an: Du siehst aus wie eine Giraffe!" BÄNG. Trauma wieder da.
Was hat Waris Dirie bloß geritten, so was zu sagen? Neid, weil sie selber nur 1,75 m groß ist? Neid, weil Södolfine erst 27 ist und sie schon 60? Man weiß es nicht. Aber es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Weil Södolfine wie eine Giraffe aussieht. Man bedenke, Waris Dirie ist Afrikanerin! Die kennt sich aus mit Giraffen, die kann das beurteilen! Ich persönlich tendiere inzwischen zu Möglichkeit drei, weil ich afrikanische Expert:innenmeinungen vorbehaltlos ernst nehme, und antirassistisch bin ich dann auch.
Jetzt wird eine uneheliche giraffige Tochter öffentlich als Giraffe bezeichnet. Unerhört!
Iwan-Online bringt folgende Meldung: 04.08.26
Seite 1900
„Griechische Ermittlungsbehörden haben einen 26-jährigen afghanischen Staatsangehörigen im Zusammenhang mit dem Tod einer schottischen vermissten Frau festgenommen, deren Leiche nach Wochen der Suche bereits Mitte Juli in einem Koffer in einem verlassenen Gebäude im Zentrum von Athen gefunden wurde. Die 38-Jährige aus Schottland engagierte sich seit Jahren für Hilfsorganisationen, dabei zuletzt laut Informationen britischer Medien als freiwillige Mitarbeiterin für die Hilfsorganisation One Heart, die Flüchtlinge sowie andere schutzbedürftige Menschen in Athen betreut und bei Ämtergängen unterstützt.“
Ja, schlimm, ganz schlimm. Aber immerhin starb sie mit dem befriedigenden Gefühl, das Richtige getan zu haben. Dies wird wahrlich nicht jedem gegeben sein, so ihre Zeit gekommen ist, z. B. Höcke und Konsorten. Mögen sie dann in der Hölle schmoren wie weiland die Champignons, von denen man auch erst nicht wusste, was damit machen, Suppe, Salat, Omelett oder eben schmoren.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
2. September 2022
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