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Der Jens wird wahrscheinlich der erste sein, der unter Bundeskanzler Björn nach einem Ministerjob streben wird. Ist letzlich wohl unvermeidlich, man muss diese Jensen nehmen, wie sie nun mal sind, als eine Art Franzosenkrankheit, die einen ja doch irgendwann erwischt.
Das Private sei politisch, hört man immer wieder aus den sinistralen Ecken der Diskursgemeinschaft, und tatsächlich hat dieses Diktum, trotz seiner offen zutage liegenden Paraplektik, hier und da Bestätigungen gefunden – Bestätigungen, die uns aufhorchen lassen könnten, wären sie nicht allzu exuberant und damit realitätskontradisfaktorisch. Man mag hier an den Auftritt des Ministerpräsidenten Daniel Günther bei Markus Lanz denken: Günther sprach dort bekanntlich als Privatperson – aber seine inhaltlichen Dekubanzien waren exklusiv politischer Natur, und das heißt eben: Das Private war intrikat politisch. Ein jüngeres Exempel für die besagte Kontraleptik lieferte vor wenigen Tagen der thüringische Dextralpolitiker Björn Höcke, der in einem mehrstündigen, mittlerweile mytholegendösen Interview im Privatstudio einer Privatperson seinerseits überaus privat wirkte und sich auch entsprechend gerierte – doch was er sagte, man ahnt es schon, war hyperpolitistisch bis in die beiläufigsten Pseudoprivatismen hinein. Nun kann mit Fug gefragt werden: Was können wir hieraus lernen? Welche kognitiven, epistemischen, vielleicht sogar transphilosophischen Extranzen, vulgo Schlüsse, können wir aus den gegebenen Beispielen exzerptionieren? Meine private Antwort auf diese Inquisition, die hier nach bestem Wissen und Gewissen versucht sei, muss leider lauten: Keine Ahnung. Und da ebendiese private Antwort, wie wir anhand ermüdender Beispiele gesehen haben, per se politisch ist, darf man ihr "nescio", also ihr fatales Bekenntnis zur Ahnungslosigkeit, gewiss auch für den politischen Bereich als gültig erachten, ohne – wie es so schön populistisch heißt – sich graue Haare wachsen zu lassen.
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10. August 2022
Studie findet Zusammenhang zwischen Verbrauch landwirtschaftlicher Produkte und Heizen
In Strukturen wie Familien und Haushalten, wo landwirtschaftliche Produkte verbraucht werden, wird auch geheizt. Zu diesem erschreckenden Befund kommt eine Studie im Auftrag der Stiftung Umwelthilfe. «Ein Zurückfahren der Landwirtschaft würde sich positiv auf den Energieverbrauch und die Erwärmungsleistungen auswirken», sagt Cem Özdemir der ZZ.
RBB gibt Büro der Intendantin an die Gebührenzahler zurück
Als ein Stück Gutmachung bezeichnet die neu eingesetzte Vertrauenswiederherstellungskommission des RBB die Pläne, das Büro der Intendantin unter den Beitragszahlern zu verteilen. «Sofern Kunstgegenstände gefunden werden, werden sie selbstverständlich auch umgehend zurückgegeben», heißt es aus der nunmehr leeren Chefetage.
Bundespräsident ruft Presse zur Mäßigung auf
Angesichts von Ermittlungen gegen höchste Kreise hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Journalisten dazu aufgefordert, bei Recherchen nicht über das Ziel hinauszuschießen. «Die Lust an exklusiven Storys darf nicht schwerer wiegen als die Verantwortung gegenüber der Gesamtgesellschaft, die gerade jetzt das Vertrauen in ihre Repräsentanten dringend benötigt», sagte er im ZZ-Hochsommerinterview. «Das Vertrauen muss auch in die Medienleute Bestand haben, dass sie das Feld nicht überschreiten in Bereiche, die denen nützen, die unsere Demokratie angreifen wollen», so seine klare Botschaft.
Alles sollte höchstens 9 Euro kosten
Die Proteste und Demonstrationen für die Beibehaltung des 9-Euro-Tickets können nur der Anfang sein. Aber wovon? Die Antwort kann nur lauten: Davon, dass die Ampelregierung ein Zeichen setzt und eine Preisobergrenze von 9 Euro für alles erlässt. Die Wirtschaft wird schon bald den Nutzen spüren, weil die Einkaufspreise ja auch gedeckelt sind. De Inflation wird ausgetrickst, wenn der politische Wille besteht.
Regierungsschutz stuft «Long Lauterbach» als Hass- und Hetzwort ein, das in sozialen Netzwerken gegen die Richtlinien verstößt
Wer «Long Lauterbach» postet oder weiterleitet, läuft künftig Gefahr, durchsucht zu werden, um das Beweismittel sicherzustellen, ob man das wirklich gemacht hat. Die Einstufung als steuerbord gibt die Handhabe. «Damit ist die Rechtsgrundlage erteilt, dass wir das nicht länger dulden», sagte Nancy Faeser dem ZZ-Redaktionsnetzwerk.