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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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Die Opportunitäer - So sind nicht alle
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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Generation GroKo - Wir schaffen das (was mit Wischen auf dem Display geschafft werden kann)
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Leserbriefe


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zu Seite 1238 


Seite 1          

Städteexpreß „Fichtelberg“
13.05.26
Seite 1865

 

+++++ Örtlicher Experte mit steiler These: Brandmauern auch aus Textbausteinen? +++++

 

Mal so gesehen
13.05.26
Seite 1865

 

Offenbar genügt es den Gewerkschaften nicht, dass sie häufig als linke Klimavergifter in den Unternehmen tätig sind und den wirtschaftlichen Abschwung nebst Insolvenzwelle maßgeblich mit zu verantworten haben. Jetzt versuchen sie auch noch, den amtierenden Bundeskanzler frenetisch in den Umfragekeller zu pfeifen, um den Weg für ein Bärbel-Lars-Kanzlerduo frei zu machen.

 

Unsere tägliche Dosis Zivilcourage gib uns heute
13.05.26
Seite 1863

 

dpa-Meldung auf gmx:
"Rassistischer Vorfall in Regio löst Debatte über Zivilcourage aus"
"Haltung überall und jederzeit zu bewahren, besonders wenn es unbequem ist"
"Zivilcourage bürgerliche Pflicht"
"Besorgnis bei Türkischer Gemeinde"

 

Man muss auch mal loben
13.05.26
Seite 1865

 

Diesmal hatten sie den Verwirrten bereits in die Psychiatrie gesteckt BEVOR der ausländische Geheimdienst Bescheid gesagt hat.

 

Bitte noch gendern, dann Freigabe
13.05.26
Seite 1865

 

"Aus Gründen der Schweigepflicht können wir über vermeintliche Patient:innen keine Auskunft geben – nicht einmal, ob ein:e vermeintliche:r Patient:in bei uns in Behandlung ist/war oder nicht." (aus einer Stellungnahme des UKE, irgendwas mit Uni und Klinikum)

 

Aus dem Gewerkschaftsleben
13.05.26
Seite 1864

 

Yasmin Fahimi hatte alles, was man sich wünschen kann. Sie war weiblich, sah gut aus, hatte migrantische Wurzeln, war in der SPD, gehörte dort zum linken Flügel, war in der Gewerkschaft, wo sie bis ganz nach oben durchgereicht wurde, und saß nun auf dem dicksten Posten des Proletarier-Fürsorge-Universums: DGB-Vorsitzende. Mehr konnte man als Mensch eigentlich nicht erreichen. Es war der Gipfel des Sozialen – und der Mensch war eben vor allem sozial, wie Yasmin wusste. Yasmin fand im Grunde alles sozial, außer den Kapitalismus und vielleicht noch die innere Sau im Menschen, die für das individuelle Vorankommen nötig war. Zu ihr hatte Yasmin ein ganz natürliches und entspanntes Verhältnis, untermischt mit Dankbarkeit: Die Sau kämpfte für sie. Rücksichtslos und bis zum Umfallen, wenn's sein musste. Diese innere Sau war tatsächlich etwas, das außerhalb des Sozialen existierte, existieren durfte, ja existieren musste. Jeder Mensch brauchte sie. Und manche brauchten sie eben mehr als andere – zum Beispiel sie, Yasmin Fahimi. Zum Beispiel heute in Berlin. Wie hätte sie da die Sache beim DGB-Kongress hinkriegen können, wenn nicht mit ihrer inneren Sau, oder sozusagen als Sau? Gar nicht natürlich. So etwas konnte man nur als Sau, wahlweise in der Sau-Rolle, der inneren Sau-Identität und Vergleichbarem. Für Berlin jedenfalls hatte Yasmin die Sau rausgelassen, dass Gott erbarm: Sie hatte sämtliche Gewerkschaften inklusive SPD-Anhang vorab durchgeimpft mit Hass und Hetze gegen Merz, hatte sämtliche CDU-Positionen für prinzipiell abzulehnend erklärt, hatte alle sozialistischen Besucher der Veranstaltung mit Handzetteln versorgt, darauf die genauen Zeitpunkte und Inhalte der durchzuführenden Beifallsäußerungen, Proteste, Störaktionen etc.pp., hatte ... man kann sich den Rest denken. Und das Ergebnis war triumphal säuisch, sprich katastrophal: Alles hatte so geklappt, wie Yasmin gewollt hatte. Merz war komplett pulverisiert – man fragte sich, ob ein Bundeskanzler so etwas ertragen kann –, die CDU-Positionen waren ausnahmslos abgeräumt, die sozialistischen Positionen waren samt und sonders durchgesetzt, die Genoss:innen feierten ihren Klassenkampf-Sieg gegen das Kapital, die Reichen, den Faschismus – und das alles hatte sie, Yasmin, zuwege gebracht.

Zufrieden saß sie am folgenden Morgen auf der Terrasse und nippte genießerisch an der Kaffeetasse, darin ein edler Maragogype aus dem Feinkostladen um die Ecke. Die Vögel umschwirrten das stattliche 250-qm-Haus. Auf dem Tisch lagen alle Zeitungen des Tages und schrien Yasmins Triumph heraus. "Hmm – ich bin wirklich eine Sau", gluckste Yasmin vergnügt. "Aber immerhin eine Sozialsau."

 

Keiner vor mir
13.05.26
Seite 1865

 

hatte so ein Betragen!

 

Revisionist
12.05.26
Seite 1864

 

"From the river (Oder) to the sea (Ostsee).
Ostdeutschland will be free!"

Kampfruf der Ostdeutschen Befreiungsfront (OBF)

 

Eier
12.05.26
Seite 1864

 

"Sie haben alle keine Eier", dachte Friedrich verbittert, als er das DGB-Podium verließ, "sie haben mir geschworen, dass sie keine haben – und jetzt das!" Er wischte sich angeekelt die Sauerei vom Schädel und ging Richtung Waschraum. So etwas – da war er sicher – hatte kein Bundeskanzler vor ihm ertragen müssen.

 

Ertragen
12.05.26
Seite 1864

 

"Ich trag's nicht!", rief Kleist hochsuizidal und drückte ab. Henriette sank getroffen zu Boden; Kleist sank bald hinterher.

 

Seite 1          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
13. Mai 2022

Beobachter sind erstaunt, was Präsident Steinmeier nicht sagt
Bei seiner Rede an die Welt beschwor der Präsident wie erwartet die Werte der Europäischen und sonstigen Gemeinschaft. Aber weder sprach er von einer Generalmobilmachung noch von einem genauen Termin für einen Atomkrieg. Experten sehen darin ein Angebot zur Mäßigung. «Mit dem Ausstieg aus Industrie, Produktion und Energie sind die Ziele erreicht, mehr Maßnahmen sind dann nicht mehr nötig, diese Botschaft wird uns mitgegeben», heißt es aus Expertenkreisen.

Darum sollten Sie gerade jetzt Ihre Produkte zurückrufen
Wenn Sie Ihre Produkte in den Handel gebracht haben, wird Ihre Gewinnmarge von der Inflation mehr als geschluckt. Der ZZ-Wirtschaftstipp lautet darum: Rückruf, und zwar so unverzüglich wie möglich! Ihnen wird schon ein Grund einfallen. Geben Sie den Käufern den Preis zurück und warten Sie etwas, dann können Sie Ihre Waren zu einem weitaus höheren Preis verkaufen.

Die Entschlossenheit, mit der wir uns selbst erledigen, wird Putin beeindrucken
Sogar in der Geschichte ist es einmalig, mit welcher Entschlossenheit wir zusammenstehen, wenn es darum geht, die Klimaziele noch schneller zu erreichen, weil Krieg ist. Wenn Putin diese Entschlossenheit sieht, muss er erkennen, dass er sich mit uns lieber nicht anlegt. So können wir das Frieren entschleunigen und zugleich nicht Kriegspartei werden. Das sollen uns mal alle anderen nachmachen, wenn wir ihnen schon zeigen, wie es geht.

So sieht das Schwarze Loch nicht mehr aus
Endlich konnte das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie geknipst werden, dazu waren mehrere Blitzwürfel nötig. Einziger Wermutstropfen: Das Bild ist schon bei seiner Entstehung viele Millionen Jahre alt. Sie werden nicht glauben, wie es jetzt aussieht. Inzwischen ist es noch schwärzer und noch massiger, wie es eben geschieht im Alter, nur noch krasser an einem Ort, den es unabhängig von der Relativität gar nicht gibt und an dem Raum, Zeit und Materie enden.

Dreiste Wahlbetrugsmasche: Immer mehr Kandidaten geben sich als Amtsinhaber aus, um gewählt zu werden
Eine neue Trickmasche geht nicht nur zu Lasten der Schwächsten der Gesellschaft, der Wähler, sondern auch der Zweitschwächsten, der Politiker und damit der Demokratie. Weil immer die Amtsinhaber gewählt werden, auch wenn sie die Wenigsten kennen, geben sich mache Kandidaten, die keine Chancen hätten, als Amtsinhaber aus, um Vertrauen zu erschleichen und die Wahl zu gewinnen. «Die Leute wollen das so», lautet dann die Begründung der Bauendenfangenden.

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