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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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presseSHOW - So sind nicht alle Journalisten
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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Generation GroKo - Wir schaffen das (was mit Wischen auf dem Display geschafft werden kann)
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Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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Es gibt keine Sprache des Grünen Reiches
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Leserbriefe


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zu Seite 1210 


Seite 1          

Auch das noch
30.05.26
Seite 1872

 

Vor der Zeichnung gab es Quallenknödel.

 

@ V. wg. Umlagef.
30.05.26
Seite 1872

 

Stimmt. Bei uns kommen die beiden immer mittwochs und haben noch Taschenkämme und Mittel gegen Fußpilz dabei.

 

Painting News
30.05.26
Seite 1872

 

Im Karikaturismusstreit um Bernd Zeller liegen die verhärteten Fronten offen zutage. Sie zeigen klar eine Spaltung der Namensgebungsgemeinschaft entlang der Achse Gut-Böse: Im Gut-Lager wird Zellers Karikaturismus rein künstlerisch beurteilt, im Böse-Lager liegt der Fokus auf moralischen Aspekten. Von hier kommen Einordnungen wie "rassistisch", "xenophob", "sexistisch", "nudistisch", "lookistisch", "antifeministisch", "rechtsaquarellistisch" oder "staatsdelegitimierend". Der Sprecher des Lagers, Antivolker Bunte (SPD), sagte gestern in klaren Worten: "Was Zeller macht, ist schlicht und einfach Hass-Karikaturismus. So sollte er auch benannt werden." Derweil verhärten die verhärteten Fronten weiter; das Gut-Lager hat für spätestens morgen eine Reaktion angekündigt.

 

ZZ Kleinanzeigen
30.05.26
Seite 1872

 

+++ Sie, 31, Lehrerin, sportlich, sucht gut bestückten Karikaturisten für gelegentlichen Akt, keine finanziellen Interessen +++ Alt-Linker, 74, sucht Backbord-Oma für gemeinsames Brotbacken und mehr +++ Studentin (22) möchte Real Life Chatgruppe aufbauen - bei Interesse bitte melden +++ Ex Kanzler in spe sucht homoerotische Abenteuer, bitte nur ernstgemeinte Zuschriften (mit Bild) +++ Frau (blond, 36, Cup C) Sucht Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal +++ Sensibler Er (59, SPD Mitglied, finanziell unabhängig) sucht Männergruppe zur Burn-Out Therapie +++ Sachse (22/5) mit Tagesfreizeit steht für vernachlässigte Hausfrau zur Verfügung +++ Einsamer (30) sucht Einsame zum Einsamen +++

 

ZZ Kleinanzeigen
30.05.26
Seite 1872

 

+++ Sie, 31, Lehrerin, sportlich, sucht gut bestückten Karikaturisten für gelegentlichen Akt, keine finanziellen Interessen +++ Alt-Linker, 74, sucht Backbord-Oma für gemeinsames Brotbacken und mehr +++ Studentin (22) möchte Real Life Chatgruppe aufbauen - bei Interesse bitte melden +++ Ex Kanzler in spe sucht homoerotische Abenteuer, bitte nur ernstgemeinte Zuschriften (mit Bild) +++ Frau (blond, 36, Cup C) Sucht Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal +++ Sensibler Er (59, SPD Mitglied, finanziell unabhängig) sucht Männergruppe zur Burn-Out Therapie +++ Sachse (22/5) mit Tagesfreizeit steht für vernachlässigte Hausfrau zur Verfügung +++ Einsamer (30) sucht Einsame zum Einsamen +++

 

Von wegen Umlagefinanzierung
30.05.26
Seite 1872

 

Das ist das Ehepaar, das Wurzelbürsten und
Badezusatz verkauft und immer donnertags kommt.

 

Apropos Auswechselkanzler
30.05.26
Seite 1872

 

Als erfolgreicher autodidaktischer Parteienberatungsexperte (Minijob auf 425-Euro-Basis) schlage ich der CDU als Ausweg aus der Krise vor, für alle Noch-Parteimitglieder das System des wöchentlichen oder tageweisen Auswechselkanzlers per Losentscheidung (quasi Kanzlerlotterie) zu praktizieren. -
Nur so kann man
- verzagten Mitgliedern wieder Hoffnung machen,
- sie vom Parteiaustritt abhalten,
- Kritik verstummen lassen,
- auch wieder neue Mitglieder rekrutieren.

 

Samenspender*innen
30.05.26
Seite 1872

 

Neben der Benamsung des Zellerschen Karikaturismus fordern wir dessen Besamung.

 

Carsten Linnemann
30.05.26
Seite 1872

 

Mit meinem Kanzlerbonus eröffne ich zusammen mit dem Papst in Wuppertal eine Herrenboutique.

 

Gelehrtenstreit
30.05.26
Seite 1872

 

Um die Benamsung des Zellerschen Karikaturismus als epochale Kunstrichtung ist eine flammende Auseinandersetzung entstanden. Lehrerinnen fordern den Begriff Neonudodeprirassismus und drohen bereits mit Nacktprotesten. Der Zentralverband der afromigrantischen Wahlhelfer fordert als Bezeichnung hingegen schlicht Rassodeprivismus und schwingt drohend dazu die Nazikeule. In Künstlerkreisen will man sich überhaupt noch nicht festlegen geschweige denn äußern und hat zunächst einmal die nichtmigrantische Künstlervereinigung nach einer nächtlichen Sitzung aufgelöst.
Es bleibt also spannend und wir hoffen in der Sonntagsausgabe der ZZ weiter berichten zu können.

 

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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
9. März 2022

Örtlicher Typ ist froh, sich endlich dazu bekennen zu können, dass russische Süßwaren nicht so seins sind
Russisches Konfekt hat seinen ganz eigenen Ruf, der unter Schokoladenfreunden ein Image im Schattendasein fristet. «Bisher habe ich mich damit zurückgehalten zu sagen, dass ich mehr so mit Schokolade im Alpenmilch-Stil sozialisiert bin, das wäre vielleicht als ausländerfeindlich eingestuft worden», beschreibt der örtliche Typ seine Erleichterung, sich endlich dagegen positionieren zu können.

Putin stärkt Kampfmoral der Soldaten, indem er ihnen sagt, dass sie in den Krieg gehen
Krieg wird im Kopf gewonnen, das ist wie im Fußball. Da ist es gut, wenn die Soldaten wissen, dass es in den Krieg geht. Die russische Militärführung räumt Kommunikationsmängel ein, die von vielen Soldaten bestätigt werden: «Wir dachten, wir sollen in ein Nachbarland, um dort mit unseren Uniformjacken Kinder, die aus Fenstern stürzen, aufzufangen», so der Sprecher eines Soldatenrates gegenüber der ZZ.

Rückruf: Alle Opel-Fahrer müssen ihren Wagen in die Werkstatt bringen, damit das Logo weggemacht wird
Jetzt ist nun mal nicht die Zeit für Missverständnisse. «Niemand stellt die Fahrzeughaltenden unter Generalverdacht, Kollaborierende zu sein, jedenfalls nicht, bis allen ein Rückrufangebot gemacht werden konnte», so Innenministerin Faeser gegenüber der ZZ-Mediengruppe.

Jetzt, wo die Montagsspaziergänger weniger werden, können wir Ihnen ja sagen, dass es mal mehr waren
Menschen, die montags unsere Demokratie angreifen, würden nicht davor zurückscheuen, auch andere Wochentage für ihre Ziele einzuspannen. Dankenswerterweise waren es nie so viele, wie sie gerne gewesen wären, was auch an der klaren Kante liegt, die ihnen die Zivilgesellschaft entgegengehalten hat. Die Gefahr ist nicht vorüber, aber jetzt können wir doch allmählich dazu übergehen, die Zahlen so zu schätzen, dass keine Verschwörungserzählungen aufkommen.

Entlastung der Pendler: Ampelkoalition beschließt Obergrenze für Arbeitswege
Die Benzinpreise gehen durch die Wand, da ist Sparen angesagt. «Jetzt bereuen es alle, kein Elektroauto zu fahren», sagt Robert Habeck (Wirtschaftsminister). Um die Leute, die aus beruflichen Gründen so was wie zur Arbeit müssen, plant die Koalition Entlastungen bei der Entfernung. «Die Arbeitsplätze werden näher an den Wohnort gerückt, und wenn das nicht geht, zieht man in die Nähe des Arbeitsplatzes, sofern man die Befreiung vom Homeoffice bewilligt gekriegt hat», erklärt Christian Lindner allgemeinverständlich.

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