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zu Seite 1168 


Seite 1          

Traugott
04.10.26
Seite 239

 

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@Spaltenpoet@Soße
04.10.26
Seite 1926

 

Wir sind nicht bloß Brüder, nicht bloß Blutsbrüder, nein wir sind Kartoffelbreibrüder. Leider Gottes wurde und wird der Kartoffelbrei in der Kunst sträflich (das sagt man an dieser Stelle immer) vernachlässigt, zu Ungunsten der Salzkartoffel und der Nudel. Das einzige nennenswerte Gemälde, das die KI bezüglich Kartoffelbreis anbietet, ist David Potwins „Potato Eater“. Ich kannte vorher weder Maler noch Gemälde, und ich kann mich des Eindrucks kaum erwehren, dass dieser Farbkleckser Potwins auf Seiten der Salzkartoffel oder der Nudel steht und daher plumpe Anti-Kartoffelbrei-Propaganda abgeliefert hat:

https://a.1stdibscdn.com/henry-david-potwin-paintings-mashed-potato-eater-contemporary-surrealist-gluttony-portrait-painting-for-sale/a_5513/a_104232221655823904255/CA19_2022_0531_3978_1_master.JPG

 

Wir müssen handeln
04.10.26
Seite 1926

 

Böhmermann ist raus, für ihn kommt Florian Schröder.
Er ist auch ein "renommierter Kabarettist", genau wie Böhmermann, und sein bekanntester Satz ist:

"Jeder AfD-Wähler ist ein Nazi."

Genau so. Jedes Wort. Wer's nicht glaubt: YouTube.
Wer erschießt das Arschloch?

 

Spaltenpoet@Soße
04.10.26
Seite 1926

 

Verblüffend, was Sie schreiben. Da stimmt ja jedes Wort! Wie konnten Sie wissen, dass ich Kartoffel-Geringschätzer bin, aber Kartoffelbrei liebe? Okay, Kant wusste auch nicht, woher er das mit Steinmeier wusste, aber trotzdem: Meinen Respekt. Wenn ich mir schmeicheln wollte, würde ich sagen: Ich dichte offenbar hinreichend heinesch, um vom kundigen Leser verstanden zu werden. Der kann mir quasi in die Seele gucken, wenn er's liest, und so soll's ja sein. (Danke übrigens für "heinesch". Heine ist unter meinen Lieblingsdichtern die Nr. 1, aber das war Ihnen sowieso klar, schätze ich.)

Je nun! Widmen wir uns den Kartoffeln. Für mich ein wirklich interessantes und relevantes Thema, denn, Hosen runter: Ich bin Süddeutscher (Südwest), das heißt Spätzlefresser. Spätzle und Nudeln, am besten jeden Tag. Wenn Sie mit diesen Gottesgeschenken als Standard-Nahrung aufwachsen, dann ist Ihnen die Kartoffelverachtung quasi genetisch eingebrannt. Kein Entkommen möglich. Nur wenn die Oma einen Kartoffelbrei serviert, sprechen Sie drauf an, oder auch mal auf Bratkartoffeln, aber sonst herrscht tiefe Nacht. Vor allem bei Salzkartoffeln. Sie sprechen es ja an! Salzkartoffeln sind der Feind, das absolute no-go, die kulinarische Kreuzigung. Hier kann es keine Überlebenden geben, jedenfalls nicht in Süddeutschland. Der Süddeutsche versteht ja nicht mal, wieso die Kartoffel überhaupt als ernsthaftes Nahrungsmittel gehandelt wird, d.h. als sättigendes (vgl. Sättigungsbeilage! Das behaupten sie ja von der Kartoffel!). Nein, der Süddeutsche hält die Kartoffel für eine Art exotisches Gemüse, das man VIELLEICHT hier und da mal neben das Schnitzel legen kann, aber warum eigentlich, da doch richtiges Gemüse viel besser schmeckt.

Sie sehen: Ich entspreche kartoffelmäßig genau Ihrer Beschreibung. Wir sind kartoffelverwandt bis ins Detail. Das freut mich, das fühlt sich gut an, denn es ist mal was anderes. Wie oft schon wurde ich von Kartoffelfressern diskriminiert, besonders von den norddeutschen! Diese Menschen haben kein Verständnis für Spätzlefresser. Lehnen sie ab. Emfinden sie als Angriffskrieg auf die Kartoffel. Manche haben vermutlich noch nie eine Nudel im Mund gehabt, oder es ist ihnen nicht aufgefallen, weil's so selten war. So, und jetzt noch ein Wort zu "Rote Bete": Auch da herrscht Übereinstimmung mit Ihnen. Mag ich nicht, interessiert mich nicht, finde ich tuckig. Es ist erschreckend!

 

Lohse
04.10.26
Seite 1926

 

Vulgärdemokraten haben auch ihr Gutes !

 

Die Dose von Herrn Lohse
04.10.26
Seite 1926

 

Schön, daß Ihr mal ganz offen über alles gesprochen habt.

 

Soße
03.10.26
Seite 1926

 

Da! Der Spaltenpoet @Es geschah bei Tisch ist völlig auf meiner Kartoffelbrei-Seite, warum sonst hätte er gedichtet:
„Kartoffeln und Bete geschrumpelt“

Kann man Geringschätzung für Kartoffeln (gemeint sind natürlich Salzkartoffeln, aber das wäre eine Silbe zu viel) und Bete besser, eleganter, bündiger, ja heinescher ausdrücken als in dieser einen Zeile? Ich sage nein. Zu Königsberger Klopsen gehört zwangsläufig Kartoffelbrei, manche sagen dazu auch Kartoffelpüree oder schlicht Püree, ich gehöre nicht dazu. Und Rote Bete? Das ist doch Tuckennahrung.

 

Es geschah bei Tisch
03.10.26
Seite 1926

 

Steinmeiern hören heißt leiden, sprach Kant.
Er wußt' nicht, woher er das wußte,
nur, daß er's wohl irgendwie mußte
bei seinem verschärft visionären Verstand.
Er grübelte fort, bis es rußte.

Längst kalt war'n die Klopse, erstarrt war die Soß',
Kartoffeln und Bete geschrumpelt,
kam Hegeln ins Zimmer gehumpelt:
Ich hörte 'nen Meiern! Bei Gott, 's war ganz groß!
Da hat's dann diskurslich gerumpelt.

 

Nazi
03.10.26
Seite 1926

 

Soßensee (=SS) entsteht durch Mehlschwitze+saureSahne(=SS)+SchussWeißwein+Kapern!
Kartoffelbrei ist für zahnlose Bolschewisten.

 

Soße
03.10.26
Seite 1926

 

@Aber zu Königsberger Klopse gehören Salzkartoffeln und Rote Beete.

Sie Nazi, wie wollen Sie denn dann auf dem Teller einen ordentlichen Soßensee herstellen ohne Kartoffelbrei?

 

Seite 1          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
1. Dezember 2021

Notbremse-Urteil: Bundesverfassungsgericht bleibt zulässig
Mit einem klaren Bekenntnis zur Bundesnotbremse haben die Verfassungsrichtenden ein deutliches Zeichen für die Weichenstellung gesetzt. Damit ist die Phase der Zweifel vorüber, die nicht aufs Neue gesät werden dürfen. «Wer jetzt noch mit Einwänden Ressentiments und Skepsis befeuert, betreibt das Spiel der Bremser», sagte Markus Söder der ZZ-Mediengruppe.

Unsere Kinder und Enkel fragen uns teilweise jetzt schon, wie wir das zulassen konnten
Es ist der Alptraum einer jeden älteren Generation, einmal von den Nachkommen gefragt zu werden, wie man das geschehen lassen konnte. Für uns kommt es schneller, als wir es glauben. Unsere junge Generation fragt uns spätestens später, wieso wir zugelassen haben, dass Ungeimpfte frei herumlaufen konnten, dass Steuerborddunklen ein Forum gegeben wurde, dass unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit die absonderlichsten Thesen verbreitet werden konnten oder dass die Gegner der Regierungspolitik Arbeit hatten. Ja, und dann gucken wir blöd, aber können nicht so tun, als hätten wir nichts gewusst. Wir müssen sagen, wir sind dabeigewesen. Oder wir steuern jetzt noch gegen. Was muss noch passieren?

Olaf Scholz will Volk darüber abstimmen lassen, wie Impfverweigerer bestraft werden sollen
Nicht nur eine Mehrheit, sogar mehrere Mehrheiten sind für eine bundesweite Impfpflicht. Aber wie sollen die Strafen für die Verweigerer aussehen? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Darum will der kommende Kanzler die Bürger in diese Angelegenheit einbeziehen und per Volksabstimmung darüber entscheiden lassen. «Klar ist zum jetzigen Zeitpunkt, dass am Grundsatz, dass nicht zweimal für dasselbe bestraft werden kann, festgehalten wird», erklärt Olaf Scholz der ZZ. Dagegen stellt sich die Frage der Verweigerung aus Gewissensgründen gar nicht erst. In Bezirken, die schon benachteiligt sind, sollen ebenfalls die schweren Jugendzeiten bei der Strafzumessung berücksichtigt werden.
Schafft Arbeitsplätze: Einzug der Bußgelder wird ausgelagert

Studie: Verantwortungsträger sind verantwortungsvoller, deshalb stehen sie ja in verantwortlicher Position
Warum sind gerade die hochrangigen Politiker für harte Maßnahmen und warum sind unter denen, die es nicht sind, keine? Der Schlüssel liegt in der Verantwortung. «Wer es nach oben geschafft hat, trägt Verantwortung und kann die Sache nicht so locker angehen lassen wie überlastetes und deshalb uninformiertes Pflegepersonal», erklärt Leopoldina im ZZ-Gespräch unter Berufung auf eine Studie im Auftrag von Markus Söder.

Mittelmäßiger Verdacht: Taliban haben ihre Kampfstärke zu hoch angegeben, um mehr Fördermittel zu erhalten
«Nach den Erkenntnissen, die uns vorliegen, würden die Taliban so etwas nicht tun», so Heiko Maas in der ZZ-Bundespressekonferenz. Darum hält er derartige Verdächtigungen für Hass aus der talibanophoben Ecke. Kann natürlich sein, das müsste erst mal faktengecheckt werden.

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