Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Bei „Bordneger Jim im Saunaclub Artemis 3“ gibt es im Vorfeld lästige Besetzungs-Querelen, wie BlackDong versehentlich durchleaken ließ: Bordgreis Wiseman fühlt sich demnach zurückgesetzt, weil der ohnehin populäre Bordneger Jim zusätzlich noch seinen Drogennegerbruder Joe spielen darf. "Das sehe ich überhaupt nicht ein", sagt der Bordgreis, "Jim hat immer die größte Rolle von uns allen gehabt, und ich selbst war kaum zu sehen, weil ich als Captain fast immer auf dem Kommandostand sein musste – da steht nicht mal eine Kamera!" Der 73-jährige Bordgreis leitet daraus eine klare Forderung ab: "Die Doppelrolle steht mir zu! Ich werde noch meinen zehn Jahre älteren Bruder Archie spielen – wegen der Schwerelosigkeit geht das sogar ohne Rollator –, und als Archie werde ich abends der Mannschaft aus Science-Fiction-Romanen vorlesen. Meine Archie-Imitationen waren übrigens schon immer berühmt!" Von Bordneger Jim erntete Bordgreis Wiseman nur ein rassistisches Grinsen: "Vergiss es, alter weißer Mann", sagte Jim dem Vernehmen nach, "du kriegst ja nicht mal mehr die Bordschlampe gevögelt, also lass den Scheiß und sei froh über deine f*cking Nebenrolle." Vom Produktionsteam der BlackDong war bislang noch keine Stellungnahme zu hören, jedoch äußerte sich Bordschlampe Christina auffallend klar Anti-Wiseman und Pro-Jim: "Der Bordgreis ist so verzichtbar wie ein Klingonen-Angriff. Außerdem spielt ihn Wiseman miserabel; der hat immer nur die Quoten runtergezogen. Ich halte es für dramaturgisch ungleich gefickter, wenn in Zukunft zwei Bordneger um mich buhlen – und dabei könnte durchaus auch mal eine Prise Drogen den Ausschlag geben."
Die Verhandlungen werden intern fortgesetzt. Gerichtsstand ist Houston/Texas.
@wird sich nicht erfüllen. Es gibt in D keine Baukräne mehr. 11.10.26
Seite 1929
Sagen Sie mal, sind Sie vielleicht Robert Habeck? Der sagte bekanntlich, es gibt in Deutschland keinen Wald mehr. Also es gibt in Deutschland keine Baukräne mehr und keinen Wald, was gibt’s denn sonst nicht mehr? Die leckere Biberpastete vielleicht, die man früher in jedem Rewe-Feinkostregal erhielt?
Wie die verantwortliche Produktionsfirma BlackDong heute mitteilte, ist das Serial von „Bordneger Jim im Saunaclub Artemis 2“ bereits in der Pipeline und soll 2017 in die Kinos kommen. Änderungen in der Besetzung von „Bordneger Jim im Saunaclub Artemis 3“ werden nicht kommuniziert, allerdings soll Bordneger Jim in einer Doppelrolle auch seinen Bruder spielen, Borddrogenneger Joe. Das lässt auf lustige Verwicklungen hoffen, vor allem mit Bordschlampe Christina und Bordgreis Wiseman.
Vielleicht auch das DAF-Symbol 11.10.26
Seite 1929
Rom ging nicht allein an den Germanen unter. Kulturpsychologen weisen darauf hin, dass die römische Elite in der Spätphase die psychologische Identifikation mit dem eigenen Staat verlor. Statt die Grenzen zu sichern oder innere Reformen anzugehen, kooperierten rivalisierende römische Fraktionen ungeniert mit barbarischen Söldnern, um interne Machtkämpfe auszufechten. Das Vertrauen der Bevölkerung in das Rechtssystem und die moralische Kohäsion brachen zusammen, was das Reich wehrlos machte.
Man betreibt Humanität und Toleranz bis zu einem Punkt, an dem sie die eigenen Fundamente (Sicherheit, Werte, inneren Frieden) untergräbt. Der Antisemitismus wird dabei nicht aktiv ausgelebt, sondern durch das unbedingte Gewährenlassen von Gruppen, die ihn offen praktizieren, passiv zugelassen. Die „Selbstaufgabe“ ist in dieser Dynamik kein unglücklicher Unfall, sondern das unbewusste Ziel: Die Gesellschaft sühnt ihre historische Schuld, indem sie sich selbst auflöst.
Seite 1
Spenden Sie, soviel Sie wollen ohne Gegenleistung.
oder per Überweisung an Bernd Zeller
DE59820400000266931500 BIC: COBADEFFXXX
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
24. September 2021
Studie: Mehrheit sieht Meinungsfreiheit durch Stördenker gefährdet
Haben wir noch zu der durch die Verfassung garantierten auch eine gefühlte Meinungsfreiheit? Eine Mehrheit empfindet das nicht so, ergab eine Umfrage. Dies lässt Experten zu dem Mittel des Alarmschlagens greifen. «Stördenker stellen eine ernsthafte Bedrohung des Meinungsfreiheitsklimas dar, indem sie Zweifel und Angst säen, wofür sie den Boden ja schon bereitet haben», sagt der ZZ-Ostbeauftragte dem ZZ-Faktencheck.
Bittere Feststellung: Noch nie hat jemand in den Briefkasten mit dem Vermerk «Keine Werbung, lieber 5 einwerfen!» fünf Euro eingeworfen
Kein Geringerer als der örtliche Typ hat an seinem Briefkasten nicht nur die Ablehnung von Werbeeinwürfen stehen, sondern auch eine konstruktive Verbesserungsvariante vermerkt: «Lieber 5,- einwerfen!» Was bisher noch niemand gemacht hat. «Darin zeigt sich doch mal wieder der Zynismus der Werbebranche», ist seine bittere Feststellung.
Umfrage unter Parteikandidaten am Wahlstand: Mandatsbewerber würden den Leuten, von denen sie gewählt werden wollen, kein Vertrauen geben
Was das Nervigste am Wahlkampf für die Wahlkämpfer draußen auf den Straßen ist, sind die Leute. «Denen würden wir nie und nimmer ein Mandat geben, geschweige denn unser Vertrauen», ist die einhellige Meinung. «Und dann merken die nicht mal, wie froh sie sein können, dass sie uns haben.» Das wird natürlich nicht offen am Wahlstand gesagt. Aber repräsentative Demokratie kann nun mal anstrengend sein, besonders in Wahlkampfzeiten.
Das ändert sich nach der Wahl
Traditionell kommen nach Wahlen einige Veränderungen. Diese hier ist die wichtigste, weil sie unabhängig vom Wahlergebnis kommt, nämlich: Sie sind dran. Darauf sollten Sie sich jetzt vorbereiten, damit es nicht so überraschend kommt, denn das tut es nicht.
Das Wahlergebnis beweist, Klimagerechtigkeit lässt sich nicht allein durch Wahlen herbeiführen
Unter dem Aspekt des gerechten Klimaschutzes, für den die Uhren auf höchste Eisenbahn stehen, ist das Wahlergebnis enttäuschend, denn die wichtigen Chancen für eine klimagerechte Regierung wurden vertan. Wir lernen, dass wir nicht allein auf Wahlen setzen dürfen, wenn es um die Rettung des Planeten geht, weil dieselben Menschen wählen, die uns in die Katastrophe geritten haben. Aber den Versuch war es wert, die Demokratie ist ein hohes Gut.