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Die gnadenlosen Scharmützel's zwischen der Lyrik- und der Rechtschreib-Brigade in Berlin sind vom DUDEN scharf verurteilt worden. "Es gibt nur eine Schreibung, und zwar die rechte", sagte Konrad Duden IV. auf einer Walveranstaltung. "Wir können keine Rücksicht nehmen auf diese ganzen Petra's und Samantha's von der Frisier-Brigade. Über die rechte Schreibung wird im Kopf entschieden, nicht auf dem Kopf!" Duden's Worte stießen auf heftige Kritik, besonder's im linksfeministischen Lager. Es könne nicht sein, dass "hochqualifizierte Haar-Stylist:innen wegen eine's einzigen Apostroph's an den Herd zurückgeschickt werden sollen", so die klare Ansage. Der heutige, sicher zu erwartende Wahlsieg der Berliner Rotfront werde die Antwort sein: "Wir sorgen weiterhin für Haarmonie auf den Köpfen", versprach Revolutionsführerin Elif Eralp unter donnerndem Alppau's. Die kriegsführenden Brigaden würden selbstverständlich abgewickelt; zudem werde ein Rechtschreibverbot verhängt, und auch ein Lyrikverbot sei "in Kürze gesetzreif". Die Menschen in Berlin reagierten mit Haareraufen.
+++ Seit den Morgenstunden liefern sich in Berlin bewaffnete Einheiten der Rechtschreib-Brigade mit bewaffneten Einheiten der Lyrik-Brigade schwere Gefechte. Das gesamte Kabinett wurde bereits von den Amerikanern in die USA ausgeflogen. Die Bundeswehr verhält sich noch neutral, aber die GSG9 ist auf die Seite der Rechtschreib-Brigade übergetreten, mit der Begründung „Tod dem Friseusen-Genitiv“, während das KSK der Lyrik-Brigade beigetreten ist, mit der Begründung „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Gefangene werden nicht gemacht, per Säbel werden sie geköpft, allerdings aus unbekannten Gründen erst bei Mondschein. Weiteres folgt. +++
Daß der Apostroph maskulin ist, zu behaupten, 20.09.26
Seite 1920
Bärbel Bas hat ihre Follower aufgerufen, heute vor dem Roten Rathaus eine Brandmauer-Rettungsgasse zu bilden, die sie selbst mit ihrer luftgekühlten Harley durchbrausen und so symbolisch für SPD-Wähler freihalten will.
Ernst Reuter würde vermutlich seine berühmte
Pathos-Rede vor dem Reichstagsgebäude 1948
heute so aktualisieren:
I h r V ö l k e r i n B e r l i n,
in Kreuzberg, in Neukölln, in Friedrichshain ...!
S c h a u t i n d i e s e S t a d t
und erkennt, dass ihr diese bunte Stadt
nicht an die Falschen preisgeben dürft!
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15. September 2021
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