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zu Seite 1135 


Seite 1          

Krieg der Brigaden (ff.)
20.09.26
Seite 1920

 

Die gnadenlosen Scharmützel's zwischen der Lyrik- und der Rechtschreib-Brigade in Berlin sind vom DUDEN scharf verurteilt worden. "Es gibt nur eine Schreibung, und zwar die rechte", sagte Konrad Duden IV. auf einer Walveranstaltung. "Wir können keine Rücksicht nehmen auf diese ganzen Petra's und Samantha's von der Frisier-Brigade. Über die rechte Schreibung wird im Kopf entschieden, nicht auf dem Kopf!" Duden's Worte stießen auf heftige Kritik, besonder's im linksfeministischen Lager. Es könne nicht sein, dass "hochqualifizierte Haar-Stylist:innen wegen eine's einzigen Apostroph's an den Herd zurückgeschickt werden sollen", so die klare Ansage. Der heutige, sicher zu erwartende Wahlsieg der Berliner Rotfront werde die Antwort sein: "Wir sorgen weiterhin für Haarmonie auf den Köpfen", versprach Revolutionsführerin Elif Eralp unter donnerndem Alppau's. Die kriegsführenden Brigaden würden selbstverständlich abgewickelt; zudem werde ein Rechtschreibverbot verhängt, und auch ein Lyrikverbot sei "in Kürze gesetzreif". Die Menschen in Berlin reagierten mit Haareraufen.

 

Walhalla
20.09.26
Seite 1920

 

Walbeobachter rechnen nicht damit, dass heute die Frage beantwortet wird, wann ein Mann ein Mööh ist. Grölemeier beharrt dennoch auf seine Frage.

 

Ticker
20.09.26
Seite 1920

 

+++ Seit den Morgenstunden liefern sich in Berlin bewaffnete Einheiten der Rechtschreib-Brigade mit bewaffneten Einheiten der Lyrik-Brigade schwere Gefechte. Das gesamte Kabinett wurde bereits von den Amerikanern in die USA ausgeflogen. Die Bundeswehr verhält sich noch neutral, aber die GSG9 ist auf die Seite der Rechtschreib-Brigade übergetreten, mit der Begründung „Tod dem Friseusen-Genitiv“, während das KSK der Lyrik-Brigade beigetreten ist, mit der Begründung „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Gefangene werden nicht gemacht, per Säbel werden sie geköpft, allerdings aus unbekannten Gründen erst bei Mondschein. Weiteres folgt. +++

 

Daß der Apostroph maskulin ist, zu behaupten,
20.09.26
Seite 1920

 

kann dieser Tage schnell wohin führen.

 

Ja
20.09.26
Seite 1920

 

Der Apostroph!
Ein Katastroph'!

 

Brigadier
20.09.26
Seite 1920

 

Das ist ja die reinste Apostrophe.

 

Wunsch-Szenario
20.09.26
Seite 1920

 

Bärbel Bas hat ihre Follower aufgerufen, heute vor dem Roten Rathaus eine Brandmauer-Rettungsgasse zu bilden, die sie selbst mit ihrer luftgekühlten Harley durchbrausen und so symbolisch für SPD-Wähler freihalten will.

 

Zentralkomitee Grün
20.09.26
Seite 1920

 

Die außerparlamentarische Opposition ist nicht Teil Unserer Demokratie!
Vertraut den Regierenden!
Unterstützt die US-Kriege!

PS: Lieber George Soros, denkst du noch an die Überweisung für September?

 

1968er
20.09.26
Seite 1920

 

Die APO werdet ihr mit keiner Stroph verstehn. Dafür seid ihr zu jung.

 

Gedanken zum Wahlsonntag
20.09.26
Seite 1920

 

Ernst Reuter würde vermutlich seine berühmte
Pathos-Rede vor dem Reichstagsgebäude 1948
heute so aktualisieren:

I h r V ö l k e r i n B e r l i n,
in Kreuzberg, in Neukölln, in Friedrichshain ...!
S c h a u t i n d i e s e S t a d t
und erkennt, dass ihr diese bunte Stadt
nicht an die Falschen preisgeben dürft!

 

Seite 1          




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15. September 2021

WDR-Moderatorin bezeichnet Teilnahme am IS als Fehler
Die Moderatorin der WDR-Sendung «Dschihad Thesen Temperamente» räumt ein, dass es ein Fehler war, sich dem IS anzuschließen. «Vielfalt ist keine Einbahnstraße, aber da konnte man die Dschihadistinnen und Dschihadisten beim IS nicht abholen», erklärt sie auf Anfrage der ZZ. Für den WDR ist die Sache damit erledigt, wie Tom Buhrow mitteilte: «Wir kehren zuerst vor unserer eigenen Tür, zu der eben auch Israel gehört.»

Umfrage: Mehrheit fühlt sich von Politikern zu Recht beschimpft
Gerade in Wahlkampfzeiten lassen Politiker durchblicken, wofür sie die Wähler halten. Damit treffen sie das Gefühl der Mehrheit. «Wenn schon die Politiker so sind, wie sieht es dann erst mit uns aus», dieser demokratischen Haltung stimmen die Befragten mehrheitlich zu. In einer lebendigen Demokratie bildet das Volk eben die Mandatsträger ab.

Immer mehr Stämme wehren sich mit Voodoo-Ritualen gegen diskriminierende Kunstobjekte
In Kunst aus der Kolonialzeit kommt der kolonialistische Blick der Kolonialisatoren zum Vorschein, und das beleidigt die Kulturpolitiker der aufgeklärten Zeit. «Darum bringen wir den indigenen Völkern ihre Tradition zurück, so dass sie eine Perspektive haben, mit Voodoo-Tänzen für eine nachhaltige Zerstörung der diskriminierenden Gegenstände zu sorgen», sagte Monika Grütters der ZZ.

Darum sollten Sei Ihre Pommes frites immer mit Tomatenketchup putzen
Bei vielen Putzherausforderungen ist Tomatenketchup das Mittel der Wahl. Damit kriegt man Rotweinflecken aus jedem Hemd oder Salzflecken aus dem Teppich. Aber auch Ihre Pommes frites werden wieder blank, wenn Sie mit dem Mittel schrubben, das ökologisch entsorgt wird, indem Sie es mit herunterschlucken.

Was tun, wenn der SPD-Kandidat nicht vielfältig ist?
Der Bundestag soll die Vielfalt der Gesellschaft abbilden. Aber was, wenn der SPD-Kandidat ein alter weißer Mann ist? Kein Grund, ihn nicht trotzdem zu wählen, dann wird eben der Bundestag vergrößert, damit alle Randgruppen ein in Überhangmandaten berücksichtigt werden.

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