Nachtgedanken
28.09.25
Seite 1767 | von Theodor Storm in einem Brief an seinen Sohn Ernst, 1870:
„Was mich hauptsächlich beherrscht – und das verschlingt alles andere –, das ist der Ekel, einer Gesellschaft von Kreaturen anzugehören, die außer den übrigen ihnen von der Natur auferlegten Funktionen des Futtersuchens, der Fortpflanzung usw. auch die mit elementarischer Stumpfheit befolgt, sich von Zeit zu Zeit gegenseitig zu vertilgen.
Das Bestehen der Welt beruht darauf, daß alles sich gegenseitig frißt, oder vielmehr das Mächtigere immer das Schwächere; den Menschen als den Mächtigsten vermag keins zu fressen; also frißt er sich selbst, und zwar im Urzustande buchstäblich. Dies ist die eigentliche Ursache der Kriege, die anderen sogenannten Ursachen sind nur die Veranlassungen.
Keine Zivilisation wird, ja darf das je überwinden. Aber niederdrückend ist der Gedanke; es ist so einer, über den man verrückt werden könnte”. | |
In der Regel
27.09.25
Seite 1767 | Des Mannes Schwanz verdeckt den Sack,
sonst wär' recht früh schon ab der Lack.
So aber sieht die Frau zu spät,
was sie am Schnackseln hindern tät. | |
Formel
27.09.25
Seite 1767 | Friedrich Merz, der Rudelpisser,
pißt nicht mit der AfD.
Denn er ist ein Nazi-Schisser
und dazu ein Besserwisser,
Maulkorbgröße F bis G. | |
O tempora, o mores
27.09.25
Seite 1767 | Beim Anblick einer blanken Spalte
wird geil gleich nebenan der Alte.
Er träumt vom schnellen Nachbarsfick
und fällt herein auf ihren Trick.
Zieht dann die Schöne ganz im Nu
ruckzuck ihren Vorhang zu
bleibt allein zurück der Greis
und kühlt den Dicksack jetzt mit Eis. | |
Ja, unser Kanzler
27.09.25
Seite 1767 | Was hat der Fotzke stets im Blick?
Den nächsten Steuerzahlerfick.
Was int'ressiert ihn nicht so sehr?
Na, jedenfalls erheblich mehr. | |
The Länd
27.09.25
Seite 1767 | stellt Antrag zur Aufnahme in die Gruppe der ärmsten Entwicklungsländer Afrikas und will dorthin auswandern.
Nach dem durch Teddybären werfen erwiesenen intellektuellen Offenbarungseid kommt dafür auch der Spitzenplatz am finanziell untersten Ende sehr gelegen.
Man will aber weiterhin Karren mit Elektromuschiantrieb bauen. | |
Und
27.09.25
Seite 1767 | "Kanzlermord!", schrie's aus den Blättern
der besser informierten Presse.
Auch schnieften sie in klein'ren Lettern,
nun müßt' er halten wohl die Fresse. | |
Auch noch
27.09.25
Seite 1767 | Er frug nach "Fotz-Spezialdragees" –
da wußt' ich, daß es Fritze ist.
Ich gab ihm Gift in Kräuterkäs –
und seither wird der Fritz vermißt. | |
Abendfrage
27.09.25
Seite 1767 | Ist Bullshit-Bärbel gegenüber dem sensiblen Lars einfühlsamer als gegenüber dem einsamen FoFri? | |
Die einfache Wahrheit
27.09.25
Seite 1767 | Friedrich Fotz, der Schwanzbefreite,
hat aus ebendiesem Grunde
nicht den Bums, um Land und Leute
zu erretten aus dem Schlunde.
Bärbel Bas, die Linksgestörte,
weiß just dieses sehr zu schätzen.
Immer, wenn sie Fotzen hörte,
war ihr klar: Der kann nur schwätzen. | |