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zu Seite 1914 


          Seite 598          

Weder Ochs noch Esel
27.11.25
Seite 1793

 

Wie weiland Hollande hat nun auch Frau Bas in bester Sozialistenmanier vor den Arbeitgebern verkündet:
"Das kostet nichts, das zahlt der Staat."
Sie wird niemals verstehen, warum sie ausgelacht wurde.

 

Direktkontaktmann
27.11.25
Seite 1793

 

Äh, ja, von Scheidung hat sie gesprochen. Ich glaub, ich ruf sie doch mal wieder an.

 

Jedenfalls
27.11.25
Seite 1793

 

Wir dürfen Frau Rossmann nicht dafür verurteilen, dass sie mit Herrn Rossmann verheiratet ist. So was sind Unfälle, die halt passieren. Frau Rossfrau muss strikt individuell betrachtet werden! Vielleicht hat sie z.B. das Geschlecht gewechselt oder will sich scheiden lassen. Der Unsympath ist ihr Gatte, nicht sie.

 

Wie war's mit Frau Rossmann?
27.11.25
Seite 1793

 

Die einen sagen so, die andern sagen so.

 

Ein anderer
27.11.25
Seite 1793

 

Frau Rossmann? Da wäre ich jederzeit auch drauf gekommen. Aber kann ja noch werden.

 

Tun Sie's nicht!
27.11.25
Seite 1793

 

Lassen Sie Frau Rossmann nicht fallen, sehr geehrter Herr @Direktkontaktmann! Sie werden doch nicht aus Gründen der politischen Kontaktschuld eine attraktive, willige und schwer vernachlässigte Frau in die Wüste schicken? Bleiben Sie ein Gentleman!

 

Direktkontaktmann
27.11.25
Seite 1793

 

Ich war mal mit Frau Rossmann in der Oper, weil ihr Gatte nur "Feine Sahne Fischfilet" hört, und im zweiten Akt von "Carmen" hat sie plötzlich ihre Hand ... ich sag's lieber nicht, aber nach der Oper war der Abend jedenfalls noch nicht zu Ende. Jetzt geht so was ja leider nicht mehr. Aber die Frau Rossmann ist schon ein schnuckeliges Teil, das muss man sagen. Und ganz schön anschmiegsam. Ihr Mann hingegen scheint eher kalt wie'n Fischfilet zu sein, da hat sie sich ziemlich eindeutig geäußert. Hat sie wirklich nicht verdient!

 

Bundesamt für Kontaktzulassungen
27.11.25
Seite 1793

 

Unsere neuen Servicezeiten sind: Täglich von 6 Uhr bis 22 Uhr

Aufgrund der Zunahmen von Anträgen, wer mit wem sprechen darf, haben wir die Sprechzeiten unseres Kontaktantragsbüros ausgeweitet.

Wichtig: Bitte für den Kontaktantrag bereithalten:

* Formula Passierschein 36A
* Nachweis ökosozialistische Gesinnung
* Nachweis Spende an Compact oder BUND

 

Campactcontact
27.11.25
Seite 1793

 

Eilmeldung +++ Compact-Vorstand spricht Kontaktverbot für seine Frau mit dem örtlichen Nachbarn aus

 

Bundesamt für Verabredungen
27.11.25
Seite 1793

 

Meine Frau hat mir auch ausdrücklich verboten, mit der Frau von Herrn Rossmann zu reden. Ich hätte ihr gern meine Briefmarkensammlung gezeigt (habe auch ökologische und Stalin-Briefmarken darunter), aber das darf ich nun nicht mehr.

 

          Seite 598          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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