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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
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Leserbriefe


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zu Seite 1925 


          Seite 4863 Zum alten Gästebuch 

GP
31.05.18
Seite 593

 

Merkwürdig, dass die deutsche Presse und Politik, die mit »Erschütterung«, »Trauer« und »Betroffenheit« auf den Tod Babtschenkos reagierten, nun nicht mit »Erleichterung«, »Freude« und »Jubel« darauf reagieren, dass er wieder lebendig ist.

Antwort:
Wer weiß, wie lange.

 

Satiricus
31.05.18
Seite 593

 

Noch eine Anmerkung zum Fall Brömsenknöll: Ist es nicht verdächtig, daß sich nicht Theodor, sondern seine Mutter meldet? Ich vermute, daß es hier mindestens um eine Ödipus-Geschichte geht, wahrscheinlich viel Schlimmeres. Die Mutter versucht uns weiszumachen, daß der Sohn infantil ist. (Daß er moderne Plastiken auf den Wertstoffhof bringen will, ist für sie ein Alarmzeichen.) Er befindet sich also ganz in ihrer Macht, deswegen kann er sich nicht mehr selbst melden.

Antwort:
Vielleicht eine Öde Pussy-Geschichte.

 

Satiricus
31.05.18
Seite 593

 

Ich freue mich sehr, daß bei der ZZ nun endlich politische Vernunft einkehrt. Was die Redakteurin für Sachfragen und diverse Diversitäten schreibt, kann ich nur unterstreichen. Da ich eine ähnliche Meinung schon im Focus gelesen habe, vermute ich, daß sie ZZ nun auch ein Redaktionsnetzwerk (ähnlich wie die Süddeutsche Zeitung) hat. Sehr gut! Je mehr Journalisten das selbe schreiben, um so höher die Qualität und geistige Durchdringung des Themas. Wird sich die ZZ denn nun auch am ZDF orientieren? Ich fühle mich sonst ganz verloren.

 

visueller Typ
31.05.18
Seite 593

 

Ich gucke immer auf die schönen ZZ-Bilder, aber wem sage ich das. Jedenfalls kommt mir der aufhörende Romanheld irgendwie bekannt vor. Ist das vielelicht dieser Schnellsprecher von der EU, der mal Ministerpräsident in diesem Land war und deswegen jetzt als Untoter in der EU herumirrt? Aber meistens blamiere ich mich ja bei diesen ganzen ZZ-Rätseln. Oder ist das wieder mal nur ein Symbol für jemand anderen wie zum Beispiel diese Merkel? Solche Romane, wo diese Merkel ihre Tätigkeit als Hauptfigur beendet, lese ich nämlich am allerliebsten.

Antwort:
Ein Protagonist muss ja als Identifikationsfigur gestaltet sein.

 

Cem Dudumir
31.05.18
Seite 593

 

Ich wusste gar nicht, dass Martin Walser früher in der DDR1.0 den Schnitzler gespielt hatte?

 

A.R.Schmidt-Ohren
31.05.18
Seite 593

 

@ Cem Dudumir:
Möglicherweise ist der Herr H. Teil des Schweinepestproblems, oder wie seh ich das falsch???

 

          Seite 4863 Zum alten Gästebuch 




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
30. September 2026

Rapper sieht Gerechtigkeitslücke und möchte, das alle Eltern genug Geld haben, um ihr Kind auf eine bessere Schule zu klagen
Bildung wird, anders als Intelligenz vererbt, sagt die Wissenschaft. Rapper sagen das auch, besonders, wenn ihnen deutlich wird, dass viele Eltern nicht das Geld für einen Anwalt haben, der ihr Kind von der Brennpunktschule weg auf eine Schule in einer besseren Gegend klagt. «Da muss der Staat notfalls Zuzahlungen tätigen, das geht so nicht», findet er gegenüber der ZZ.

Umfrage: Mehrheit will, dass der Bundeskanzler auch mal andere Emotionen zeigt, statt immer nur herumzuheulen
Der Kanzler hatte zugesagt, sich emotionaler zu präsentieren. Bei jeder Preisverleihung oder Supermarkteröffnung lässt er sich nunmehr zum Heulen hinreißen. «Gut, aber ihm könnten auch mal andere Emotionen einfallen», sagte Bundestagspräsidentin Klöckner im Namen aller, die das in einer Umfrage bekundeten, und warf anschließend alle Fraktionen aus dem Bundestag.

Landesmedienanstalt geht auf Sendung
Mit einem klaren Sendeauftrag für demokratische Vielfalt startet die Landesmedienanstalt ihr Vollprogramm in Radio und TV. «Die Qualitätssicherung ist bei uns der Kern der DNA", sagt der Beauftragte für Staatsferne. Die Wirkung soll abstrahlen auf alle Anbieter von selbstgemachten Inhalten. Finanziert wird der Sender nicht über Beitragsgebühren, sondern aus den Einnahmen durch Abmahnungen, Geldstrafen und gewonnene Prozesse.

Der nächste Bundespräsident muss über den Clans stehen
Es steht nicht im Grundgesetz geschrieben, wird aber vom Geist der Verfassung verlangt, dass die Person, di das Amt des Bundespräsidenten innehat, clanübergreifend wirkt und Brücken zwischen den Clans baut. Ein schweres Unterfangen. Umso wichtiger ist es, die Debatte auf diesen wichtigen Punkt zu fokussieren, bevor Namen genannt werden. Frank-Walter Steinmeier hat gute Vorarbeit geleistet, sein Wort wird weiterhin Gehör finden wie auch die Pausen zwischen seinen Wörtern.

Berliner Wahlgewinnerin klagt dagegen, dass Die Linke als RAF-Nachfolgepartei bezeichnet wird
Die nächste Regierende Bürgermeisterin von Berlin wehrt sich juristisch gegen die aus ihrer Sicht üble Nachrede gegen die Partei. «Üble Nachrede und Verleumdung muss sich niemand gefallen lassen, darum beschreiten wir gemeinsam den Rechtsweg», wird sie aus der ZZ zitiert. Dahinter steckt die Vorstellung, dass Teile ihrer Wählerschaft es für üble Nachrede halten, die Etikettierung als RAF-Nachfolgepartei zu hetzen. Die Prozesskosten sollen Bunte Hilfe und Demokratie jetzt übernehmen.

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